13. August 2026

Wildes Spiel findet keinen Sieger

SV Mardorf 2:2 FSV Schröck II | 1:0, 2:2 Marco di Palma (10./45.), 1:1 Kerim Cetincelik (19.), 1:2 Miguel Latuszek (28.)

Rund 100 Zuschauer -darunter auch viele Schlachtenbummler aus Schröck- sahen ein zeitweilig wildes Fußballspiel: viele Unterbrechungen wegen Foulspiel und Abseits, allerhand Ballverluste hüben wie drüben und Torchancen auf beiden Seiten umrahmten den Fußballabend an der Mardorfer Hardt.

Eine Abtastphase schenkten sich die beiden Kontrahenten, es ging umgehend nach Anpfiff los: Till Stephany servierte für Ibo Chousein, dessen Schuss zur Ecke geklärt wurde (4.), nach einem Freistoß durch David Greb bugsierte ein Schröcker Spieler die Kugel fast ins eigene Gehäuse (6.).

Zu den Toren: vor dem 1:0 eröffnete der SVM das Spiel über Rosenberg und Arendt auf dem rechten Flügel, letzterer bediente Lais Wetterling, der sich stark durchsetzte und den Zulieferer für di Palma spielte. Fast schon artistisch glichen die Gäste aus: Kerim Cetincelik bugsierte die Kugel im Fallen via Bogenlampe unhaltbar in das lange Toreck. Ein weiterer sehenswerter Heber brachte die Gäste dann auch in Führung. Miguel Latuszek überlief zunächst Béla Arendt und hob das Leder über den herauseilenden SVM-Keeper Schweinsberger in die Maschen. Quasi mit dem Pausenpfiff glichen die Hausherren aus, ein lang getretener Freistoß von David Greb konnte von FSV-Schlussmann Schirmbeck erst noch abgeklatscht werden, im Nachschuss stellte di Palma dann die Zeiger wieder auf null.

Im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren etwas mehr vom Spiel, es dauerte jedoch bis zu den ersten Torannäherungen. Lais Wetterling bediente di Palma, sein Abschluss war zu locker getreten und stellte Schirmbeck vor keine Probleme (60.), fünf Zeigerumdrehungen später landete die Kugel über Lais Wetterling und Ibo Chousein bei Brian Burda, der über die Latte verzog. Auf der Gegenseite versuchte Tom Niklas Daniel sein Glück aus der Distanz, Schweinsberger hielt sicher (68.).

Die Schlussviertelstunde gehörte dem SVM. Zunächst verzog Chousein per Freistoß (75.), nach einer Ecke des gleichen Spielers verpasste David Greb die Entscheidung per Kopfstoß (81.), einen weiten Schweinsberger-Abstoß verarbeitete Chousein perfekt, setzte die Kugel aber dann knapp neben den Pfosten (83.). Und auch am Schlusspunkt der turbulenten Partie war Mardorfs Neuzugang beteiligt, als er für Nils Schraub servierte, der aber aus kurzer Distanz Schröcks Keeper Schirmbeck anschoss.

Für den SV Mardorf geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SV Beltershausen weiter.