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Willkommen
Willkommen auf der Homepage des SV 1921 Mardorf e.V.
Antibakterielle und antivirale Hygienebeschichtung im Sportheim
SV Mardorf setzt in seinem Sportheim auf antibakterielle und antivirale Hygienebeschichtungen der Munditia Technologies GmbH



Die Firma Johannes Hübner GmbH mit Sitz in Gießen ist ein weltweit agierendes Unternehmen im Bereich der Schwerindustrie und hat es sich darüber hinaus seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, Startups aus der Region zu unterstützen, die von dem umfangreichen Knowhow des Unternehmens profitieren können.

Eine dieser Startup-Firmen ist die Firma Munditia Technologies GmbH, die Beschichtungen entwickeln und produzieren, welche antibakteriell und antiviral, insbesondere auch gegen Corona-Viren wirken. Das von der Munditia GmbH entwickelte und hergestellte Produkt „Mundex“ eignet sich nicht nur für Handläufe und Türgriffe, es kann ebenso gut auf allen weiteren Oberflächen, mit denen Menschen in Kontakt kommen, aufgetragen werden. Labortests haben gezeigt, dass eine Stunde nach dem Auftragen 95 % der Coronaviren abgetötet wurden, nach acht Stunden waren es mehr als 99,99 %. Die Beschichtung verringert somit in erheblichem Maße ein Infektionsrisiko über diese Flächen und behält seine Wirkung über Monate bei.

Am vergangenen Freitag konnte sich Vereinsvorstand Helmut Kräling das Produkt „Mundex“ direkt im Sportheim des SV Mardorf vorführen lassen. Mit Matthias Simon, Prokurist bei der Johannes Hübner GmbH, sowie Marvin Limbacher, der bei der Hübner GmbH im Vertrieb tätig ist, waren zwei Mitarbeiter ins Mardorfer Sportheim gekommen, die das Produkt vor Ort vorstellten.

Matthias Simon machte hierbei deutlich: „Mundex ist kein Desinfektionsmittel, sondern eine Beschichtung, die nach einmaliger Trockenzeit über mehrere Monate ihre Wirkung aufrechterhält. Es kann nachträglich auf fast alle Oberflächen aufgetragen werden, wie z. B. Metall, Keramik, Glas, Kunststoffe und Holz“.

Das Auftragen des Mittels ist kinderleicht. Mit einem Pinsel, einer Rolle oder einem Wischtuch kann das Produkt sparsam auf den verschiedenen Flächen aufgetragen werden. Nach einer Trocknungszeit von ca. sieben Stunden entfaltet das Mittel seine volle Wirkung. Mit einer Schwarzlichtlampe kann der jeweilige Flächenaufstrich umgehend nach getaner Arbeit überprüft werden.

SVM-Vorsitzender Helmut Kräling äußerte sich zufrieden: „Wir werden das Produkt bereits jetzt auftragen und die Anwendung wiederholen, sobald unser Vereinsheim wieder voll genutzt werden kann.“

Der SV Mardorf bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei Matthias Simon und Marvin Limbacher für die Vorführung des Produktes. Viele weitere Informationen zu den Produkten der Firma Munditech gibt es im Internet unter www.munditech.de.


Cheftrainer Karsten Kuhl verabschiedet
Cheftrainer Karsten Kuhl verlässt nach drei erfolgreichen Jahren den SV Mardorf


Mit Karsten Kuhl verabschiedete der SVM am vergangenen Donnerstag einen der erfolgreichsten Trainer der Vereinshistorie. Kuhls Engagement beim SVM begann im Sommer 2017, als der Verein über die Relegation den Klassenerhalt schaffte. Was dann folgte waren drei außerordentlich erfolgreiche Jahre, in denen die Schwarz-Gelben unter Kuhls Leitung 129 Punkte erspielten und hierbei 196 Tore erzielten.

Highlights seiner Amtszeit waren sicherlich die beiden starken Siegesserien im Spätsommer 2017 und 2018, aber wohl auch der geschichtsträchtige 1:7-Derbysieg beim RSV Roßdorf im August 2017. Die Dankesworte von Vereinsvorstand Helmut Kräling, dem stellvertretenden Leiter der Fußballabteilung Aleksander Kräling sowie dem Kapitän der ersten Mannschaft Johannes Greb fielen bei Kuhls Verabschiedung entsprechend positiv aus.

Lieber Karsten, im Namen des gesamten Vereins: vielen Dank für drei tolle Jahre, die aufgrund der Corona-Pandemie leider ein nicht ganz so schönes Ende gefunden haben. Du bist beim SVM jederzeit herzlich willkommen!




Hallo Karsten, nun ist der Moment also gekommen: nach drei erfolgreichen Jahren verlässt du den SV Mardorf in Richtung TSV Gemünden. Schön, dass du der SVM-Onlineredaktion heute für ein letztes Gespräch zur Verfügung stehst.

Wenn du an die drei Jahre beim SVM zurückdenkst: welche Ereignisse bleiben dir in besonderer Erinnerung?


KK: Hallo Aleks, für euch nehme ich mir gerne die Zeit. Es gab eine Menge schöner Ereignisse in den letzten 3 Jahren. Hervorzuheben ist natürlich der 7:1 Sieg in Roßdorf und die anschließende Fahrt nach Willingen. Aber auch viele andere tolle Siege die wir erringen konnten, wie der Sieg gegen Großseelheim mit Pauls Last-Minute-Treffer, natürlich die Relegationsspiele zu Beginn meiner Zeit und viele, viele andere Spiele. Auch an die gemeinsame Abschlussfahrt nach Düsseldorf denke ich gerne zurück. Aber am aller prägendsten war wie die Mannschaft, nach einem für mich sehr schweren Ereignis, für mich da war! Nach einer der wohl schwersten Ansprachen die ich vor einem Spiel je gehalten habe, hat die Mannschaft dann auf dem Platz überragend reagiert! Das war Weltklasse!

Bevor du beim SVM eingestiegen bist, wurde der Klassenerhalt in letzter Minute über die Relegation gesichert. Es folgte ein Umbruch, ältere Spieler gingen, viele junge Spieler kamen hinzu. Knapp vier Monate nach dem Fast-Abstieg in die B-Liga traf der SVM im Spitzenspiel der A-Liga als Tabellenzweiter auf den Ligaprimus FSV Cappel. Vier Wochen zuvor feierte der SVM einen 1:7-Derbysieg beim RSV Roßdorf, der in die Geschichte eingehen wird und Basis für eine starke Siegesserie wurde. Hand aufs Herz: hättest du an eine derartige positive Entwicklung zu Beginn deiner Trainertätigkeit geglaubt?

KK: Nein, natürlich nicht. Aber ich hatte als Trainer das Glück, dass es in dem Jahr keine A-Jugend bei der JSG Stadt Amöneburg gab und solch unglaublich talentierte Spieler wie Paul und Niklas sofort zur 1. Mannschaft gestoßen sind. Des Weiteren hatten wir mit Lukas Greb einen absoluten Leader und mit Björn Haase einen Torjäger auf dem Platz, die ihres gleichen suchen. Wir haben vieles verändert und gerade durch den erfolgreichen Start hat die Mannschaft den Glauben an sich und den Fußball, den wir spielen wollen, gefunden. Und dann läuft manchmal vieles von allein.

Man hatte über die gesamten drei Jahre das Gefühl, dass du und Co-Trainer Lukas Greb allen voran die vielen jungen Spieler leistungstechnisch und im taktischen Bereich stark nach vorne gebracht habt. Es wurde oft davon gesprochen „die eigenen Spieler besser zu machen“, bist du diesbezüglich mit deiner Arbeit zufrieden?

KK: Was heißt zufrieden…!? Zufrieden wäre ich, wenn wir heute Kreisoberliga spielen würden ;-).
Aber im Ernst: das Ziel eines Trainers sollte darin liegen, die Spieler besser zu machen und dass die Spieler dann nach der gemeinsamen Tätigkeit zurückblickend sagen können: „bei dem Kuhl habe ich was gelernt und es hat mir dazu auch noch Spaß gemacht.“ Ich denke, dass wir eine erfolgreiche und schöne Zeit hatten und hoffe das die Spieler was dazu gelernt haben. Aber um rundum zufrieden zu sein bin ich zu ehrgeizig, da ich weiß das hier und da evtl. noch mehr gegangen wäre.

Über die gesamten drei Jahre war eine stetige Weiterentwicklung zu sehen, die sich auch in der Tabelle und den erspielten Punkten ausdrückt. Darauf können die Mannschaft und das Trainerteam zurecht stolz sein. Was war deiner Meinung nach ausschlaggebend für diese Entwicklung?

KK: Es gab in meinen Augen zwei ausschlaggebende Punkte. Zum einen hatte ich ein tolles Trainerteam mit Patrick und Lukas. Wichtig war, dass ich mich von Anfang an vor allem mit Lukas super verstanden habe, wir die gleiche Sprache reden aber nicht immer gleicher Meinung waren! Das wir immer in die gleiche Richtung geschaut haben, auch wenn wir vielleicht mal woanders hätten hinschauen sollen. Es ist enorm wichtig, dass man in einem funktionierenden Team arbeitet und das war sowohl mit Lukas als auch mit Patrick perfekt. Denn auch Patricks Arbeit kommt leider oft zu kurz und sein Engagement ist überragend.

Und der zweite Punkt ist, dass die Mannschaft immer wollte! Dass Sie offen war für jede Veränderung und das kennt man auch nicht von überall so! Gerade Spieler wie Johannes, Thomas, Frederik oder Daniel waren von Anfang an bereit, jeden Weg mit zu gehen und voran zu gehen! Und das wir unglaublich viel Qualität in der Mannschaft haben ist natürlich auch nicht ganz so unwichtig gewesen ;-)

Die Saison 2019/2020, die aufgrund der Corona-Pandemie wohl ein denkbar unglückliches Ende finden wird, zeigte dann nochmals deutlich, welches Potential in unserer Mannschaft steckt. Blick in die Glaskugel: welchen Tabellenplatz hättest du der Mannschaft zum Saisonende zugetraut?

KK: Ich bin ja jemand der immer nach dem Maximalen strebt und es gab Jahre, zum Beispiel als der FSV Cappel aufgestiegen ist, wo ich sagen muss, die waren klar besser als wir. Aber in der jetzigen Saison bin ich der Meinung, dass kein Team in der Liga besser war als wir und auch wenn die Top 3 der Liga ein Stück weit weg waren, so kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir den 3. Platz noch hätten erobern können. Für den 1. Platz hätte es nicht gereicht, dafür war Großseelheim einfach zu konstant in ihren Leistungen.

Zum Abschluss darfst du noch einmal alles loswerden, was dir auf dem Herzen liegt und was du der SVM-Gemeinde zum Abschied sagen möchtest.

KK: Ich hatte es ja schon mal in der einen oder anderen WhatsApp-Gruppe geschrieben. Ich bin dem Verein und dem Vorstand nach wie vor sehr dankbar, dass er mir im Jahr 2017 die Chance gegeben hat, das Traineramt hier zu übernehmen. Auch wenn ich „nur“ bei drei Vereinen in meiner Laufbahn tätig war, so kann ich trotzdem behaupten, dass der SV Mardorf ein außergewöhnlicher Verein ist. Der nicht nur von tollen und kompetenten Menschen geführt wird, sondern auch eine ganz tolle Fangemeinde hat. Ich habe in meiner Zeit beim SVM auch viele Freunde gefunden und werde den Verein immer im Herzen behalten. Ich wünsche euch allen das Ihr vor allem Gesund und weiterhin so erfolgreich bleibt. Meinem Freund Lukas wünsche ich das er weiterhin so tolle Arbeit macht. Danke für alles und ich freue mich jetzt schon darauf, euch alle wieder zu sehen!

Lieber Karsten, wir danken dir herzlich für dieses Gespräch. Für deine sportliche und private Zukunft wünschen wir dir alles erdenklich Gute. Du bist beim SV Mardorf ein immer gern gesehener Gast. Und wie du bereits vor der Mannschaft gesagt hat: ich gehe als Trainer und bleibe als Freund. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit dir.
Erstes Training nach der Corona-Pause
Wiederaufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebes

Mit viel Abstand aber auch ebenso viel Spaß ging es am gestrigen Abend wieder los: nach fast drei Monaten Pause rollte auf dem Sportgelände des SVM wieder der Ball. Alles mit Abstand und unter Einhaltung der gebotenen Hygieneregeln versteht sich, den SVM-Kickern war dennoch anzumerken, wie sie das runde Leder vermisst haben.