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Willkommen auf der Homepage des SV 1921 Mardorf e.V.
12.09.2021: SV Mardorf - FSG Südkreis


Vorbericht

SV Mardorf erwartet die FSG Südkreis

Als der SVM und die Kombinierten aus dem Südkreis das letzte Mal die Klingen kreuzten, stand der Amateurfußball im vergangenen Jahr schon wieder kurz vor dem Abbruch. Die FSG konnte sich am 18.10.2020 mit 0:2 gegen die Schwarz-Gelben durchsetzen, für letztere ging es dann noch weiter nach Stadtallendorf und dann war erst einmal wieder Schluss mit Kreisligafußball.

Neue Saison – neues Glück und vielleicht kann die Elf von Cheftrainer Lukas Greb die Kräfteverhältnisse am Sonntag wieder zurechtrücken. Denn wie es gegen die FSG gehen kann, zeigte der SVM am 01.12.2019, als man auf dem Rother Hartplatz nach einem fulminanten Spiel und Treffern von Johannes Greb, Julian Kräuter und Paul Kobienia mit 3:1 als verdienter Sieg vom Feld ging. War das Spiel im vergangenen Jahr noch das vorletzte Spiel vor dem Abbruch, so wird der Auswärtssieg in Roth als letztes Meisterschaftsspiel vor dem ersten Corona-Lockdown in die Vereinshistorie eingehen.

Der SVM hat sich nach zwei etwas durchwachseneren Begegnungen, die folgerichtig mit zwei Niederlagen endeten, am vergangenen Sonntag beim RSV Roßdorf zum Punktgewinn gekämpft. So gern man sich über das starke Defensivverhalten freut, so mühsam war das schwarz-gelbe Offensivspiel an diesem Tag. Mardorfs Dauerläufer Frederik Rosenberg analysiert daher zutreffend: „Wenn wir an die kämpferische Leistung vom Roßdorf-Spiel anknüpfen können und vielleicht spielerisch noch eine Schippe drauflegen, ist auf jeden Fall auch gegen die FSG Südkreis etwas zu holen.“ Mut machen könnte hierbei, dass die Kombinierten derzeit ihren Erwartungen noch etwas hinterherlaufen. Viele heimische Fußballkenner rechnen mit der Prenzer-Elf in den vorderen Tabellengefilden, bisher findet die FSG aber noch nicht so recht in die Spur. Das Auftaktmatch ging knapp verloren, es folgten zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, was den Südkreislern mit acht Punkten gegenwärtig Tabellenrang acht einbringt (Torverhältnis 13:7).

Der SVM wurde nach den beiden Niederlagen und dem Unentschieden in der Tabelle nach unten durchgereicht und findet sich derzeit mit sieben Punkten auf Rang zwölf wieder. All das hat nach fünf Spieltagen noch keine große Aussagekraft, doch der SVM sollte in den nächsten Partien punkten, um nicht schon in einer frühen Phase der Saison den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu verlieren.

Mardorfs zweite Mannschaft muss mindestens den Kampfgeist aus dem Derby an den Tag legen, um gegen die Reserve der FSG zählbares zu holen. Tabellarisch klafft zwischen beiden Teams bereits eine große Lücke, doch noch weniger Aussagekraft als die derzeitige A-Ligatabelle hat die Tabelle der B-Liga III, wo die FSG Südkreis II erst drei Spiele absolviert hat (zwei Siege, eine Niederlage – Tabellenplatz 3) und der SVM lediglich vier Spiele bestritten hat (ein Unentschieden – Tabellenplatz 12).

Unsere Jungs freuen sich wie immer auf eure Unterstützung. Bis Sonntag!





Spielbericht

Greb-Brüder schießen den SVM zum Sieg

Unerwartet deutlich konnte sich der SVM am gestrigen Sonntag mit 5:2 gegen die FSG Südkreis durchsetzen. Angeführt vom stark aufspielenden Kapitän Johannes Greb legte der SVM allen voran in den Schlussphasen der beiden Halbzeiten eine flotte Sohle aufs Parkett und führte zur Pause bereits mit 3:0. Aber der Reihe nach.

Es war ein Fußball-Nachmittag ganz nach dem Geschmack der rund 80 Zuschauer, zumindest für die, die es mit dem SV Mardorf hielten. Und die SVM-Anhänger hatten schon früh den Torschrei auf den Lippen, denn die Schwarz-Gelben spielten vom Start weg an befreit auf und kamen durch Leon Schick zu ersten Torabschlüssen (4./8.), die jedoch noch nicht das gewünschte Ergebnis einbringen sollten. Die Gäste zeigten sich vom forschen Mardorfer Beginn beeindruckt, hatten aber nach fünf Minuten auch schon eine erste Torgelegenheit, die Lukas Wenz aus stark abseitsverdächtiger Position neben den Pfosten setzte. In der Folge agierte der SVM clever und hatte mehr vom Spiel, es dauerte aber bis zur Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs, ehe die Schwarz-Gelben den Puls ihrer Anhänger wieder in Wallung bringen konnten. Nach 33 Minuten zirkelte Spielertrainer Lukas Greb aus rund 20 Metern das Spielgerät gefühlvoll in den Kasten und brachte so sein Team in Führung. Acht Minuten später sorgte sein Bruder Johannes nach einem schönen Spielzug und Vorlage von Daniel Lanio aus kurzer Distanz für das 2:0. Der SVM lief jetzt richtig heiß und konnte eine Minute vor dem Pausentee wiederum durch Greb nach erneuter Lanio-Vorlage sogar noch auf 3:0 erhöhen.

Eine Vorentscheidung sollte diese Führung aber keinesfalls sein. Die Kombinierten, die in fast jedem Spiel für Tore sorgen, gaben die Partie noch nicht verloren. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff bediente Niklas Müller den startenden Erik Nuhn, SVM-Schlussmann Ebinger parierte stark. In der 55. Minute belohnten sich die Südkreisler dann für ihren agilen Start in Durchgang zwei, als Gästestürmer Lukas Wenz via Strafstoß das 3:1 erzielte. Und als drei Minuten später Miro Meier auf 3:2 stellte, konnte man die Mardorfer Alarmglocken läuten hören. Doch die Kräfteverhältnisse wurden schnell wieder geradegerückt. Frederik Rosenberg führte einen Freistoß gedankenschnell aus, Lukas Greb spielte das Leder in den Strafraum, wo Südkreis-Akteur Yannik Kuhl das Spielgerät unglücklich ins eigene Gehäuse bugsierte (60.). Der SVM schaltete nun in den Verwaltungsmodus, das Offensivspiel der Gäste kam umständlich daher, was zur Folge hatte, dass Torannäherungen auf beiden Seiten zunächst schüchtern blieben. Die letzten zehn Minuten der Partie hatten es dann aber noch einmal in sich. Zunächst verzog Lukas Greb per Freistoß knapp (81.), eine Zeigerumdrehung später köpfte Kapitän Johannes Greb eine Rosenberg-Ecke am Gehäuse vorbei. Richtig laut wurde es auf dem Mardorfer Waldsportplatz dann in Minute 86. Der auch am gestrigen Tag stark aufspielende Till Stephany chippte die Kugel herausragend auf den mitgelaufenen Johannes Greb, der das Leder sehenswert zum 5:2 ins Tor feuerte. Das Schlusswort einer unterhaltsamen Partie hatte Mardorfs Paul Kobienia, der nach Zuspiel von Rosenberg den Ball aus kurzer Distanz über den Kasten setzte.

Die Reserve konnte ihr Spiel hingegen nicht erfolgreich gestalten. Zwar ging die Brandwein-Elf durch Kapitän Hendrik Schick in Führung, doch mit zunehmender Spieldauer machte sich die individuelle Klasse der Gäste bemerkbar. Letztlich ging die FSG verdient mit 1:4 als Sieger vom Feld.





05.09.2021: RSV Roßdorf - SV Mardorf


Vorbericht

Lokalderby am Sonntag: Mardorf zu Gast in Roßdorf

Was ist über dieses Derby in der Vergangenheit nicht schon alles geschrieben worden? „Die Mutter aller Derbys“ oder „Das ewige Derby der A-Liga“, die Lokalpresse und die Social-Media-Abteilungen der beiden Vereine wussten in der Vergangenheit stets, wie das Derby angemessen anzupreisen ist. Dabei bedarf es gar nicht vieler Worte wenn der SV Mardorf und der RSV Roßdorf, egal auf welchem Terrain, aufeinandertreffen. Jeder Anhänger der beiden Vereine und jeder Kenner der lokalen Fußballszene weiß beim Aufeinandertreffen der Nachbarn, was die Stunde geschlagen hat.

„Es ist das erste Derby nach zwei Jahren Coronapause, da muss jeder Spieler und Fan heiß auf dieses Spiel sein“, ist Mardorfs Daniel Lanio die Vorfreude auf Sonntag deutlich anzumerken. Und in der Tat: die Coronakrise machte zwar das Fußballspielen wieder möglich, doch aufgrund der verfügten Lockdowns während der Pandemie sollten die Teams ganze zwei Jahre nicht mehr aufeinandertreffen. Die jüngsten Derbys fanden am 25.08.2019 und 26.05.2019 in Roßdorf statt, beide Spiele konnte der SVM siegreich gestalten (2:3 und 1:2). Zuvor ging der RSV in Mardorf zwei Mal als Sieger vom Feld (2:3 und 0:2 im Frühjahr und Herbst 2018) und der geschichtsträchtige 7:1-Sieg der Schwarz-Gelben in Roßdorf liegt nun schon über vier Jahre zurück (25.08.2017). Um die Derbychronik nicht unnötig zu strapazieren, werfen wir nur einen Blick zurück auf die Derbystatistik seit der Saison 1980/1981. Seit dieser Spielzeit trafen der SVM und der RSV in 59 Meisterschaftsspielen aufeinander, der SVM erzielte hierbei 100 Tore, der RSV 117 Treffer, Mardorf holte seit Beginn der 80er-Jahre 71 Punkte in den Derbys, der RSV hat hier mit 98 erspielten Punkten deutlich die Nase vorn.

Ein Blick ins Archiv ist immer ein schöner Beigeschmack zum Derby, dürfte aber auf den Spielausgang am Sonntag nur bedingt Einfluss haben. In der laufenden Spielzeit hinkt der SVM seinen Ansprüchen etwas hinterher und lässt auch den schönen Offensivfußball, der ihn in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat, noch größtenteils vermissen. Daniel Lanio, der in seinen zwölf Jahren SVM fast schon alle Höhen und Tiefen in den Nachbarschaftsduellen mitgemacht hat, weiß daher um die Rolle seines Teams vor dem Duell: „Roßdorf ist nach vier Siegen in vier Spielen am Sonntag natürlich der Favorit!“ Für seine Mannschaft gilt es laut Lanio, nach den zuletzt schwachen Spielen wieder über die Grundtugendenden des Fußballs -Einsatz, Wille, Laufbereitschaft- in die Erfolgsspur zurückzukommen. „Nur wenn wir geil auf die Zweikämpfe sind, haben wir in Roßdorf eine Chance“, gibt Lanio eine klare Marschrichtung vor. „An ein Spiel wie in Fronhausen, wo wir weder kämpferisch noch spielerisch überzeugt haben, kann ich mich in meiner bisherigen Zeit beim SVM nicht erinnern“, hadert Lanio zudem mit der Leistung vom vergangenen Mittwoch. Lanio ist sicher, dass sein Team in der laufenden Spielzeit bei weitem noch nicht die Leistung abgerufen hat, zu der die Mannschaft in der Lage ist.

Tabellarisch klafft zwischen den beiden Kontrahenten bereits eine erhebliche Lücke, auch wenn das Tabellenbild nach vier Spieltagen nicht ganz so viel Aussagekraft hat. Der RSV belegt derzeit Tabellenplatz zwei (12 Punkte, 10:3 Tore), der SVM ist durch die zwei Niederlagen auf Rang 10 abgerutscht (6 Punkte, 4:5 Tore). Die Roßdorfer marschieren gegenwärtig souverän durch die Liga und konnten schon Siege gegen unangenehm zu bespielende Mannschaften wie die FSG Südkreis, den FV Cölbe und den TSV Wohratal einfahren.

Derby! In! Roßdorf! Mehr Worte sind für Sonntag nicht nötig. Das Wetter spielt wie immer beim Auswärtsderby mit, es dürften sich zahlreiche Zuschauer zum Sportplatz am Einweg aufmachen, der auch in diesem Jahr zum Derby in einem fantastischen Zustand ist. „Wir wollen Vollgas geben und das Derby mit der Unterstützung unserer Fans gewinnen“, sagt Daniel Lanio erwartungsvoll.

Neben den ganzen sportlichen Gesichtspunkten haben die Roßdorfer darüber hinaus für Sonntag eine schöne Aktion geplant. An den Eingängen werden Spendenboxen aufgestellt, die gesammelten Gelder kommen Familie Lauer aus Mardorf zu Gute, die bei einem Brand ihr fast bezugsfertiges Wohnhaus verloren hat. Fußball verbindet eben!




Spielbericht

Mardorfs Keeper halten die Punkte fest: beide Teams mit einem Unentschieden im Derby

Durch zwei herausragende Leistungen der beiden Keeper Thomas Ebinger und Marius Mengel konnten die SVM-Teams am gestrigen Sonntag jeweils ein Unentschieden im Derby beim RSV Roßdorf einfahren. Dramatik bot hierbei allen voran das Spiel der beiden Reserveteams, in dem der SVM eine starke kämpferische Leistung zeigte. Die Heimelf sah sich schon als Sieger, nachdem Josef Fritsch seine Farben in Führung gebracht hatte. Nach einem unnötigen Foul von Mardorfs Philipp Hetzer blieb dem Unparteiischen keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Fritsch scheiterte zunächst am glänzend reagierenden SVM-Schlussmann Mengel, im Nachschuss brachte er den RSV dann in Front (90.). Als sämtliche der bereits zahlreich anwesenden Zuschauer mit dem Schlusspfiff rechneten, hatte der SVM in Minute fünf der Nachspielzeit noch einen Pfeil im Köcher. Die Brandwein-Elf bekam einen letzten Freistoß zugesprochen, den Sascha Nau lehrbuchmäßig vor das Tor zirkelte, wo erneut Philipp Hetzer im Mittelpunkt stand und das Leder sehenswert zum Ausgleich einschweißte.

Die Partie der ersten Mannschaften begann in der Folge verhaltener und gab den Zuschauern nach der rasanten Schlussphase im Reservespiel Zeit durchzuatmen. Rund 200 Fußballbegeisterte gaben dem Derby einen passenden Rahmen, die Sonne strahlte. Die Heimelf konnte den ersten gelungenen Angriffszug starten, ein Freistoß von Louis Lauer segelte aber ungefährlich über das Tor (2.). Der SVM benötigte einige Minuten um sich zu akklimatisieren, erst nach einer Viertelstunde prüfte Leon Schick mit einem satten Distanzschuss RSV-Schlussmann Hübner. Verletzungsbedingt mussten die Schwarz-Gelben früh auswechseln, für Lukas Wilschke gab Paul Kobienia nach überstandener Verletzung sein Comeback. Chancen blieben in der Folge zunächst Mangelware, doch beide Kontrahenten konnten noch jeweils einen Hochkaräter produzieren. Zunächst drosch Roßdorfs Milan Völker das Spielgerät perfekt auf den Mardorfer Kasten und zwang so Keeper Ebinger zu einer feinen Parade, Mardorfs Schlussmann lenkte das Leder an den Pfosten (38.). Kurz vor dem Pausentee hätte Mardorfs Spielertrainer Lukas Greb seine Farben in Führung bringen können, sein Drehschuss aus rund fünf Metern wurde von RSV-Keeper Hübner stark pariert.

Im zweiten Durchgang agierten die Roßdorfer stärker und konnten oft in die gefährlichen Räume vordringen. Doch spätestens bei Keeper Ebinger war Schluss. Mardorfs Nummer eins präsentierte sich gestern in bester Verfassung und hielt mehrmals das Stoppschild hoch. Einen Freistoß von Mark Nemet wehrte Ebinger per Faustabwehr ab (55.), auch Milan Völker fand in Ebinger bei seinem Versuch aus der Distanz seinen Meister (65.). Und als Louis Lauer Mardorfs Keeper bereits umkurvt hatte, kam Niklas Rhiel zur Hilfe und rettete in höchster Not (68.).

In der 82. Minute konnte dann auch endlich die Frage geklärt werden, welcher Mardorfer Akteur als erster Spieler die wiedereingeführte 10-Minuten-Strafe erhält. Bela Arendt, von vielen in dieser Kategorie heiß gehandelt, musste nach einer Verwarnung in Abschnitt eins und einem Foulspiel für zehn Minuten vom Feld. In der Schlussphase rückte wieder Keeper Ebinger ins Rampenlicht. Zunächst lenkte er einen Schuss von Moritz Nau mit den Fingerspitzen an die Latte und auch in der Schlussminute war Ebinger gegen seinen ehemaligen Mitspieler aus Jugendzeiten, Marcel Orth, zur Stelle.

Der SVM präsentierte sich in Roßdorf deutlich galliger als noch in den Vorwochen, in der Offensive fehlten den Schwarz-Gelben aber die zündenden Ideen. Dank einer starken Abwehrleistung, für die sich allen voran Keeper Ebinger und Till Stephany verantwortlich zeichneten, hielten sich die Mardorfer defensiv schadlos und blieben so zum dritten Mal in der laufenden Spielzeit ohne Gegentor.

Am kommenden Sonntag werden die Aufgaben für beide Teams nicht einfacher, dann ist die FSG Südkreis in Mardorf zu Gast.


01.09.2021: SG Salzböde/Lahn - SV Mardorf (Spielort: Fronhausen)




Spielbericht

1:0-Niederlage in der englischen Woche bei der SG Salzböde/Lahn

Ein abgefälschter Distanzschuss von SG-Toptorschütze Marcel Ngan Ngan (13.) sorgte am gestrigen Mittwochabend dafür, dass der SVM auch im zweiten Spiel in Folge den Platz als Verlierer verlassen musste. Sah man sich am vergangenen Sonntag noch einem Gegner gegenüber, der wohl andere Ansprüche als man selbst hat, schmerzt die gestrige Niederlage insofern, als die SG Salzböde/Lahn wohl tabellarisch auf Augenhöhe gesehen werden kann.

Die Schwarz-Gelben hatten den besseren Start in die Partie. Bereits nach sieben Minuten schlug Mardorfs Spielertrainer Lukas Greb einen Diagonalball auf Leon Schick, der das Spielgerät aus spitzem Winkel jedoch knapp über das Gehäuse setzte. Der Führungstreffer war für die SG dann aber eine Art Weckruf in Abschnitt eins. Die Hausherren ließen sich in der Folge tief in die eigene Hälfte zurückfallen, warteten bis die Schwarz-Gelben über die Mittellinie vorstießen, um dann überfallartig das Gegenpressing zu starten. Von dieser Spielweise zeigten sich die Gäste ein ums andere Mal überfordert, was etliche Ballverluste und Abspielfehler im Mittelfeld zur Folge hatte. Für den SG-Abwehrverbund um Spielertrainer Justin Gries fanden die Mardorfer darüber hinaus nur selten einen Knotenlöser, sodass in Durchgang eins Chancen größtenteils Mangelwaren blieben. Daniel Lanio bediente in Minute 30 Leon Schick, der das Spielgerät direkt weiter in den Strafraum bugsierte, wo David Greb die Kugel aber nicht scharf genug in Richtung SG-Gehäuse bringen konnte und so Salzbödes Schlussmann Maximilian Müller vor keine Probleme stellte. Drei Zeigerumdrehungen später war Frederik Rosenberg in bester Abschlussposition, traf dann aber die falsche Entscheidung und suchte den schlechter postierten Nico Sachwitz, anstatt den Ball aufs Tor zu bringen. Auch die Heimelf konnte hin und wieder Nadelstiche setzen, ohne dabei aber wirklich gefährlich zu werden. Ein Freistoß von Heiko Kuhl nach vorherigem Foulspiel von SVM-Schlussmann Ebinger außerhalb des Strafraums flog am Kasten vorbei (38.), gegen SG-Spieler Ngan Ngan stand Ebinger erneut im Rampenlicht und konnte souverän zur Ecke lenken (39.). Sein Gegenüber Maximilian Müller musste nach einem Abschluss von Leon Schick sein Können unter Beweis stellen, hatte mit dem Schuss aber auch nicht wirklich Probleme.

Insgesamt fehlten dem SVM in Abschnitt eins die zündenden Ideen, um in die gefährlichen Räume vordringen zu können. Und da sich die Heimelf zunehmend auf die Defensive und ihr Pressing konzentrierte, dürften die rund 50 Zuschauer aufgrund der daraus resultierenden durchwachsenen ersten Halbzeit froh gewesen sein, als der Unparteiische Hartmut Martin zum Pausentee bat.

In Durchgang zwei antwortete der SVM auf den knappen Rückstand mit teils wütenden Angriffen. Allein, es half nichts. Auch Mardorfs Co-Trainer Patrick Brandwein erkannte schnell, dass „wir jetzt drin sind“ und wie wäre die Partie unter Umständen gelaufen, wenn Leon Schick nach feinem Zuspiel von Nico Sachwitz den Ausgleich erzielt hätte (47.)? Die Gäste waren nun deutlich aktiver, schienen sich auf das robuste Spiel der Kombinierten besser eingestellt zu haben und versuchten mit dem Mut der Verzweiflung den SG-Abwehrverbund zu knacken. Lange Bälle, kurze Pässe durch die Mittelfeldreihe, Flanken über die Außen: man kann den Mardorfer Spielern vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie nicht alles was gestern in ihren Möglichkeiten stand versucht hätten. Doch Torannäherungen blieben auch in Durchgang zwei schüchtern. Zu allem Überfluss mussten mit David Greb und Till Stephany noch zwei Spieler verletzungsbedingt zur Halbzeit vom Feld, die ihre Aufgaben in Abschnitt eins durchaus zufriedenstellend erledigt hatten. Die Heimelf verlagerte sich mehr und mehr in die Defensive und verteidigte zum Teil mit einfachsten Mitteln. Wenn die Gries-Elf gefährlich wurde, dann durch Konter, die aber oftmals unsauber zu Ende gespielt wurden und dadurch verpufften. In der Schlussviertelstunde warf der SVM noch einmal alles nach vorne, auch Keeper Ebinger stürmte in den Schlussminuten mit – an der knappen Niederlage sollte das alles aber nichts mehr ändern.

Am Sonntag hat der SVM das Derby beim RSV Roßdorf vor der Brust. Vielleicht kommt dieses Spiel zur richtigen Zeit, um den Bock wieder umzustoßen und gegen den Lokalrivalen zurück in die Erfolgsspur zu finden. Zu wünschen wäre es der aufopferungsvoll kämpfenden Mardorfer Elf, die bei etwas mehr Ballsicherheit und genauerem Passspiel wohl mit einem Unentschieden belohnt worden wäre.