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17.04.2019: FV Wehrda II - SV Mardorf


Nach dem donnernden 4:1-Auswärtssieg in Großseelheim gastiert der SVM am morgigen Mittwoch beim FV Wehrda II. Die Gastgeber schweben noch in Abstiegsgefahr und werden alles in die Waagschale werfen, um gegen den SVM zu punkten. Die Schwarz-Gelben zeigen sich derzeit in stabiler Verfassung: die letzten beiden Spiele konnte die Kuhl-Elf deutlich gewinnen und hierbei elf Tore erzielen. Die Zuschauer dürfen sich auf eine interessante Partie auf der "Wehrdaer Insel" freuen. Anpfiff: 19:00 Uhr.

Spielbericht:

Unentschieden im Nachholspiel: SVM kommt beim FV Wehrda II nicht über ein 1:1 hinaus

Im gestrigen Nachholspiel beim FV Wehrda reichten eine starke erste Halbzeit sowie ein Tor von Paul Kobienia dem SV Mardorf nicht, um auch das dritte A-Ligaspiel in Folge zu gewinnen. SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl musste hierbei personell auf seinen „Co“ Lukas Greb, der sich während dem Großseelheim-Spiel ein Bruch des Jochbeines zugezogen hatte, verzichten. Kuhl bot mit Bela Arendt erstmals einen A-Jugendlichen in der Startformation auf, die Kreisoberligareserve des FV Wehrda durfte sich über personelle Unterstützung der ersten Mannschaft freuen.

Die Heimelf kam zunächst besser in die Partie. Das Spiel war noch keine zwei Minuten alt, da stockte den mitgereisten Mardorfer Anhängern das erste Mal der Atem, als Wehrdas Marcel Howar SVM-Abwehrspieler Niklas Rhiel überlief und das Spielgerät quer zum mitgelaufenen Tim Osswald ablegte. Glücklicherweise war Bela Arendt zur Stelle und konnte die Situation bereinigen. Nur zwei Zeigerumdrehungen später landete ein Clasani-Freistoß punktgenau bei Howar, doch dessen Kopfball konnte SVM-Keeper Ebinger abwehren. Mardorf musste sich aufgrund des forschen Wehrdaer-Beginns kurz schütteln, übernahm aber ab Minute zehn die Kontrolle im ersten Abschnitt. Die Gäste kamen sodann auch zur ersten Torchance: eine scharf getretene Ecke von Lukas Wilschke wurde vom Wehrdaer Defensivverbund abgewehrt und landete vor den Füßen von Florian Mantey, dessen Torabschluss jedoch über den Kasten von FVW-Schlussmann Beilborn flog (10.). Drei Minuten später ging der SVM dann in Führung. Der im ersten Durchgang stark aufspielende Julian Kräuter bediente nach einem seiner gefürchteten Tempodribblings mustergültig Paul Kobienia, der in die flache linke Ecke zur Gästeführung einnetzen konnte. Dieser Treffer war Wasser auf die Mühlen des Mardorfer Spiels. In der Folge zog der SVM das Tempo nach Belieben an, vor allem das Umschaltspiel der Gäste sorgte für großen Druck, doch der SVM konnte keinen weiteren Treffer nachlegen. So brachte ein Kräuter-Freistoß aus aussichtsreicher Position nach 21 Minuten nicht das gewünschte Ergebnis, und auch ein Abschluss von Kapitän Johannes Greb nach feinem Zuspiel von Florian Mantey fand nicht den Weg ins Tor (25.). Eine Minute zuvor hatte der SVM sogar Glück, dass die Heimelf in der starken Drangphase der Schwarz-Gelben nicht zum Ausgleich kam. Kobienia spielte einen relativ harmlosen Querpass zu Niklas Rhiel, der das Leder an Wehrdas Marcel Howar verlor, dieser machte sich auf und davon in Richtung SVM-Torwart Ebinger, konnte aber kurz vor seinem Torabschluss vom aufmerksamen Till Stephany entscheidend gestört werden.

Der SVM hatte die Partie ansonsten im Griff, das Umschalten von Defensive auf Offensive funktionierte dank des eifrigen Mittelfeldes weiter hervorragend und auch die Rückwärtsbewegung klappte größtenteils tadellos. Einziges Manko: die Kuhl-Elf generierte keine zwingenden Torchancen mehr, sodass die Partie ohne größere Höhepunkte blieb. Erst eine Minute vor dem Halbzeitpfiff drang der SVM nochmals in die gefährliche Zone ein: Julian Kräuter führte einen Freistoß gedankenschnell aus, Lukas Wilschke gab das Spielgerät scharf in den Strafraum, wo Florian Mantey denkbar knapp verpasste. Der sicher leitende Referee Markus Rücker bat in der Folge zum Pausentee.

Nach Wiederanpfiff wurde schnell deutlich, dass sich die Wehrdaer Kreisoberligareserve von der starken Mardorfer ersten Halbzeit nicht nachhaltig beeindruckt zeigte. Wehrda kam deutlich agiler aus der Kabine, der SVM agierte überwiegend zu harmlos und konnte kaum zwingende Offensivaktionen produzieren. Doch zunächst blieb der zweite Abschnitt in Gänze ohne größere Höhepunkte. Es dauerte bis zur 59. Minute, bis die rund 60 Zuschauer eine Torraumszene bestaunen konnten. Wehrdas Marcel Howar konnte sich gegen Mardorfs Niklas Rhiel durchsetzen, fand aber in SVM-Schlussmann Ebinger seinen Meister. Vier Zeigerumdrehungen später war die Heimelf erneut zur Stelle und zwang Ebinger zu einer weiteren Parade, als Jonas Brössel für Tim Osswald durchsteckte.

In der 69. Minute flog den Gästen dann ein eigener Freistoß um die Ohren und der FV Wehrda belohnte sich für eine bis dahin gute zweite Hälfte. Zunächst schlug Bela Arendt das Spielgerät in Wehrdas Strafraum, hier wurde der Ball abgefangen und die Heimelf konterte über die linke Außenbahn. Von dort wurde der Ball in den Mardorfer Strafraum geschlagen, die SVM-Defensive konnte die Situation nicht abschließend bereinigen, sodass Kerim Cetincelik aus dem Gewühl heraus zum Ausgleich einnetzen konnte.

In der Folge versuchten beide Mannschaften das Spiel für sich zu entscheiden, doch die vorgetragenen Angriffe waren nicht zwingend genug, sodass sich die beiden Defensivreihen schadlos hielten. Und so ist der Rest des Spiels schnell zusammengefasst. Auf Mardorfer Seite bediente Julian Kräuter Florian Mantey, dessen Schuss im Strafraum zur Ecke abgeblockt wurde (82.), gleiches Bild nach 89 Minuten, als ein Mantey-Abschluss wiederum zur Ecke abgewehrt werden konnte. Die Heimelf kam in Minute 87 noch zu einer Möglichkeit: ein Howar-Freistoß landete bei Tim Osswald, der das Leder aber nicht verarbeiten konnte. Den Abschluss in der Nachspielzeit setzten dann abermals die Gäste. Ein lang getretener Freistoß von Frederik Rosenberg fand in Daniel Lanio einen dankbaren Abnehmer, Lanio bediente via Kopfball Paul Kobienia, Kobienias Torschuss wurde jedoch geblockt.

Und so blieb es beim letztlich leistungsgerechten Unentschieden. Der SVM wusste allen voran in Durchgang eins zu gefallen, konnte das hohe Tempo im zweiten Abschnitt jedoch nicht mehr gehen, sodass der FVW besser in die Partie kam und sich mehr Offensivaktionen erarbeiten konnte. Für den SVM geht es am Donnerstag, 25.04. mit dem Nachholspiel gegen den VFL Dreihausen weiter.
Trainerteam verlängert


Trainerduo Karsten Kuhl und Lukas Greb geht in die dritte Saison beim SV Mardorf

Der SV Mardorf freut sich nach inhaltlich guten Gesprächen die Verlängerung mit dem Trainerteam Karsten Kuhl (Cheftrainer) und Lukas Greb (Co-Trainer) bekannt geben zu dürfen. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Trainerteam, Mannschaft und Verein wird somit auch in der Saison 2019/2020 fortgesetzt.

Der SV Mardorf setzt weiter auf Kontinuität und schenkt den beiden sportlich und menschlich äußerst qualifizierten Fußballkennern das vollste Vertrauen. Das Trainerduo hat bereits in der vergangenen Saison gute Arbeit geleistet und die letzte Spielzeit auf einem zufriedenstellenden siebten Tabellenplatz beendet. Für diese Saison lautete die Vorgabe, diesen Tabellenplatz zu verbessern, was aktuell noch absolut im Bereich des Machbaren ist. Karsten Kuhl und Lukas Greb arbeiten zudem seit Wochen intensiv an der Kaderplanung für die neue Spielzeit und sind gemeinsam mit den beiden Fußballabteilungsleitern Marius Mengel und Aleksander Kräling bestrebt, auch in der neuen Saison eine schlagkräftige A-Ligamannschaft ins Rennen zu schicken. Wer die Entwicklungen seit Amtsantritt der beiden Übungsleiter verfolgt hat weiß, dass es dem Trainerteam stets gelungen ist, Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend sowie Neuzugänge in das Team zu integrieren und eine homogene Mannschaft zu formen.

Mardorfs Fußball-Abteilungsleiter Marius Mengel zeigt sich zufrieden: „Es war unser großer Wunsch, mit dem Trainerteam auch in der neuen Saison weiterzuarbeiten und auf der Trainerposition auf Konstanz zu setzen. Wir sind mit den Leistungen von Karsten und Lukas, die perfekt harmonieren, absolut zufrieden und freuen uns, dass sie ihre Arbeit bei uns fortsetzen. Sie lassen in unserem Spiel eine deutliche Handschrift erkennen und entwickeln unsere Spieler immer weiter.“

Auch Cheftrainer Karsten Kuhl äußert sich entsprechend positiv: „Ich persönlich freue mich sehr, ein weiteres Jahr hier in Mardorf arbeiten zu dürfen. Ich sehe uns auf einem guten Weg, welchen wir kontinuierlich weitergehen wollen um in naher Zukunft sportlich noch erfolgreicher zu sein. Wir wollen hier etwas bewegen auf das jeder, der mit dem Verein verbunden ist, stolz sein kann.“

Co-Trainer Lukas Greb, der auch in der neuen Saison als Spieler zur Verfügung steht, freut sich wie Karsten Kuhl darauf, seine Arbeit auch in der nächsten Spielzeit fortzusetzen. Greb zur Online-Redaktion: „Ich fühle mich wohl im Verein, den ein ruhiges und familiäres Umfeld auszeichnet. Ich möchte den mit der Mannschaft eingeschlagenen Weg weitergehen, da ich noch viel Entwicklungs- und Verbesserungspotential in den einzelnen Spielern sehe. Perspektivische Ziele sollen sein, dass jeder Spieler konstanter in seinen Leistungen wird, dadurch werden auch automatisch die phasenweise schwankenden Teamleistungen besser. Wir wollen dahinkommen, dass wir als Team in verschiedenen Spielsystemen flexibler werden und die Gegner sich so auf uns einstellen müssen.“

Eine gute Grundlage für die Spielzeit 2019/2020 ist somit gelegt. Beide SVM-Teams sollen im Sommer noch punktuell verstärkt werden, damit die Mardorfer Zuschauer auch in der neuen Saison attraktiven Fußball geboten bekommen. Alles Wichtige zum Thema Neuzugänge, etc. erfahrt ihr wie gewohnt zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

14.04.2019: SV Großseelheim - SV Mardorf



Spielbericht:

Mit starker Leistung zum Auswärtssieg: SVM gewinnt 4:1 beim SV Großseelheim

In einem rassigen und gutklassigen A-Ligaspiel konnte der SV Mardorf dank eines starken Torhüters Thomas Ebinger und einer guten Mannschaftsleistung deutlich mit 4:1 beim SV Großseelheim gewinnen. Die Tore erzielten Paul Kobienia (3x) und Daniel Lanio.

Mardorfs Cheftrainer Karsten Kuhl musste kurzfristig auf Florian Mantey verzichten, konnte hierfür aber mit Julian Kräuter und Paul Kobienia wieder auf zwei starke Offensivkräfte zurückgreifen, in der Innenverteidigung agierte erstmals Kapitän Johannes Greb. Die Abtastphase zu Beginn der Partie schenkten sich beide Mannschaften, das Spiel nahm vom Start weg an Fahrt auf. Den ersten Mardorfer Angriffszug leitete Lukas Greb mit einem punktgenauen Diagonalball auf Daniel Lanio ein, der das Leder zunächst kontrollieren konnte, dann aber mit Ball ins Toraus gedrängt wurde (2.). Im Gegenzug kam die Heimelf zur ersten Möglichkeit, ein Freistoß konnte von Schlussmann Ebinger zur Ecke pariert werden. Erneut nur eine Zeigerumdrehung später ging der SVM dann in Führung. Julian Kräuter schlug einen langen Ball auf Lukas Wilschke, SVG-Schlussmann Niklas Schmidt kam aus seinem Kasten, prallte mit Wilschke zusammen und so tippte das Spielgerät zu Paul Kobienia, der per Kopf zur Gästeführung einnetzen konnte.

Die Antwort der Großseelheimer folgte prompt eine Minute später. Ein gut vorgetragener Angriff über die rechte Seite wurde von einem Mardorfer Bein im Strafraum unglücklich abgefälscht und brachte so Philipp Löber in Abschlussposition, der zum Ausgleich einschieben konnte. Die Partie nahm sich in der Folge eine kleine Auszeit, Großseelheim kam in Minute 15 wieder zu einer Möglichkeit, als sich Marcel Orth zunächst gegen zwei Mardorfer Bewacher durchsetzen konnte, den Ball dann aber rechts am SVM-Gehäuse vorbeisetzte. Fünf Minuten später war der SVM dann wieder zur Stelle. Ein herrlicher Diagonalball von Kapitän Johannes Greb landete bei Daniel Lanio, wie beim ersten Tor kam SVG-Schlussmann Schmidt aus seinem Kasten, dieses Mal prallte Schmidt mit seinem Mitspieler Florian Boland zusammen, sodass Daniel Lanio freie Schussbahn hatte und zum 1:2 vollstreckte. Interessante Anfangsviertelstunde.

Der SVG antwortete mit wütenden Angriffen, Dominik Staffel versuchte sein Glück aus der Distanz, fand aber in SVM-Keeper Ebinger seinen Meister, und Ebinger war es dann auch, der eine Minute später Philipp Löber bei seinem Torschuss einen Strich durch die Rechnung machte. Verletzungsbedingt musste SVM-Trainer Karsten Kuhl dann bereits nach 31 Minuten auswechseln. Für den verletzten Jonas Schmitt, der einen Großseelheimer Ellenbogen ins Gesicht bekommen hatte, kam Bela Arendt in die Partie. Beide Teams kamen vor dem Pausentee noch zu einer Möglichkeit. Ein Großseelheimer Freistoß nach Foul von Daniel Lanio an der Strafraumgrenze wurde von Niklas Holz aufs Tor gehämmert, doch wieder war Thomas Ebinger zur Stelle. In der 40. Minute zeigte der SVM den schönsten Spielzug in Abschnitt eins, den Kapitän Johannes Greb hätte vergolden können. Über Kobienia und Kräuter landete der Ball bei Greb, sein Schuss aus 16 Metern wurde jedoch von SVG-Keeper Schmidt zur Ecke abgeklatscht. Der sicher leitenden Schiedsrichter Robert Kalkstein bat in der Folge zum Pausentee.

Die Großseelheimer kamen etwas agiler aus der Kabine und hatten nach 49 bzw. 52 gespielten Minuten die ersten Möglichkeiten. Zunächst bediente Marcel Orth den freistehenden Maximilian Schüler, dessen Abschluss jedoch von SVM-Schlussmann Ebinger pariert wurde. Drei Minuten später bekam die Heimelf eine Ecke zugesprochen, wieder war Ebinger zur Stelle und wehrte das Spielgerät via Faustabwehr ab, der dann folgende Schlenzer von Stefan Gerber ging am Tor vorbei. Die Großseelheimer liefen den Mardorfer Defensivverbund nun früher an und waren tempomäßig gut unterwegs, sodass sich der SVM oftmals nur mit Fouls zu helfen wusste, ohne dass die Partie jedoch unfair geführt wurde. Durch die offensivere Spielweise der Großseelheimer kam der SVM zu Konterchancen. So beispielsweise in Minute 65: Co-Trainer Lukas Greb bediente mit einem herrlichen Heber den startenden Paul Kobienia, dieser lief alleine auf SVG-Schlussmann Schmidt zu, verzog dann aber. Und Kobienia blieb im Blickpunkt des Geschehens. In der 68. Minute setzte er sich stark über die rechte Seite durch, hatte das Auge für den einschussbereiten Frederik Rosenberg, doch ein SVG-Bein verhinderte zunächst schlimmeres aus Sicht der Heimelf. In der Schlussviertelstunde warf der SV Großseelheim dann alles nach vorne, zwingende Torchancen blieben jedoch selten und der SVM konnte auch diese Drangphase überstehen und sogar noch zwei weitere Treffer nachlegen. In der 83. Minute wurde Paul Kobienia mit einem schönen Pass durch die Schnittstelle der Großseelheimer Abwehr freigespielt, Kobienia lief alleine auf Torhüter Schmidt zu und dieses Mal behielt Mardorfs Top-Torjäger die Nerven, umspielte Schmidt und schob zum vorentscheidenden 3:1 ein. Und eine Minute später ließ Kobienia die Mardorfer Fans erneut jubeln. Zunächst eroberte Mardorfs Stürmer den Ball mit einem starken Tackling im Mittelfeld, konnte sich dann wieder alleine auf die Reise in Richtung SVG-Keeper Schmidt machen und schloss in bester Torjägermanier eiskalt ab. Den Schlusspunkt einer unterhaltsamen A-Ligapartie setzte dann die Heimelf. Ein Freistoß von Christoph Vollmer wurde von SVM-Keeper Ebinger pariert und auch beim dann folgenden Kopfball war der starke Mardorfer Keeper auf dem Posten. Mehr passierte nicht mehr. Schiedsrichter Kalkstein beendete die Partie. Der SVM gewann dank einer starken Leistung und einem sicheren Schlussmann Thomas Ebinger verdient beim SV Großseelheim.

Die zweite Mannschaft musste sich gegen den favorisierten zweiten Anzug des SVG mit 4:2 geschlagen geben, die Tore erzielten Julian Kräling in seinem ersten Seniorenspiel sowie Lukas Hof. Einsatz, Einstellung und Wille der ersatzgeschwächten Reserve stimmten jedoch, sodass sich auf diese Leistung aufbauen lässt.

Für die erste Mannschaft geht es dann bereits am kommenden Mittwoch mit dem Auswärtsspiel beim FV Wehrda II weiter.
07.04.2019: SV Mardorf - VfB Wetter II
Unser Co-Trainer Lukas Greb ist nach seinen fünf Treffern beim 7:3-Heimsieg am vergangenen Sonntag von den Facebook-Followern der OP-Sportredaktion zum "Spieler der Woche" gewählt worden. Glückwunsch, lieber Lukas und vielen Dank an Benjamin Kaiser für den netten Bericht über unseren "Co", der an der ein oder anderen Stelle sicher mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist. ;-)





Spielbericht:



SVM schießt sich den „Torabschluss-Frust“ von der Seele: 7:3-Heimsieg gegen den VfB Wetter II

Durch fünf Tore des am gestrigen Sonntag herausragenden Lukas Greb sowie durch zwei Tore von Florian Mantey konnte der SVM einen Kantersieg gegen die Gruppenligareserve des VfB Wetter einfahren.

SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl musste neben dem erkrankten Julian Kräuter auch auf Top-Torjäger Paul Kobienia verzichten, so rückte Jonas Schmitt wieder in die Startelf, Florian Mantey sorgte als einziger Stürmer für Bewegung im Mardorfer Angriffsspiel. Zunächst agierte die Heimelf noch etwas schläfrig, Wetter war zu Beginn der Partie die aktivere Mannschaft, ohne jedoch zwingende Torchancen zu kreieren. Diese gab es auch auf Mardorfer Seite zum Auftakt nur selten, Lukas Greb verzog nach vier Minuten deutlich, gleiches Bild eine Minute später als Florian Mantey Maß nahm, das Leder aber ebenfalls weit über das Wetteraner Gehäuse setzte. Vor dem SVM-Tor wurde es nach sieben Minuten das erste Mal gefährlich. Ein Rosenberg-Fehlpass landete anstatt bei Niklas Rhiel in den Füßen von Siraj Ali Saleh, dieser eilte in Richtung Tor, doch Rhiel konnte die Situation bereinigen.

Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe sich in einem der beiden Strafräume wieder etwas tat und die Gäste in Führung gehen konnten. Ein Befreiungsschlag von Mardorfs Daniel Lanio fand in Wetters Alexander Junk einen dankbaren Abnehmer, dieser bediente mustergültig Christian Junk, der den Ball um SVM-Schlussmann Ebinger vorbei ins Netz spitzelte. Doch die SVM-Antwort folgte prompt zwei Zeigerumdrehungen später: Kapitän Johannes Greb passte geschickt zu seinem Bruder Lukas, der überlegt an Wetters Keeper Philipp Kirchhain einschob und die Verhältnisse wieder zurechtrückte. Diese Aktion diente als Startsignal für das Mardorfer Spiel, der SVM hatte nun Lunte gerochen und schaltete nach Balleroberung blitzschnell auf Offensive um. Nach 25 Minuten bediente Kapitän Greb den mitgelaufenen Daniel Lanio, der das Spielgerät jedoch nicht richtig traf, sodass VfB-Schlussmann Kirchhain abwehren konnte. Sechs Minuten später gingen die Schwarz-Gelben dann aber in Führung. Eine scharf getretene Ecke von Frederik Rosenberg fand in Lukas Greb einen dankbaren Abnehmer, Greb verlängerte den Ball elegant im Fallen ins Tor. Und der SVM hätte weiter nachlegen können. So bediente Lukas Greb per Freistoß Till Stephany, dessen Kopfball über das Tor strich (35.), ein strammer Schuss von Florian Mantey nach schöner Einzelaktion konnte von Schlussmann Kirchhain zur Ecke abgewehrt werden (36.), und auch die beiden Abschlüsse von Lukas Greb und Florian Mantey nach eben dieser Ecke fanden nicht den Weg ins Tor. In der Folge bat der sicher leitende Schiedsrichter Wolfgang Zarges beim Stand von 2:1 zum Pausentee.

In Abschnitt zwei erhöhte die Heimelf dann deutlich das Tempo, der SVM zeigte sich spielfreudig, hatte eine gute Präsenz und konnte reihenweise Torchancen generieren. Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff erhöhte der SVM auf 3:1. Der agile Lukas Wilschke hatte sich stark auf der Außenbahn durchgesetzt, bediente Lukas Greb, der an VfB-Torhüter Kirchhain vorbei einschob. Die Kuhl-Elf spielte mit breiter Brust nach vorne und war vier Minuten später erneut zur Stelle. Einen groben Ballverlust im Wetteraner Defensivverbund nutzte Florian Mantey, um eiskalt und in bester Torjägermanier zum 4:1 zu vollenden. Unverständlicherweise wurde der SVM in den nächsten Minuten etwas nachlässiger, sodass auch die Wetteraner Gruppenligareserve hin und wieder zu Offensivaktionen kam, die aber allesamt nicht zwingend genug waren, um den Mardorfer Defensivverbund in Verlegenheit zu bringen. Und so war der SVM weiter für das Tore schießen verantwortlich und Florian Mantey legte den schönsten aller sieben erzielten Treffer nach: In Minute 65 bediente Till Stephany mit einem herrlichen Diagonalball den im Strafraum lauernden Mantey, dieser nahm die Kugel sehenswert an, ließ den Ball einmal auftippen und hämmerte das Spielgerät unhaltbar zum 5:1 in die Maschen.

Und nur eine Minute später ließen die Greb-Brüder den Puls der Mardorfer Anhänger weiter in die Höhe schnellen. Ein VfB-Fehlpass landete direkt in den Füßen von Johannes Greb, der das Auge für seinen startenden Bruder hatte, und letzterer lupfte dann geschickt über VfB-Torwart Kirchhain zum 6:1 ein. Fünf Minuten später war Greb erneut zur Stelle. Zunächst erobert Florian Mantey mit einem sauberen Tackling den Ball, steckte für seinen Co-Trainer durch, Greb scheiterte zunächst am gut reagierenden Wetteraner Torhüter, im Nachschuss zappelte der Ball dann aber zum 7:1 im Netz.

SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl wechselte in der Folge aus, sowohl die beiden A-Jugendlichen Bela Arendt, der für den gut spielenden Jonas Schmitt in die Partie kam, und Gabriel Steger sowie Süleyman Barcin kamen ins Spiel und benötigten allesamt wenig Anlaufzeit, um sich zurecht zu finden. Barcin war es dann auch, der nur eine Minute nach seiner Einwechslung über die rechte Außenbahn den mitgelaufenen Kapitän Johannes Greb bediente, der jedoch frei vor dem Tor vergab und sich so nicht für seine gute Leistung belohnte. Beim Stand von 7:1 war dies aber allemal zu verkraften. Durch eine Unachtsamkeit in der Mardorfer Abwehrreihe und einem SVM-Ballverlust im Mittelfeld kamen die Gäste dann noch durch Michel Oklitschek (73.) und Siraj Ali Saleh (86.) zu zwei Treffern, am deutlichen und hoch verdienten SVM-Sieg gab es aber nichts mehr zu rütteln. Im Gegenteil: der SVM hätte sogar noch erhöhen können. In der Schlussphase hatte Lukas Greb erkannt, das VfB-Torhüter Kirchhain nach einer Rettungstat noch nicht wieder in seinem Tor zurück war, Greb versuchte es aus rund 35 Metern via Distanzschuss, doch Kirchhain konnte parieren. Und drei Minuten vor Schluss bediente Kapitän Johannes Greb den startenden Süleyman Barcin, sein Abschluss aus spitzem Winkel ging hauchzart am Tor vorbei. So blieb es beim verdienten 7:3-Sieg für die Schützlinge von Karsten Kuhl. Am kommenden Wochenende ist der SVM beim SV Großseelheim zu Gast. Vorbericht folgt wie gewohnt.



Vorbericht:




Erstes Heimspiel in 2019: SVM empfängt den VfB Wetter II

Spieler und Fans dürften das erste Heimspiel im Kalenderjahr 2019 gleichermaßen herbeisehnen, am Sonntag ist es endlich soweit: Der SV Mardorf trifft auf dem heimischen Sportgelände an der Hardt auf den VfB Wetter II. Das Spiel der Reserve muss der SVM leider kampflos an den FSV Cappel II abgeben (weitere Ausführungen hierzu am Schluss des Vorberichtes).

Die erste Mannschaft möchte nach zwei recht unglücklichen Spielen endlich den ersten Dreier in diesem Jahr einfahren. Mit dem VfB Wetter II ist eine Mannschaft zu Gast, die genau wie der TSV Elnhausen in der Vorwoche noch akut abstiegsgefährdet ist, sodass auf die Kuhl-Elf erneut eine kampfstarke, aggressive und robuste Truppe warten dürfte. Der SVM und die Wetteraner Gruppenligareserve haben in den letzten Jahren nicht oft die Klingen gekreuzt. Erst in der Saison 2017/2018 trafen beide Vereine nach langer Zeit wieder einmal aufeinander, nach einem 1:1 im Hinspiel konnte der SVM das Rückspiel in Amönau mit 1:3 für sich entscheiden. Das Hinspiel in der laufenden Runde konnten die Schwarz-Gelben ebenfalls positiv bestreiten, am Kirmesfreitag 2018 gewann der SVM mit 1:2 in Amönau. Tabellarisch klafft zwischen den beiden sonntäglichen Kontrahenten eine große Lücke, doch auch hier hat das vergangene Spiel gezeigt, dass dieser Umstand nur wenig zu bedeuten hat. Die Grün-Weißen belegen mit einem Torverhältnis von 29:56 und 19 Punkten Tabellenrang 14, der SVM steht mit 33 Punkten und 45:31 Toren auf Tabellenplatz sieben.

Im laufenden Jahr konnten die Nordkreisler bisher fünf Punkte einfahren. Hierbei ging ein Spiel verloren (4:0 in Großseelheim), ein Spiel konnte die Mannschaft vom Trainergespann Benni Michel/Moma Ferreiro gewinnen (1:2 in Amöneburg), zwei Partien endeten Remis (2:2 gegen den TSV Elnhausen, 1:1 gegen Bauerbach II). Demzufolge darf sich die Gruppenligareserve wieder berechtigte Hoffnungen auf den Relegationsplatz bzw. den direkten Klassenerhalt machen und wird auch am Sonntag in Mardorf alles in die Waagschale werfen, um beim SVM zu punkten. Hierbei wird sich der VfB jedoch strecken müssen. In 11 Partien holte der SV Mardorf 21 Punkte auf heimischem Geläuf, konnte hierbei 28 Treffer erzielen und Mardorfs Defensivverbund ließ lediglich 13 Treffer zu. Die Wetteraner haben in der Ferne bisher elf Punkte erspielt, hierbei 13 Tore geschossen und 28 Tore gefangen. Da die erste Mannschaft des VfB Wetter bereits am Samstag im Einsatz ist, darf man davon ausgehen, dass wohl auch der ein oder andere Akteur aus dem Gruppenligakader am Sonntag im Einsatz sein wird.

In der heimischen Presse kamen wie gewohnt die beiden Trainer zur Wort. Für Mardorfs Trainer Karsten Kuhl ist der Zug nach oben abgefahren. „Was die Abschlüsse betrifft, sind wir zu harmlos“, monierte er gegenüber der Presse. Jetzt wolle man aber wenigstens das gesteckte Ziel, besser als der siebte Platz in der vergangenen Saison zu sein, noch erreichen. Trainer Benni Michel vom Gegner Wetter II betonte: „Wir müssen sehen, dass wir Punkte holen, um da unten rauszukommen.“

Etwas was es beim SV Mardorf noch nie gegeben hat, wird am Sonntag erstmals eintreten: das Spiel der zweiten Mannschaft muss mangels Personals kampflos an den FSV Cappel II abgegeben werden. In den letzten beiden Wochen konnten die kranken und verletzten Spieler noch kompensiert werden, doch die Personaldecke ist nochmals dünner geworden, sodass dieser Umstand nicht mehr abzuwenden war. Für den FSV Cappel II tut es uns ausdrücklich leid, denn die Jungs hätten sicher gerne Fußball gespielt, doch es wird dem SVM nicht gelingen, auch nur annähernd elf Spieler auf den Platz zu schicken.

Zum Abschluss ein Hinweis: Das Spiel wird erst um 16:00 Uhr angepfiffen. Wir drücken unserem Team die Daumen und freuen uns auf zahlreiche Unterstützung. Den Gästen aus Wetter einen guten Anreiseweg.
31.03.2019: TSV Elnhausen - SV Mardorf
Spielbericht:



SV Mardorf geht beim TSV Elnhausen leer aus

Beide Mardorfer Teams mussten sich gestern dem TSV Elnhausen geschlagen geben. Die erste Mannschaft unterlag nach einem Eigentor von Till Stephany mit 0:1, eine personell stark gebeutelte zweite Mannschaft verlor mit 4:2 (Tore: Karsten Kuhl, Hendrik Schick).

Dem SVM gelang es am gestrigen Sonntag auf dem Kunstrasenplatz in Michelbach nicht, die gut gestaffelte und vielbeinige Elnhäuser Abwehr zu überwinden. Die Heimelf agierte stellenweise mit einer 5er-Abwehrkette, die von Routinier Boris Simon größtenteils sicher gelenkt wurde. Simon war es auch, der immer wieder gefährliche lange Bälle auf die schnellen Spitzen Tobias Mandler und Marlon Müller spielte, was Mardorfs Defensive in der Anfangsphase vor große Probleme stellte. Einer dieser langen Bälle führte auch prompt zur Führung der Grün-Weißen. Elnhausens Tobias Mandler hatte nach drei Minuten wenig Mühe, sich gegen Niklas Rhiel durchzusetzen und das Spielgerät in den Strafraum zu bugsieren. Dort wollte der herbeieilende Till Stephany die Situation bereinigen, beförderte das Leder aber kurzerhand ins eigene Tor. Diese Aktion bildete den Auftakt für eine abwechslungsreiche Anfangsphase. Nur eine Minute später hätte der SVM in Person von Co-Trainer Lukas Greb ausgleichen können. Florian Mantey steckte die Kugel für Greb durch, dieser drehte sich um seinen Gegenspieler, verzog aber knapp. Erneut eine Zeigerumdrehung später wurde es in Mardorfs Strafraum wieder brandgefährlich. Zunächst servierte Kilian Kotschi für Leonard Schneider, dessen Heber konnte SVM-Keeper Ebinger zur Ecke parieren. Der Eckball fand in Marlon Müller einen dankbaren Abnehmer, der den Ball wuchtig gegen die Latte köpfte.

Und die Anfangsphase bot weiter beste Fußballunterhaltung. Nach zehn gespielten Minuten landete eine Rosenberg-Ecke punktgenau bei Kapitän Johannes Greb, der den Ball jedoch per Kopf am Elnhäuser Kasten vorbeisetzte. Fünf Minuten später war der SVM wieder im Glück, als bei einem satten Distanzschuss von Marlon Müller abermals der Querbalken für den bereits geschlagenen SVM-Torhüter Ebinger rettete. Nun verlief sich die Partie etwas, allen Beteiligten war klar, dass beide Teams dieses Tempo der Anfangsphase nicht werden halten können. Die große Chance zum Ausgleich hatte der SVM in Minute 23. Co-Trainer Lukas Greb steckte geschickt für Paul Kobienia durch, dieser lief mit dem Ball am Fuß noch einige Meter und tauchte frei vor TSV-Schlussmann Thorsten Geurtz auf, letzterer musste sein gesamtes Können auf den Platz bringen und lenkte das Spielgerät zur Ecke. Vier Minuten später fand ein langer TSV-Freistoß den agilen Tobias Mandler, dieser legte quer zu Marlon Müller, der bei seinem Torschuss dann aber im Abseits stand. Knappe Entscheidung. Und der Referee Halil Yilmaz blieb im Blickpunkt des Geschehens. In der 36. Minute bediente auf der Gegenseite Kobienia mustergültig Florian Mantey, der unter TSV-Schlussmann Geurtz hindurch zum Ausgleich einschob. Doch Schiedsrichter Yillmaz wollte eine Abseitsstellung erkannt haben und gab den Treffer nicht. Klare Fehlentscheidung. Den Schlusspunkt einer unterhaltsamen ersten Hälfte setzte dann die Heimelf. Eine lang getretene Elnhäuser Ecke landete bei Tim Ohrmann, doch sein Abschluss stellte SVM-Schlussmann Ebinger vor keine großen Probleme.

Die zweite Halbzeit konnte nicht an den ersten Abschnitt anknüpfen, sie begann schleppend, da beide Mannschaften zunächst vorsichtig blieben, Torchancen blieben auf beiden Seiten schüchtern. Der TSV verlegte sich früh darauf, den knappen Vorsprung zu verteidigen, bei Mardorfer Angriffen versammelten sich zum Teil alle Elnhäuser Akteure in der eigenen Hälfte. Das Mardorfer Passspiel erwies sich stellenweise als zu unsicher und unpräzise, die Kuhl-Elf traf zu oft die falschen Entscheidungen und fand keine Mittel und Ideen, die vielbeinige Elnhäuser Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Und so ist Abschnitt zwei relativ schnell zusammengefasst. Der SVM kam immer mal wieder zu „Halbchancen“ (Lukas Greb nach Vorarbeit von Justus Züchner, 51., Mantey nach langem Zuspiel von Stephany, 70., Lukas Greb aus spitzem Winkel, 76.), doch alle Versuche brachten nicht das gewünschte Ergebnis. Die Schwarz-Gelben konnten in Durchgang zwei einen erwähnenswerten und gelungenen Angriffszug generieren, aus dem dann auch die größte Chance zum Ausgleich resultierte. 15 Minuten vor Spielende bediente Lukas Greb den startenden Daniel Lanio, dieser legte quer auf Kobienia, der wiederum für Florian Mantey ablegte. Doch Mantey schoss das Spielgerät freistehend rechts am Elnhäuser Gehäuse vorbei.

Mit viel Kampfgeist und einer guten Defensivtaktik konnte die Heimelf die knappe Führung über die Zeit retten. Der SVM wird sich erheblich steigern müssen, um die schweren Aufgaben in den kommenden Wochen zu bewältigen. Die zweite Mannschaft trifft am Sonntag auf den FSV Cappel II, die erste Mannschaft ist im ersten Heimspiel 2019 gegen den VFB Wetter II gefordert. Vorbericht folgt wie gewohnt.


Vorbericht:






SV Mardorf zu Gast beim TSV Elnhausen

Am kommenden Sonntag gastiert der SV Mardorf beim TSV Elnhausen. Die Elnhäuser sind nach wie vor noch abstiegsgefährdet und werden nach dem fulminanten Sieg beim SV Bauerbach II (1:7) alles daran setzen, ihren Aufwärtstrend gegen den SVM fortzusetzen.

Nach dem leistungsgerechten Unentschieden beim TSV Wohratal (0:0) wartet auf die Kuhl-Elf das nächste unbequeme Auswärtsspiel. Die Partien beim TSV Elnhausen waren in den letzten Jahren immer heiß umkämpft und für die Zuschauer recht unterhaltsam. Letzteres trifft auch auf das Hinspiel der beiden sonntäglichen Kontrahenten zu. In einer wahren Wasserschlacht auf regendurchtränktem Geläuf ging der SVM am 23.09.2018 mit 5:3 als Sieger vom Platz. Kapitän Johannes Greb, Alican Akbas, Julian Kräuter, Björn Haase und Paul Kobienia hatten für die Schwarz-Gelben bis zur 75. Minute einen beruhigenden 5:1-Vorsprung herausgeschossen, ehe der TSV in der Schlussphase noch zwei Treffer erzielen konnte. Für Tore sind die Elnhäuser ohnehin immer gut: mit Marlon Müller, Tobias Mandler, Tim Ohrmann und nicht zuletzt Spielertrainer Rico Seidel, der bereits elf Treffer in der laufenden Spielzeit erzielt hat, verfügt die Mannschaft aus dem Marburger Stadtteil über gute Offensivakteure. Der Mardorfer Defensivverbund wird sich somit auch am Sonntag über fehlende Arbeit nicht beklagen können. Mit einer ähnlichen Leistung wie beim Gastspiel in Wohratal sollte es aber möglich sein, Elnhausens Offensivabteilung an die Kette zu legen. In diesem Kalenderjahr haben die Elnhäuser schon alle Ergebnisvarianten erfahren: Sieg (1:7 in Bauerbach), Niederlage (0:1 gegen Großseelheim) und Unentschieden (2:2 gegen Wetter II).

Wer auf Mardorfer Seite am Sonntag alles mitwirken kann, war bei Redaktionsschluss noch offen. SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl hat verletzte Akteure zu beklagen, hinter dem Einsatz von einigen Spielern steht zudem noch ein Fragezeichen. Werfen wir noch einen Blick auf die Tabelle: aus tabellarischer Sicht ist der Abstand auf Tabellenplatz zwei nach dem vergangenen Spiel natürlich nicht weniger geworden. Derzeit belegt der SVM mit 33 Punkten und 45:30 Toren Rang sechs, der TSV ist mit 18 Punkten und einem Torverhältnis von 28:55 wie eingangs erwähnt noch in Abstiegsgefahr (Tabellenplatz 12).

Im Vorbericht der Oberhessischen Presse kamen traditionell die beiden Trainer zu Wort. Mardorfs Chefcoach Karsten Kuhl meinte nach dem torlosen Unentschieden in Wohratal: „Wir hatten mehr Chancen und hätten das Spiel gewinnen können.“ Natürlich sei man durch den überraschenden 7:1-Sieg der Elnhäuser bei Bauerbach II gewarnt. „Wichtig ist es, das wir erst einmal ein Spiel gewinnen und vernünftig in die Restrunde starten“, betonte Kuhl. Elnhhausens Spielertrainer Rico Seidel stellte nach dem Paukenschlag in Bauerbach fest: „Die Jungs haben das super gemacht und die Vorgaben gut umgesetzt.“ Seidel will zunächst auf die Euphoriebremse treten. Mit den Mardorfern komme ein starker Gegner, betrachtet Seidel die Lage vor dem Spiel.

Wir drücken unseren Teams die Daumen. Die beiden Partien am Sonntag finden auf dem Kunstrasenplatz in Michelbach statt. Anpfiff wie gewohnt: 13:00 Uhr (Reserve) und 15:00 Uhr.
24.03.2019: TSV Wohratal - SV Mardorf
Spielbericht:





Unentschieden und Niederlage beim TSV Wohratal

Der TSV Wohratal war für beide Mardorfer Mannschaften der erwartet schwere Gegner. Die zweite Mannschaft musste sich überraschend deutlich mit 5:2 geschlagen geben, im Spiel der ersten Mannschaften dominierten die beiden Abwehrreihen, die größtenteils äußerst aufmerksam agierten, und so endete das Spiel mit 0:0-Unentschieden.

Zwei personell gebeutelte Mardorfer Mannschaften machten sich am gestrigen Sonntag auf den Weg zum TSV Wohratal. Reservetrainer Patrick Brandwein musste ohne etatmäßigen Torhüter auskommen und zudem noch einige Feldspieler ersetzen und so kam unter anderem auch SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Kuhl war er es dann auch, der seine Farben nach feiner Ecke von Leon Schick per Kopf in Führung brachte (13.). Doch die Heimelf drehte die Partie mit drei sehenswerten Treffern noch vor der Halbzeit: zunächst drosch Andreas Klingelhöfer das Spielgerät in die Maschen (19.), dann erhöhten Patrick Homberger (20.) und Maximilian Dönges (30.) ebenfalls via Distanzschuss. Die SVM-Reserve hatte im gesamten Spiel auch einige gute Möglichkeiten, scheiterte aber entweder am Aluminium (4x) oder an TSV-Keeper Jeffrey Barthel. Und so schraubte Patrick Homberger mit zwei weiteren Treffern das Ergebnis in die Höhe (34./51.), ehe Leon Schick mit einem schönen Tor den 5:2-Endstand markierte.

Das Spiel der ersten Mannschaft stand aus SVM-Sicht zunächst unter schlechten Voraussetzungen. Cheftrainer Karsten Kuhl musste kurzfristig auf den erkrankten Florian Mantey und den verletzten Julian Kräuter verzichten und so änderte Kuhl seine taktische Marschrichtung ein wenig. Der wiedergenesene Justus Züchner rückte in die Starformation, Co-Trainer Lukas Greb agierte im zentralen Mittelfeld und mit Bela Arendt und Gabriel Steger saßen gleich zwei A-Jugendliche auf der Ersatzbank.

Vom Start weg war der SVM bemüht, Torchancen zu generieren und dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Nach sieben Minuten hatte der Mardorfer Anhang den Torschrei auf den Lippen. Aus dem Gewühl heraus landete das Spielgerät bei Mardorfs Lukas Greb, der das Leder kurzerhand ins Tor beförderte. Doch Schiedsrichter Hartmut Heber entschied auf Abseits, eine Fehlentscheidung des ansonsten umsichtig leitenden Referees, da der Ball von einem Wohrataler Akteur zu Greb gespielt wurde. Nur zwei Minuten später wurde es vor dem Kasten von Heimkeeper Philipp Jakobi erneut gefährlich: Paul Kobienia steckte für Lukas Greb durch, doch letzterer konnte die Kugel nicht mehr erreichen. Gleiches Spiel in Minute 13. Erneut bediente Kobienia Co-Trainer Greb, dieses Mal war der aufmerksame TSV-Schlussmann zur Stelle. Die Heimelf kam im Gegenzug zu ihrer ersten großen Torchance. Nach einem starken Ballgewinn im Mittelfeld bediente Axel Bubenheim mit einem feinen Zuspiel Marvin Fitzke, der völlig frei vor SVM-Keeper Ebinger auftauchte, das Leder dann aber rechts am Gehäuse vorbeisetzte.

Die größte Drangphase mit den meisten Angriffszügen in Durchgang eins hatte der SVM dann zwischen Minute 20 und 30. Zunächst versuchte Lukas Greb sein Glück aus der Distanz, stellte hiermit Wohratals Torhüter aber vor keine großen Probleme (20). Eine Zeigerumdrehung später brachte Greb einen Freistoß in Wohratals Strafraum, den TSV-Verteidiger David Fitzke jedoch per Kopf entschärfen konnte. Und Mardorfs „Co“ blieb weiter im Blickpunkt des Geschehens. Mustergültig schickte Greb den mitgelaufenen Lukas Wilschke per Diagonalball auf die Reise, Wilschke beförderte das Spielgerät weiter zum startenden Paul Kobienia, doch Schlussmann Philipp Jakobi hielt mit einer Parade das Stoppschild hoch. Nun nahm der SVM etwas den Fuß vom Gas und so kam auch die Heimelf wieder zu Möglichkeiten. Zunächst musste TSV-Coach Marc Pietsch seinen Sturmführer Stefan „Bubi“ Schmidt verletzungsbedingt auswechseln, für ihn kam Andreas Klingelhöfer in die Partie (33.). Fünf Minuten nach diesem Wechsel hatte der TSV die große Möglichkeit zum Führungstreffer. Aus dem Gewühl heraus landete der Ball bei Marcel Hühn, der frei vor Schlussmann Ebinger zum Abschluss kam, das Tor jedoch verfehlte. Kurz vor dem Pausentee wurde es vor dem TSV-Gehäuse noch einmal gefährlich. Paul Kobienia bediente zunächst Daniel Lanio, der dann sehenswert auf Lukas Greb durchsteckte. Greb kam frei vor dem TSV-Gehäuse zum Abschluss, verfehlte das Ziel aber hauchzart.

In Abschnitt zwei bekamen die Zuschauer ein zerfahrenes Spiel geboten. Die Gäste kamen etwas agiler aus der Kabine. Greb bediente Kobienia, sein Schuss wurde geblockt (46.), gleiches Bild drei Minuten später, als ein Greb-Abschluss nach schönem Zuspiel von Niklas Rhiel ebenfalls geblockt wurde. Die Heimelf kam fünf Minuten nach Wiederanpfiff zur ersten Möglichkeit, ein Torschuss von Axel Bubenheim ging jedoch am Gehäuse vorbei. In der Folge wechselte SVM-Coach Kuhl das erste Mal aus. Für Jonas Schmitt kam Bela Arendt, der sein Debüt im SVM-Trikot gab, ins Spiel. In Minute 53 legte Kobienia für Frederik Rosenberg ab, dessen Abschluss jedoch knapp am Tor vorbeiging. Sieben Minuten später hatte TSV-Akteur Manuel Klein die Führung für seine Farben auf dem Fuß. Nach einem Eckball von Marcel Hühn beförderte Klein die Kugel per Direktabnahme aufs Tor, doch Schlussmann Ebinger war zur Stelle und entschärfte die Situation. Der TSV übte jetzt mehr Druck aus und konnte häufiger in die gefährlichen Räume eindringen, konstruktive Angriffen fanden aber meist 20 Meter vor dem SVM-Tor ein jähes Ende, da die schwarz-gelbe Defensive einen guten Tag erwischt hatte. In der 71. Minute versuchte Axel Bubenheim sein Glück aus der Distanz, stellte SVM-Torhüter Ebinger aber vor keine großen Probleme. Zwei Minuten später bediente Bubenheim den startenden Andreas Klingelhöfer, der ansonsten stark spielende Mardorfer Defensivverbund spekulierte auf Abseits, sodass Till Stephany die Situation in höchster Not bereinigen musste. Der SVM hatte noch einen Pfeil im Köcher, der auch gleichzeitig der Schlusspunkt der Partie war: Paul Kobienia bediente Lukas Greb, der wiederum auf Frederik Rosenberg ablegte, doch Rosenbergs Abschluss war letztlich zu schwach platziert.

Und so endete die Partie torlos, auch wenn es ein 0:0 der besseren Sorte war. Am kommenden Sonntag treten beide Mardorfer Teams beim TSV Elnhausen an, Vorbericht folgt wie gewohnt an dieser Stelle.








Vorbericht:




Dritter Anlauf zum Restrundenauftakt: Mardorf zu Gast beim TSV Wohratal

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei und so nimmt der SVM am Sonntag den dritten Anlauf, endlich in die Restrunde der Saison 2018/2019 zu starten. Nachdem die Partien gegen den VFL Dreihausen und den FV Wehrda II wetterbedingt ausfallen mussten, treten am Sonntag beide SVM-Teams beim TSV Wohratal an.

Der TSV Wohratal hinkt in der laufenden Spielzeit etwas den Erwartungen hinterher. Viele heimische Fußballkenner hatten die Mannschaft von Trainer Marc Pietsch für die vorderen Tabellenplätze auf dem Zettel, doch derzeit belegt der TSV mit 24 Punkten und 41:49 Toren „nur“ Tabellenplatz 10. Hinzu kommt, dass die Pietsch-Elf in der Winterpause mit Dario Kleissner auch noch ihren besten Torjäger verloren hat. Um diese Lücke zu füllen, haben die Verantwortlichen der Rot-Weißen mit Andreas Klingelhöfer einen treffsicheren Neuzugang verpflichten können, der bereits vor dieser Spielzeit für den TSV aktiv war. Die Wohrataler sind seit jeher ein unbequemer Gegner und werden dem SVM auf eigenem Geläuf alles abverlangen. Das weiß auch Mardorfs Cheftrainer Karsten Kuhl: „Die Wohrataler sind ein unangenehmer Gegner und sehr heimstark“, berichtete Kuhl gegenüber der Oberhessischen Presse. Das einzige Pflichtspiel im Jahr 2019 verlor der TSV auf dem Bauerbacher Kunstrasenplatz mit 5:1 gegen den SV Großseelheim. Die Partie am vergangenen Wochenende fiel dem Regenwetter zum Opfer. Für das Spiel am Sonntag vertraut der TSV auf seine Heimstärke. Wohratals Abteilungsleiter Tim Buckert äußerte gegenüber der Presse: „Wir freuen uns, dass mit Axel Bubenheim ein wichtiger Spieler in den Semesterferien zur Verfügung steht und wir bauen auf unsere Heimstärke.“

Der SV Mardorf geht mit neun Punkten Rückstand auf Platz zwei bei zwei weniger ausgetragenen Spielen in die Partie am Sonntag. Will die Kuhl-Elf im Kampf um den Relegationsplatz noch ein Wörtchen mitreden, ist ein Sieg beim TSV Wohratal fast schon Pflicht. Mit 32 Punkten und einem Torverhältnis von 45:30 (Tabellenplatz 6) gehen die Schwarz-Gelben leicht favorisiert in das Spiel.

Gleiches gilt auch für die SVM-Reserve. Der TSV Wohratal II ist derzeit Tabellenletzter in der Kreisliga B Marburg III, hat bisher zehn Punkte erspielt und hierbei 25 Tore geschossen und 48 Tore hinnehmen müssen. Der zweite Anzug des SVM hat zwei Punkte mehr als der sonntägliche Gegner auf der Habenseite, bei drei mehr geschossenen Toren jedoch schon 56 Tore gefangen. Letzteres ist die Folge der beiden relativ hohen Niederlagen gegen den FSV Cappel II und gegen die Ballsportfreunde Richtsberg II. Apropos Richtsberg: zu diesem Spiel sind wir euch noch ein Ergebnis schuldig. Der SVM verlor die Partie mit 6:3, die Torschützen auf Seiten des SVM waren Hendrik Schick, Philipp Hetzer und Leon Schick. Ein Vorteil für den SVM II könnte es sein, dass die Brandwein-Elf in diesem Jahr schon zwei Pflichtspieleinsätze hatte und im Vergleich zur ersten Mannschaft schon im Pflichtspielmodus ist.

Personell kann Cheftrainer Karsten Kuhl aus dem Vollen schöpfen. Zwar sind einige Spieler angeschlagen, doch Kuhl wird eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken können. Mit Björn Haase, der in der Winterpause zum FSV Sterzhausen in die B-Liga gewechselt ist, hat der Coach jedoch eine Alternative im Sturm weniger, konnte diesen Wegfall aber bereits in den Wintervorbereitungsspielen gut kompensieren.

Aufgrund der gemeldeten frühlingshaften Temperaturen ist derzeit davon auszugehen, dass die Spiele beim TSV Wohratal stattfinden. Unseren Spielern wäre es zu gönnen. Jeder Fußballer weiß, wie sehr man sich nach einer langen und anstrengenden Vorbereitung auf den Beginn der Pflichtspiele freut. Wir hoffen also das Beste. Unsere Jungs freuen sich wie immer über eure Unterstützung.