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Willkommen auf der Homepage des SV 1921 Mardorf e.V.
17.10.2021: SV Mardorf - Eintracht Stadtallendorf II / TSV Erksdorf II


Vorbericht

Platzt gegen Stadtallendorf der Knoten?

Drei Spiele, drei Niederlagen, kein Tor geschossen und zehn Tore gefangen – so lautet die magere Bilanz des SVM seit dem Auswärtssieg vor drei Wochen in Kleinseelheim. Zwar hatte es der SVM in den drei Partien mit Cölbe, Wohratal und zuletzt Rauischholzhausen nicht gerade mit A-Liga-Leichtgewichten zu tun, doch man muss im Vereinsarchiv wohl schon einige Jahre zurückblättern, um eine Serie von drei Spielen in Folge zu finden, bei denen die Schwarz-Gelben nicht einen einzigen Treffer erzielen konnten.

Mit ausschlaggebend für den derzeitigen Mardorfer Durchhänger ist sicherlich auch die zum Teil dünne Personaldecke, die am Sonntag gegen die Zweitvertretung der Stadtallendorfer Eintracht aber wohl etwas stabiler wird. In den nun folgenden Partien ist die Elf des Trainergespanns Lukas Greb/Patrick Brandwein zum Punkten verdammt, will man im Rennen um die Play-Off-Plätze doch noch ein Wörtchen mitreden. Der Zug dorthin ist sicher noch nicht abgefahren: mit 16 Punkten und Tabellenplatz neun hat der SVM lediglich drei Punkte Rückstand auf den sechsten Tabellenrang. Auf diesen hat aber auch der sonntägliche Kontrahent berechtigterweise ein Auge geworfen, denn die Elf von Trainer Marco Loi ist ebenfalls nur drei Punkte von den Play-Off-Plätzen entfernt und findet sich in der Tabelle einen Platz vor dem SVM wieder. Die Herrenwälder können am Sonntag den Schwung aus zuletzt zwei Siegen gegen Kleinseelheim und Cölbe mitnehmen und werden versuchen, mit dem SVM einen direkten Konkurrenten auszustechen. Ihre Siege holte die Stadtallendorfer Zweite in der laufenden Spielzeit oftmals mit namhafter Unterstützung aus ihrem Hessenliga-Kader, was unter anderem der TSV Caldern und eben zuletzt der FV Cölbe leidvoll erfahren mussten.

Für den SVM geht es am Sonntag darum, endlich wieder in die Erfolgsspur zu finden. Gerade in den vergangenen Jahren waren die Mardorfer auf heimischem Geläuf äußerst schwer zu bezwingen, in der laufenden Spielzeit konnte der SVM jedoch erst neun Punkte auf dem Sportplatz an der Hardt erspielen. Bela Arendt kehrt nach abgesessener Rot-Sperre in den Kader zurück, auch Kapitän Johannes Greb und Etienne Stock sind wieder mit an Bord, doch mit Frederik Rosenberg, Lukas Wilschke und Lukas Greb fehlen wichtige Stützen und hinter dem Einsatz von Leon Schick und Till Stephany stehen Fragezeichen. Es gibt also bessere Voraussetzungen, um wieder auf die Erfolgsspur abzubiegen.

Bessere Voraussetzungen könnte auch Mardorfs Zweitvertretung mit Blick auf Sonntag brauchen, wenn der B-Liga-Spitzenreiter TSV Erksdorf II zu Gast ist. Die Reserve musste sich mit ihrem letzten Aufgebot zuletzt deutlich mit 7:0 in Rauischholzhausen geschlagen geben, die Aufgabe am Sonntag ist nur unmerklich einfacher.

Wir drücken unseren Teams die Daumen, unsere Spieler freuen sich auf eure Unterstützung.


Spielbericht

Vierte Niederlage in Folge: Mardorf verliert auch gegen die Stadtallendorfer Eintracht

Der SVM musste sich auch am gestrigen Sonntag mit einer Niederlage abfinden und wartet nunmehr seit vier Spielen auf Punkte und Tore. In einer durchwachsenen A-Liga-Partie sorgten Stadtallendorfs Jerome Kauffmann und der eingewechselte Lucas Rambow für die Treffer (28./75.). Vom Start weg entwickelte sich eine zerfahrene Partie, die nur wenige Höhepunkte für die rund 60 Zuschauer bereithielt. Erste zarte Torannäherungen verpufften, Stadtallendorf näherte sich durch einen Freistoß dem Mardorfer Gehäuse (12.), der SVM kam nach schönem Zuspiel von Jerome Stock auf Paul Kobienia zum ersten Mal gefährlich vor das Gästetor, doch Daniel Lanio verpasste die Kobienia-Hereingabe knapp (15.).

Wie aus dem Nichts gingen die Gäste dann nach 28 Minuten in Führung und die Heimelf musste wie schon oft in dieser Saison wieder einmal einem Rückstand hinterherlaufen. Stadtallendorfs Diego Lamm hätte sogar noch erhöhen können, verzog aber via Distanzschuss und Lupfer (38./45.), sodass der SVM nach einer durchschnittlichen ersten Hälfte mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine ging.

Mit Wiederanpfiff präsentierte sich der SVM verändert. Fehlte in Abschnitt eins oftmals die Bindung zum Spiel, legte die Heimelf zu Beginn von Durchgang zwei an Tempo zu, war aber Sekunden nach Freigabe des Spiels durch den sicher leitenden Schiedsrichter Martin Koch im Glück, als Stadtallendorfs Dino Casagrande das Spielgerät unter Keeper Ebinger durchspitzelte, das Ziel aber knapp verfehlte. Im Gegenzug musste auch TSV-Keeper Dirk Novosad eingreifen, Stadtallendorfs Torwart-Routinier lenkte einen Ball von Daniel Lanio reaktionsschnell gegen den Querbalken, Lanio stand bei seinem Torabschluss jedoch im Abseits. In der Folge verflachte die Partie wieder zusehends, der Greb-Elf fehlten die Ideen im Aufbauspiel, Mardorfs Stürmer Kobienia als einzige Spitze hing größtenteils in der Luft oder war bei Stadtallendorfs Kevin Dippel in besten Händen, kurzum: in der Offensive fehlte den Hausherren der letzte Punch. Und als Lucas Rambow kurz nach seiner Einwechslung mit einem eleganten Schlenzer SVM-Schlussmann Ebinger keine Abwehrchance ließ, hatte die Partie ihre Vorentscheidung gefunden. Die Schwarz-Gelben konnten nicht mehr viel entgegensetzen, aber auch die Gäste schienen sich mit dem 0:2 angefreundet zu haben, lediglich Kauffmann zwang Ebinger per Freistoß nochmals zu einer Faustabwehr (83.), kurz vor Spielende verzog Kobienia frei vor TSV-Keeper Novosad.

Der SVM steckt nach der vierten Niederlage in Folge weiter in der Krise und schafft es derzeit nicht, das vorhandene Potential auf den Platz zu bringen. Gestern verdienten sich Dauerläufer Daniel Lanio und Bela Arendt ein Sonderlob, es bedarf aber einer Leistungssteigerung aller Akteure, um den Bock nun endlich wieder umzustoßen. Sorge bereitet auch die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive, das A-Liga-Urgestein wartet seit nunmehr vier Spielen auf einen Torerfolg. Die Personalprobleme halten zudem weiter an, neben den verletzten Lukas Greb, Till Stephany, Frederik Rosenberg und Lukas Wilschke musste gestern auch Marvin Werneburg mit einer schweren Knieverletzung ausgewechselt werden.

Von Personalproblemen ist auch Mardorfs zweite Mannschaft geplagt und so hatte Trainer Patrick Brandwein auch gestern wieder Probleme, eine Mannschaft stellen zu können. Zum Glück kann sich der SVM auf einige Alte-Herren-Spieler und Stand-by-Fußballer verlassen, die auch gestern wieder die Schuhe für Schwarz-Gelb schnürten. Spielertrainer Brandwein brachte seine Farben kurz nach Anpfiff in Führung, letztlich konnte sich der Tabellenerste aus Erksdorf aber mit 1:3 durchsetzen.

Für den SVM geht es am Samstag in Langenstein weiter (Reserve / 13:00 Uhr), die erste Mannschaft spielt am Sonntag um 13:00 Uhr beim VFB Wetter II.
08.10./09.10.2021: Spvgg. Rauischholzhausen - SV Mardorf


Vorbericht

SVM zu Gast bei Ligaprimus Rauischholzhausen

Wenn am Samstag der SV Mardorf und die Spvgg. Rauischholzhausen aufeinandertreffen, könnten die gegenwärtigen Unterschiede nicht größer sein. Die Spielvereinigung ist seit fünf Spielen ungeschlagen, marschiert stark durch die laufende Saison und führt mit 25 Punkten das Klassement an. Allen voran auf eigenem Geläuf ist die Davis-Elf eine Macht, im Ranking der stärksten Heimteams belegt die Spvgg. mit 15 Punkten ebenfalls den Platz an der Sonne. Darüber hinaus stellen die Rauischholzhäuser mit Nicolai Lorch den derzeit besten Torjäger der A-Liga, Lorch traf bisher in zehn Spielen 14 Mal ins Schwarze. Ohnehin kann sich das Torverhältnis des Spitzenreiters sehen lassen: 37 geschossenen Toren stehen lediglich fünf Gegentreffer zu Buche. Mardorfs Niklas Rhiel weiß, dass am Samstag ein dickes Brett zu bohren ist: „In den letzten Jahren hatte Rauischholzhausen schon immer eine starke Offensive, jetzt stehen sie auch defensiv gut. Es ist logisch, dass sie ganz vorne mitspielen!“

Der SVM steckt hingegen nach den jüngsten zwei Partien, die gegen die Mitkonkurrenten aus Cölbe und Wohratal ohne geschossenes Tor und ohne Punkte endeten, in einer Mini-Krise. Die Mardorfer haben durch die neuerlichen Niederlagen den Anschluss an die Play-Off-Plätze zwar noch nicht gänzlich verloren, die Greb-Elf belegt mit 16 Punkten Tabellenplatz acht, darf sich nun aber nicht mehr allzu viele Ausrutscher erlauben, wenn der angestrebte sechste Platz nach Abschluss der Hinrunde erreicht werden soll. „Die oft gepredigten Mardorfer Tugenden müssen auch in Rauischholzhausen wieder herhalten“, meint Rhiel mit Blick auf die schwere Auswärtspartie. „Die Zweikämpfe eingehen, eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen, stabile Defensivarbeit und die wenigen Torchancen konsequent nutzen!“

Die Favoritenrolle ist am Samstag also klar verteilt. So wie etwa am letzten Sonntag ein paar Ligen weiter höher, als die Frankfurter Eintracht als klarer Außenseiter zum FCB nach München reiste. Und während vielerorts nur über die Höhe des Bayernsieges philosophiert wurde, gewann die SGE mit Kampf und Leidenschaft beim scheinbar übermächtigen Rekordmeister. Frankfurt-Anhänger Rhiel meint: „Es hat keiner erwartet, dass die Eintracht in München gewinnt. Die Konstellation bei uns ist aber etwas anders. Die Eintracht ging mit einem Erfolgserlebnis aus dem Europacup im Rücken in die Partie, wir fahren nach zwei Niederlagen nach Rauischholzhausen.“

Ob dem SVM am Samstag ebenfalls eine Überraschung gelingen kann? Wer weiß. Bedenkt man dann noch, dass das Mardorfer Trainergespann auf eine Hand voll Stammspieler verzichten muss, werden die Aussichten nicht rosiger. Durch die Ausfälle von Kapitän Johannes Greb, Etienne Stock Lukas Wilschke, Frederik Rosenberg, Bela Arendt und evtl. Lukas Greb darf man gespannt sein, welche Spieler dem Ligaprimus am Samstag die Stirn bieten werden. „Das macht die Sache nicht einfacher, zumal es gegen einen wirklich starken Gegner geht“, meint Niklas Rhiel. „Die Spiele in den letzten Jahren gingen immer knapp aus“, erinnert sich Mardorfs 22-jähriger Defensivakteur, der bereits seine fünfte Seniorensaison für Schwarz-Gelb spielt.

Das Reservespiel findet auf Wunsch des SVM bereits am heutigen Freitag statt (auch hier noch einmal Danke für die kurzfristige Zusage zur Verlegung, liebe Spvgg.!!). Die zweite Mannschaft der Rauischholzhäuser konnte bisher zehn Punkte erspielen, der SVM II muss den Rückenwind aus dem Heimsieg mitnehmen, um bei der Spvgg. zu bestehen. Es ist zu erahnen: wenn bei der ersten Mannschaft schon so viele Spieler fehlen, sieht der Kader der Reserve nicht viel besser aus. Machen wir mit beiden Mannschaften das Beste daraus!


Spielbericht

Mardorf verliert in Rauischholzhausen

Für die ersatzgeschwächte Mardorfer Elf war die Spielvereinigung Rauischholzhausen letztlich eine Nummer zu groß, am Ende musste sich der SVM mit 5:0 deutlich geschlagen geben. Dabei agierten die Schwarz-Gelben zu Beginn der Partie äußerst aufmerksam und so schaffte es die Greb-Elf, die favorisierten Rauischholzhäuser durch Einsatz und Geschick vom eigenen Kasten fernzuhalten.

Nur ist die defensive Grundausrichtung, mit der die Konkurrenz die Rauischholzhäuser besucht, kein taktisches Mittel mit besonderem Überraschungseffekt. Doch viele Mardorfer Anhänger stellten sich am gestrigen Samstag die Frage, welchen Ausgang die Partie wohl genommen hätte, wenn der SVM nicht schon nach 17 bzw. 22 Minuten verletzungsbedingt auf Spielertrainer Greb und Abwehrchef Till Stephany hätte verzichten müssen. Denn bis dato hatten die Gäste das Geschehen im Griff, die Körpersprache stimmte, jeder Spieler war auch verbal bei der Sache. Doch die beiden Ausfälle auf Mardorfer Seite wirkten bei der Heimelf wie einer Art Initialzündung. Die Hausherren kamen in der Folge besser in die Partie und auch zu ersten Abschlüssen, doch Traut und Gantenberg verzogen deutlich (26./28.). Gantenberg war es dann aber, der nach feiner Ebinger-Flanke auf 1:0 stellen konnte (33.). Und als Spieler und Zuschauer schon auf den Halbzeitpfiff warteten, schlug die favorisierte Heimelf erneut zu und stellte in Person von Andre Traut noch vor dem Pausentee auf 2:0.

Der zweite Durchgang gehörte dann fast vollumfänglich der Davis-Elf und die Spvgg. versetzte dem SVM bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff einen entscheidenden Tiefschlag. Dennis Visosky umspielte Mardorfs Niklas Rhiel und gab die Kugel in den Strafraum, wo Lorch Mardorfs Keeper Ebinger aus kurzer Distanz keine Abwehrchance ließ. Die Grün-Weißen drückten den SVM nun in die eigene Hälfte, es gab nur noch wenige Mardorfer Entlastungsangriffe. Die Folge war das 4:0 durch Lorch (57.), der einen Fehler in der Mardorfer Hintermannschaft ausnutzte. Die Spvgg. drosselte nun das Tempo, war aber zu jeder Zeit Herr der Lage und konnte in Minute 71 noch das 5:0 durch Robin Ebinger erzielen. Der SVM trat in Durchgang zwei nur hin und wieder in der Offensive in Erscheinung, meist machte Sturmführer Paul Kobienia die Bälle fest, es fehlte aber an Anspielstationen, um in die gefährlichen Räume vorzudringen. Der Sieg der Heimelf geht unter dem Strich natürlich in Ordnung, durch weniger individuelle Fehler hätte der SVM jedoch Schadensbegrenzung betreiben können. So steht unter dem Strich die dritte Niederlage in Folge ohne einen erzielten Treffer. Nächste Woche ist die Zweitvertretung der Stadtallendorfer Eintracht beim SVM zu Gast, für den es nun darum geht, ordentlich Punkte zu sammeln, um doch noch Platz sechs erreichen zu können.



03.10.2021: SV Mardorf - TSV Wohratal


Vorbericht

SV Mardorf empfängt den TSV Wohratal

Am Sonntag steht der SV Mardorf vor dem nächsten richtungsweisenden Duell in Sachen Aufstiegs-Playoffs. Mit dem TSV Wohratal ist eine Mannschaft zu Gast, die sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf einen Platz zwischen Tabellenrang eins und sechs machen kann. Die gegenwärtige Tabellenkonstellation verspricht darüber hinaus Spannung pur: der TSV belegt derzeit Platz sechs der Tabelle (16 Punkte, 20:18 Tore), der SVM rangiert einen Platz hinter den Wohratalern auf Rang sieben mit ebenfalls 16 Punkten und einem Torverhältnis von 16:12.

Der SVM wird sich im Vergleich zum Cölbe-Spiel deutlich steigern müssen, wenn man den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht verlieren will. Mardorfs Mittelfeldmann Jerome Stock blickt nur ungern auf den letzten Sonntag zurück und findet klare Worte: „Gegen Cölbe waren wir läuferisch zu schwach und auch die Passgenauigkeit war durchwachsen. Wir müssen mehr Torabschlüsse generieren und wieder häufiger in die gefährliche Zone vordringen und einfach mal draufhalten, der Cölber Keeper war über 60 Minuten nahezu beschäftigungslos. Die ersten 30 Minuten waren okay, dann haben wir stark abgebaut.“

Der TSV Wohratal musste zuletzt zwei Niederlagen einstecken, am letzten Spieltag setzte es eine deutliche Heimniederlage gegen die SG Rosphe (1:4). Die Wohrataler weiß Stock einzuschätzen: „Der Tabellenstand lügt nicht. Obwohl sie zuletzt zwei Mal verloren haben, haben sie trotzdem genug Punkte geholt. Wohratal ist ein direkter Konkurrent um Platz sechs, das Spiel sollten wir schon gewinnen.“

Der Blick auf die Fairnesstabelle lässt die Vermutung zu, dass die Partie am Sonntag körperlich robust geführt werden könnte, die Wohrataler haben in ihren bisherigen neun Spielen schon sage und schreibe 26 gelbe Karten gesammelt und auch die vier Zeitstrafen sind Ligabestwert. In Sachen gelbe Karten sind aber auch die Schwarz-Gelben in der laufenden Spielzeit schon aufgefallen, die Greb-Elf sammelte deren 15, zu einer ausgesprochenen Zeitstrafe kam am vergangenen Sonntag zudem noch eine rote Karte hinzu. Es wäre also eine Überraschung, wenn der Unparteiische Christian Jüngst am Sonntag keine Karte zücken müsste. Nach Analyse der Fairnesstabelle meint Stock: „Da könnte es am Sonntag schon mal klappern. Wir müssen den Kampf annehmen.“

Personell muss das Mardorfer Trainerduo Lukas Greb/Patrick Brandwein auf die Verletzten Lukas Wilschke und Frederik Rosenberg verzichten, Bela Arendt wurde nach seiner roten Karte für zwei Spiele gesperrt und wird ebenfalls im Aufgebot fehlen. Mardorfs Defensive wird am Sonntag ein Auge auf TSV-Topstürmer Imprachim Chousein werfen müssen, der mit bisher sechs erzielten Treffern bester Torschütze der Wohrateler ist und auch im letzten Aufeinandertreffen für Wirbel sorgte. Apropos letztes Aufeinandertreffen: am 13.09.2020 trafen der SVM und der TSV zuletzt aufeinander, nach je zwei Treffern von Johannes Greb und Paul Kobienia sowie den Toren von Leon Schick und Daniel Lanio ging der SVM mit 6:3 als deutlicher Sieger vom Feld. Kobienia und Schick sind es auch, die derzeit die SVM-Torjägerliste mit jeweils vier Treffern anführen.

Im Reserveduell treten der Tabellenletzte und der Tabellenvorletzte gegeneinander an. Mardorfs zweiter Anzug hat erst einen Punkt erspielt, die Wohrataler Reserve ist bisher noch punktlos und verlor zuletzt deutlich mit 1:11 gegen die SG Rosphe II, gegen die auch der SVM II sein letztes Spiel deutlich mit 2:5 verlor.

Bleibt zu hoffen, dass der SVM seine beiden Spiele am Kirmeswochenende erfolgreich gestalten kann. „Mit Blick auf die Tabelle und die montäglichen Feierlichkeiten im Rahmen des Kirchweihfestes sollten die sechs Punkte an der Hardt bleiben“, gibt auch Jerome Stock eine klare Richtung für die beiden Spiele vor.

Unsere Mannschaften freuen sich über eure Unterstützung.



Spielbericht

Erneute Niederlage gegen Mitkonkurrenten / Reserve gewinnt deutlich

Auch gegen den TSV Wohratal blieb der SVM am gestrigen Sonntag punkt- und torlos. Dabei waren die Gäste keinesfalls ein übermächtiger Gegner, schafften es aber, mit Willen und Kampfgeist die Schwarz-Gelben nur selten zur Entfaltung kommen zu lassen. Die Wohrataler starteten lautstark und schwungvoll und der Gästeanhang bejubelte bereits nach vier Minuten den ersten Treffer durch Ibo Chousein, den der Unparteiische Christian Jüngst aufgrund einer Abseitsposition jedoch folgerichtig aberkannte. Doch die Gäste behielten den Vorwärtsgang bei und als in der elften Minute Marcel Hühn das Spielgerät über die rechte Seite kommend in den Strafraum brachte, stand Wohratals Chousein erneut goldrichtig und brachte seine Farben in Führung. Der SVM musste sich kurz schütteln, zeigte sich vom Rückstand aber zunächst nicht weiter beeindruckt und erspielte in der Folge zwei Hochkaräter. Fünf Zeigerumdrehungen nach dem Rückstand bediente Spielertrainer Greb Paul Kobienia, der Wohratals Manuel Klein im Laufduell alt aussehen ließ, Gästekeeper Kracht rettete in höchster Not. Und vier Minuten später hätte Kobienia die Kräfteverhältnisse zurechtrücken müssen, nach feiner Vorarbeit der Greb-Brüder brachte Mardorfs Stürmer aber das Kunststück fertig, den Ball aus fünf Metern deutlich über das Gehäuse zu bugsieren.

Der SVM war spätestens nach diesen beiden Aktionen im Spiel angekommen, Wohratals Schlussmann Kracht musste in der Folge erneut gegen Kobienia und bei einem Distanzschuss von SVM-Kapitän Johannes Greb sein ganzes Können auf den Platz bringen. In der Folge war aber auch sein Torwartkollege auf Mardorfer Seite gefordert, Ebinger parierte zwei Mal stark gegen Chousein und Weimar (28./32.). Die Heimelf musste dann noch vor der Halbzeit wechseln. Für den verletzten Lukas Greb kam David Greb fünf Minuten vor dem Pausentee in die Partie.

Nach dem Kabinengang kamen die Gäste deutlich besser in die Partie. Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff hätte Wohratals Moritz Dawedeit auf 0:2 stellen können, vergab aber frei vor Keeper Ebinger. Der Heimelf fehlte in Durchgang zwei die letzte Konsequenz in den Angriffen, die Greb-Elf wurde zunehmend passiver und Torabschlüsse blieben für den SVM Mangelware, lediglich Marvin Werneburg mit einem Freistoß und Daniel Lanio nach feiner Vorarbeit von Johannes Greb näherten sich dem Wohrataler Kasten (51./56.). Und so war es TSV-Routinier Stefan „Bubi“ Schmidt vorenthalten, die Entscheidung in einer durchwachsenen Partie herbeizuführen. In bester Torjägermanier hob Schmidt die Kugel in Minute 72 im Fallen über SVM-Keeper Ebinger ins Tor und die meisten Zuschauer wussten, dass dieser Treffer die Vorentscheidung sein sollte, da der SVM in Abschnitt zwei im Offensivspiel die zündenden Ideen vermissen ließ. Spielertrainer Greb erhöhte zwar noch einmal den Einsatz und brachte mit Nico Sachwitz einen weiteren Stürmer – allein, es half nichts.

Alle Offensivbemühungen der Heimelf blieben in der Folge ergebnislos, lediglich Nico Sachwitz tauchte nach feiner Hereingabe von David Greb vor Wohratals Kasten auf, verpasste das Leder aber knapp. Das Schlusswort hatten die Gäste: Chousein versemmelte im Nachschuss nach starker Faustabwehr von Ebinger (80.), Marvin Fitzke spitzelte die Kugel an den Pfosten (87.).

Im Duell der Reserven ging der SVM II als verdiente Sieger vom Feld. Mardorfs zweite Anzug spielte konzentriert und führte bereits nach der ersten Viertelstunde durch ein Doppelpack von Patrick Brandwein und einem Treffer von Sascha Nau-Muth mit 3:0. Spielertrainer Brandwein war es dann auch, der in Durchgang zwei auf 4:1 stellte, Lukas Hof erhöhte kurz vor Spielende auf 5:1. Es war der erste Dreier für Mardorfs Reserve, die am gestrigen Tag eine gute Leistung zeigte.