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SV Mardorf auf FuPa
03.11.2019: FSV Cappel II - SV Mardorf / BSF Richtsberg II - SV Mardorf II


Spielbericht

Sechs-Punkte-Sonntag: beide Mardorfer Teams siegreich!

Das war ein Sonntag ganz nach dem Geschmack der Mardorfer Anhängerschaft. Die erste Mannschaft konnte ihr Auswärtsspiel beim FSV Cappel II mit 4:0 gewinnen, die Reserve blieb auch im vierten Spiel in Folge siegreich und fuhr einen 6:4-Sieg bei der zweiten Garnitur der Ballsportfreunde Richtsberg ein.

„Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt und den Gegner größtenteils im Griff gehabt“, resümierte der zufriedene Mardorfer Cheftrainer Karsten Kuhl nach der Partie. Seine Mannschaft ging mit dem ersten gelungenen Angriffszug in Führung. Frederik Rosenberg steckte für Lukas Greb durch, der im Strafraum quer für Paul Kobienia auflegte, Kobienia verwandelte aus kurzer Distanz. Und Mardorfs Topstürmer hätte nachlegen können, ja eigentlich müssen. Zwei Zeigerumdrehungen nach der Führung tauchte Kobienia erneut vor FSV-Schlussmann Kevin Kiel auf, verzog jedoch und nach einem langen Befreiungsschlag machte sich Kobienia erneut auf in Richtung Tor, umkurvte FSV-Keeper Kiel, der Kobienia den Ball aber gerade noch vom Fuß fischen konnte (21.). Nur eine Minute später brannte es erneut lichterloh im Strafraum der Hausherren. SVM-Verteidiger Till Stephany machte sich über den rechten Flügel auf die Reise, hatte das Auge für den gut positionierten Lukas Greb, dessen Torabschluss aber die Hände von Kevin Kiel fand.

Der SVM hatte die Partie zu diesem Zeitpunkt im Griff, Cappeler Angriffe wurden meist schon im Keim erstickt und allen voran in der Offensive zeigten die Kuhl-Schützlinge schöne Ballstafetten und kombinierten sich ein ums andere Mal sehenswert in die gefährlichen Zonen, was auch SVM-Chefcoach Karsten Kuhl nicht entgangen war: „Wir haben heute tollen Fußball gespielt“, freute sich Kuhl nach zuletzt eher enttäuschenden Leistungen. Und seine Mannschaft behielt in Durchgang eins den Vorwärtsgang bei. Acht Minuten vor der Pause bediente Paul Kobienia den startenden Kapitän Johannes Greb, dessen Torschuss geklärt werden konnte, doch mit dem Pausenpfiff erhöhte der SVM auf 2:0, nachdem Johannes Greb für seinen Bruder Lukas aufgelegt hatte, und dieser die Führung ausbauen konnte.

Die zweite Hälfte blieb zunächst ereignisarm. Cappels Niklas Hönemann prüfte SVM-Schlussmann Ebinger, der zur Ecke abwehren konnte (53.). Der SVM wirkte zu Beginn des zweiten Abschnittes etwas lethargisch und konnte zunächst nicht an den schönen Offensivfußball aus Durchgang eins anknüpfen, hatte die Partie aber trotzdem vollumfänglich im Griff. „Wir sind rechtzeitig wieder wach geworden“, konstatierte SVM-Coach Kuhl, da es bis zur 77. Minute dauerte, ehe der SVM den Deckel drauf machte: Paul Kobienia schloss aus 20 Metern mit einem satten Pfund zum 0:3 ab und zog den Cappelern so endgültig den Zahn. Sechs Minuten später krönte Co-Trainer Lukas Greb seine starke Vorstellung am gestrigen Tag mit seinem zweiten Treffer zum 0:4 vom Punkt aus, dem Elfmeter war ein Foulspiel von Cappels Torhüter Kiel an Paul Kobienia vorausgegangen. Wenn man dem SVM am gestrigen Tage überhaupt etwas vorwerfen kann, dann höchstens die mangelnde Chancenverwertung. A-Jugendspieler Etienne Stock feierte einen gelungenen Einstand im Mardorfer Trikot und zeigte nach seiner Einwechslung in der 75. Minute eine grundsolide Leistung. Vier Tore und viele schöne Spielzüge ließen die mitgereisten Mardorfer Anhänger zufrieden den Heimweg antreten.

Zeitgleich mit der ersten Mannschaft und nur wenige Kilometer entfernt ging auch Mardorfs zweiter Anzug bei den Ballsportfreunden Richtsberg II auf Punktejagd. Die Mardorfer Reserve zeigt sich in den letzten Wochen stark formverbessert und bestätigte die zuletzt gezeigten Leistungen auch am gestrigen Tag. Da Reservecoach Patrick Brandwein aufgrund eines Kurzurlaubes erst zum zweiten Abschnitt zur Partie hinzu kam, übernahm Helmut Kräling als Interimscoach. Und Kräling war voll des Lobes für die Schützlinge der Reserve: „Das war richtig gut heute und hat großen Spaß gemacht“, zeigte sich Kräling nach der Partie hochzufrieden. Aus einer geordneten Defensive heraus erspielte sich der SVM zahlreiche Möglichkeiten, von denen ganze sechs zu Torerfolgen führten. Mardorfs Jan-Niclas Schick eröffnete nach nur drei Minuten und nach Vorlage von Leon Schick das Torspektakel, Matias Ples, Ali Kadri und Bastian Schmidt drehten die Partie zunächst zu Gunsten der Heimelf (18./22./34.). Doch erneut Jan-Niclas Schick per Elfmeter sowie Leon Schick stellten mit ihren Treffern die Zeiger wieder auf null (37./38.). Und Leon Schick war es dann auch, der seine Mannschaft mit zwei weiteren Treffern binnen fünf Minuten auf die Siegerstraße führte (74./79.), Julian Kräling baute auf 6:3 aus (84.). Der Treffer von Matias Ples in der Schlussminute war lediglich noch Ergebniskosmetik. Das Team von Patrick Brandwein hat tolle Moral gezeigt und einen 3:1-Rückstand gedreht, der Erfolg am gestrigen Sonntag war bereits der vierte Sieg in Serie für die Reserve.

Fazit: toller Tag für den SVM! Weiter geht es am nächsten Sonntag, dann sind die beiden Teams der SG Salzböde/Lahn in Mardorf zu Gast.


Vorbericht

Auswärtsspiele in Cappel und Richtsberg
Co-Kapitän Frederik Rosenberg: „Müssen an die erste Halbzeit des letzten Spiels anknüpfen.“

Am kommenden Sonntag jagen die Mardorfer Spieler früher als gewohnt dem runden Leder nach. Bereits um 12:30 Uhr trifft die erste Mannschaft auf die zweite Garnitur des FSV Cappel, die Reserve ist zur gleichen Uhrzeit bei den Ballsportfreunden Richtsberg II zu Gast.

Nach zuletzt zwei Remis in Folge möchte die erste Mannschaft am Sonntag auf dem Cappeler Köppel endlich wieder dreifach punkten. Die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Kuhl wird beim Gastspiel in Cappel mindestens an die starken 30 Minuten in Durchgang eins der letzten Partie anknüpfen müssen, um beim Tabellenvierzehnten die Maximalausbeute einfahren zu können. Denn ab dem Gegentor im letzten Spiel gibt es wenig zu kritisieren. Der SVM zeigte schöne Spielzüge in der Offensive, hatte die Partie im Griff und wirkte durchweg konzentriert. Das ist auch Co-Kapitän Frederik Rosenberg nicht entgangen, der der SVM-Onlineredaktion im Vorfeld des Auswärtsspiels für ein Gespräch zur Verfügung stand: „Nach eher schlechten Leistungen in den letzten Wochen haben wir es letzten Sonntag zumindest in der ersten Halbzeit wieder besser gemacht.“ Die Leistung in Abschnitt zwei schmälert dieses Bild ein wenig, sodass man sich am Ende mit einem leistungsgerechten Unentschieden begnügen musste. Für Sonntag hofft Rosenberg, der in dieser Saison mit bisher 1064 Einsatzminuten wieder einmal zu den Dauerbrennern im Mardorfer Dress gehört: „Wenn wir die Leistung gegen Wohratal im ersten Abschnitt über 90 Minuten auf den Platz bringen, holen wir auch wieder drei Punkte.“ Das der SVM zu mehr im Stande ist als zuletzt gezeigt, muss auch SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl enttäuscht feststellen. Gegenüber der Oberhessischen Presse äußerte Mardorfs Übungsleiter: „Die Leistung ist derzeit nicht so, wie sie sein sollte. Deshalb stehen wir zu Recht da, wo wir stehen.“

Legt man die nackten Zahlen zugrunde, geht der SVM am Sonntag als Favorit in die Partie. Die Kuhl-Elf hat bisher neun Punkte mehr als der FSV erspielt und ist auch neun Plätze weiter vorn in der Tabelle beheimatet. 19 gefangene Tore in zwölf Spielen belegen einmal mehr, dass der A-Liga-Dino auch in der aktuellen Spielzeit defensiv wenig anbrennen lässt. Der FSV hingegen hat die drittmeisten Treffer aller Teams in der A-Liga gefangen, was dem SVM mit seiner starken Offensivabteilung in die Karten spielen könnte. Doch die Schwarz-Gelben sollten gewarnt sein. Denn offensiv marschieren die sonntäglichen Kontrahenten fast im Gleichschritt: die Kuhl-Elf hat bisher 27 Tore erzielt, drei Tore weniger als die Mannschaft vom Köppel. Zudem tritt der SVM am Sonntag auf ungewohntem Geläuf an. Der große Kunstrasenplatz in Cappel dürfte von Vorteil für die Heimelf sein, zumal die Mannschaft von Trainer Ingo Hartmann auf eigenem Platz neun der bisherigen zwölf Punkte holte. Doch der SVM hat beispielsweise in Neustadt gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, auch auf Kunstrasen eine starke Leistung abzuliefern.

Wenn sich der SVM in der vorderen Tabellenregion behaupten will, sollte er sich am Sonntag keinen erneuten Ausrutscher erlauben. Personell hat die Rückkehr von Paul Kobienia und Johannes Greb dem Mardorfer Spiel gut getan, das Trainergespann Karsten Kuhl/Lukas Greb muss am Sonntag einzig auf die verletzten Nils und Leon Schick verzichten. Mit Etienne Stock gibt ein A-Jugendspieler sein Debüt im Seniorentrikot. Auch mit Blick auf die taktische Ausrichtung darf man gespannt sein, in welcher Formation der SVM auflaufen wird. Das zuletzt gespielte 4-3-3-System lässt erkennen, dass der SVM inzwischen auch taktisch variabel agieren kann, damit er für die gegnerischen Teams nicht so einfach auszurechnen ist.

Die zweite Mannschaft gastiert am Sonntag bei der Reserve der Ballsportfreunde Richtsberg. Die Brandwein-Elf konnte die vergangenen drei Spiele siegreich bestreiten und muss diesen positiven Lauf nun mitnehmen, um im schweren Auswärtsspiel in Richtsberg zu punkten. Mut macht, dass die Richtsberger bereits acht Tore mehr als der SVM II hinnehmen mussten, tabellarisch stehen die Ballsportfreunde mit 15 Punkten aber fünf Plätze vor dem SVM. Mit der gezeigten Einstellung der letzten Spiele ist aber auch am Sonntag durchaus ein Punktgewinn möglich.

Am Sonntag heißt es dann: Mittagessen vorverlegen! Damit hierbei nichts anbrennt oder kalt bleibt, empfehlen wir folgende Website:

https://eatsmarter.de/rezepte/rezeptkategorien/suche-nach-zeit

Hier findet man viele Rezepte mit der dazugehörigen Zubereitungszeit. Also, keine Ausreden: 12:30 Uhr – wir sehen uns!
27.10.2019: SV Mardorf - TSV Wohratal


Spielbericht

Keeper Ebinger hält den Punkt fest: Mardorf und Wohratal spielen 3:3-Unentschieden

Trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung konnte der SV Mardorf sein gestriges Heimspiel gegen den TSV Wohratal nicht siegreich gestalten. Zeigte die Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl nach dem 0:1-Rückstand in Durchgang eins noch erfrischenden Offensivfußball, so waren es in Abschnitt zwei die Gäste, die den gefälligeren Ball spielten.

Nachdem der sicher leitende Unparteiische Peter Nahrgang die Partie freigegeben hatte, nahm diese auch umgehend Fahrt auf. Eine größere Abtastphase sparten sich die beiden Kontrahenten, sodass es bereits in der Anfangsviertelstunde erste Torannäherungen gab. So verzog Mardorfs Topstürmer Paul Kobienia nach fünf Minuten knapp, zwei Minuten später hatte der SVM Glück, als Wohratals Nico Bubenheim einen von Niklas Rhiel auf Thomas Ebinger zu kurz gespielten Rückpass nicht verwerten konnte. Die Gäste kamen nun besser in die Partie. Marvin Fitzke versuchte sein Glück aus der Distanz (11.) und nach einer Ecke von Marcel Hühn fehlten beim Kopfball von Nico Bubenheim nur wenige Zentimeter zum Torerfolg.

Folgerichtig ging die Elf von Trainer Thomas Slany nach 21 Minuten in Führung. Tim Buckert flankte über die rechte Seite kommend das Spielgerät in den Strafraum, wo Andre Heinmöller goldrichtig stand und zur Führung verwandelte. Und Wohratal hätte nachlegen können: nur zwei Minuten nach der Führung scheiterte Marcel Hühn aus kurzer Entfernung am glänzend parierenden SVM-Keeper Ebinger. Die Schwarz-Gelben mussten sich kurz schütteln, fanden dann aber endlich zu ihrem Spiel und glichen in Person von Paul Kobienia aus. Stark freigespielt tauchte Mardorfs Stürmer frei vor TSV-Schlussmann Andreas Kremer auf, verwandelte in bester Stürmermanier und stellte so die Zeiger wieder auf null (26.).

Und die Heimelf behielt den Fuß auf dem Gaspedal und agierte nun deutlich selbstbewusster. Drei Minuten nach dem Ausgleich kombinierten sich Johannes Greb, Leon Schick und Daniel Lanio in die gefährliche Zone, Lanio konnte nur via Foulspiel im Strafraum gestoppt werden, sodass Schiedsrichter Nahrgang folgerichtig auf den Punkt zeigte. Co-Trainer Lukas Greb verwandelte den Strafstoß sicher und schoss seine Farben in Führung. Und diese war Wind auf die Mühlen des SVM, die Kuhl-Elf behielt den Vorwärtsgang bei, es dauerte jedoch bis zur 40. Minute, ehe der Heimanhang wieder jubeln durfte. Frederik Rosenberg schoss das Leder aus der Distanz in Richtung Gästetor, TSV-Keeper Kremer konnte das Spielgerät nur abklatschen, Paul Kobienia sagte artig „Danke“ und staubte zum 3:1 ab. Die Gäste waren jedoch nicht klein zu kriegen und antworteten zwei Zeigerumdrehungen später in Person von Stefan „Bubi“ Schmidt. Der SVM bekam den Ball vor dem Tor nicht abschließend geklärt, sodass Schmidt unter Keeper Ebinger hindurch zum 3:2-Anschlusstreffer vollstrecken konnte. Das letzte Wort einer unterhaltsamen ersten Hälfte hatte dann noch einmal der SVM: nach schöner Flanke von Kapitän Johannes Greb setzte Daniel Lanio die Kugel per Kopf knapp neben das Tor.

In Durchgang zwei präsentierte sich der TSV Wohratal spielstärker. Der SVM verlor den Faden und fand auch offensiv nur selten statt. Allen voran über die linke Außenbahn produzierte die Slany-Elf einige gefährliche Aktionen, so beispielsweise nach 60 gespielten Minuten, als Marvin Fitzke an Bela Arendt vorbeizog, den Ball scharf in Richtung Tor bugsierte, wo SVM-Keeper Ebinger stark zur Ecke parierte. Zwei Minuten später versuchte Wohratals „Bubi“ Schmidt sein Glück mit einem Heber, aber wieder war Ebinger zur Stelle. Der SVM tauchte in Durchgang zwei nur noch sporadisch vor dem gegnerischen Kasten auf. Die größte Möglichkeit hatte Lukas Wilschke drei Minuten nach Wiederanpfiff. In höchstem Tempo machte sich Wilschke auf den Weg in Richtung TSV-Tor, umkurvte Schlussmann Andreas Kremer, der Wilschke aber gerade noch rechtzeitig die Kugel vom Fuß fischte. In der 72. Minute erzielten die Gäste dann den verdienten Ausgleich. Wieder über die linke Seite kommend bediente Andre Heinmöller den im Strafraum lauernden „Bubi“ Schmidt. Mit dem Rücken zum Tor stehend konnte Schmidt den Ball annehmen, eine Körperdrehung reichte um SVM-Verteidiger Niklas Rhiel zu überlisten und zum 3:3 abzuschließen.

Der SVM rappelte sich in der Folge noch einmal auf: Nach 77 Minuten klärte Wohratals Manuel Klein in höchster Not vor den einschussbereiten Lukas Wilschke und Lukas Greb, Kapitän Johannes Greb setzte einen Rosenberg-Freistoß per Kopf über das Gehäuse (85.). Im Gegenzug musste SVM-Keeper Ebinger eine scharfe Bogenlampe von Marvin Fitzke über das Gebälk lenken und nur eine Minute später hielt Ebinger erneut überragend gegen Manuel Klein, der von Marcel Hühn via Flanke bediente wurde.

Einen Pfeil hatte der SVM noch im Köcher. Der eingewechselte Justus Züchner setzte über die linke Seite zum Sprint an, lief fast bis zur Grundlinie und spielte den Ball dann scharf in den Wohrataler Strafraum. Dort setzte Paul Kobienia zur Grätsche an, verpasste das Spielgerät aber denkbar knapp (90.).

Die Reserve konnte am gestrigen Sonntag ihr drittes Spiel in Folge siegreich bestreiten. Auf schwerem Geläuf in der „Talentschmiede Oberwiese“ taten sich beide Teams schwer, sodass es torlos in die Pause ging. Der SVM hatte in Durchgang eins schon zahlreiche Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Aber es musste ein Eigentor nach einem langen Freistoß von Marius Mengel herhalten, um die Brandwein-Elf in Führung zu bringen (73.). Der TSV II glich postwendend durch Malte Roth aus (75.), aber Hendrik Schick stellte mit seinem Treffer zehn Minuten vor Schluss die Weichen auf Sieg.

Nächsten Sonntag spielt die erste Mannschaft beim FSV Cappel II, die Reserve ist bei den Ballsportfreunden Richtsberg II gefordert. Beide Begegnungen beginnen bereits um 12:30 Uhr.


Vorbericht

SV Mardorf empfängt den TSV Wohratal
Bela Arendt: „Wir wollen drei Punkte holen, um Wohratal auf Distanz zu halten.“

Mit dem SV Mardorf und dem TSV Wohratal treten am Sonntag zwei Tabellennachbarn gegeneinander an. Der SVM belegt mit derzeit 20 Punkten Tabellenrang fünf, die Mannschaft des TSV, die seit dieser Spielzeit von Thomas Slany trainiert wird, rangiert mit 16 Punkten auf Tabellenplatz acht.

Wie unschwer zu erkennen ist, sind die Wohrataler dem SVM auf den Fersen. Ein Umstand, der nicht weiter verwunderlich ist, hat der TSV doch gerade in den letzten Partien gezeigt, welches Leistungsvermögen die Mannschaft abrufen kann. Aus den vergangenen vier Spielen holten die Rot-Weißen drei Siege, zuletzt gewann die Slany-Elf mit 3:0 gegen den FSV Cappel II. Der SVM ist also gewarnt, die Wohrataler präsentieren sich in den letzten Wochen stark formverbessert, doch für Sonntag vertrauen die Schwarz-Gelben einmal mehr auf ihre Heimstärke. „Wir wollen die drei Punkte holen, um den TSV auf Distanz zu halten“, so Nachwuchsspieler Bela Arendt, der der SVM-Onlineredaktion im Vorfeld der Partie für ein Gespräch zur Verfügung stand.

Die vergangenen Spiele zwischen den sonntäglichen Kontrahenten endeten denkbar knapp. In der Spielzeit 2017/2018 konnte der SVM drei Punkte gegen den TSV einfahren (2:3-Heimniederlage, 2:3- Auswärtssieg), in der letzten Saison waren es vier Punkte (2:1-Heimsieg, 0:0 in Wohratal). Beim 0:0-Uentschieden im Rückspiel gab Bela Arendt sein Debüt im Mardorfer Seniorentrikot. „Es gefällt mir sehr gut im Seniorenbereich und ich fühle mich beim SVM bestens aufgehoben“, so der 19-jährige robuste Abwehrspieler. Mit Blick auf Sonntag hofft Arendt: „Wir müssen unsere Passgenauigkeit verbessern und im Angriff im Vergleich zum Kleinseelheim-Spiel wieder mehr Durchschlagskraft entwickeln.“ Für die Rückkehr der Durchschlagskraft im Angriff sollen auch die wiedergenesenen Paul Kobienia und Johannes Greb sorgen. Beide sind nach Krankheit bzw. Verletzung wieder einsatzbereit und dürften bis in die Haarspitzen motiviert sein, um den SVM am Sonntag auf Erfolgskurs zu bringen.

SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl sah den Grund für das torlose Unentschieden in Kleinseelheim darin, dass seine Mannschaft nicht ins Spiel gefunden hat. Gegenüber der Oberhessischen Presse befand Kuhl: „Gegen Wohratal waren es immer umkämpfte Spiele und das wird auch am Sonntag so sein.“ Wohratals Fußballabteilungsleiter Tim Buckert gab zu verstehen: „Wir haben hochverdient gegen Cappel II gewonnen. Ich hoffe, dass wir mit dem Rückenwind in das Spiel in Mardorf gehen“.

Im Spiel der zweiten Mannschaft kommt es zum Duell der Kellerkinder. Der TSV Wohratal II belegt mit sieben Punkten Tabellenplatz 14, spürt aber bereits den Atem der Mardorfer Reserve im Nacken (15. Platz, sechs Punkte). Auffallend ist, dass beide Teams zu den Schießbuden der Liga gehören. Die Wohrataler haben in bisher elf Saisonspielen sage und schreibe 71 Gegentore gefangen, der SVM bei gleicher Spielanzahl bereits 40 Gegentore. Man darf also gespannt sein, was beide Teams am Sonntag im Vorspiel auf den Rasen bringen werden.

Wie gewohnt werden die Spiele um 13:00 Uhr und um 15:00 Uhr angepfiffen. Unsere Spieler freuen sich über unsere Unterstützung.
19.10.2019: RSV Kleinseelheim - SV Mardorf


Spielbericht

Torloses Unentschieden in Kleinseelheim

"Ich kann meiner Mannschaft in Sachen Kampf und Willen keinen Vorwurf machen", resümierte SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl nach der Partie. Doch der alles entscheidende Faktor im Fußballsport, das Tore schießen, blieb seinem Team am gestrigen Samstag verwehrt. Und auch Torchancen blieben auf beiden Seiten über 90 Minuten Mangelware.

Die Heimelf aus Kleinseelheim stand sehr defensiv und ließ sich nur selten in die Offensive locken. Der SVM tat sich schwer gegen die vielbeinige Abwehr, das tiefe Geläuf tat sein Übriges. "Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, uns den schweren Platzverhältnissen anzupassen. Der Platz hat dem Gegner in die Karten gespielt", so SVM-Coach Kuhl, der am gestrigen Tag krankheitsbedingt auch noch auf Topstürmer Paul Kobienia verzichten musste. Der angeschlagene Kapitän Johannes Greb nahm zunächst auf der Bank Platz, Nils Schick fiel ebenfalls verletzt aus.

Die Gäste hatten in der ersten Hälfte zwei gute Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Nach 17 Minuten landete ein Eckball von Leon Schick bei Niklas Rhiel, der aus spitzem Winkel hauchzart verzog. Und als Leon Schick nach schöner Co-Produktion von Daniel Lanio und Lukas Greb zum Schlenzer ansetzte, musste RSV-Schlussmann Hendrik Runzheimer seine ganze Klasse auf den Platz bringen um die Situation zu entschärfen (30.).

Auch der Unparteiische Eddy Scheufele trug seinen Teil zur mäßigen Partie bei. "Mit einigen äußerst fragwürdigen Entscheidungen", wie SVM-Coach Kuhl befand, unterbrach Scheufele oft den eh schon zähen Spielfluss. Als der SVM in Abschnitt zwei endlich einmal Raum bekam, entwickelte sich gleich eine Riesenmöglichkeit zur Führung. Nach einem Kleinseelheimer Angriff machten sich Leon Schick und Julian Kräuter auf die Reise, Schick bediente Kräuter der sich mit dem Ball am Fuß auf den Weg in Richtung Tor machte, er hämmerte das Spielgerät dann aber an den Außenpfosten (68.). Die Heimelf hatte 15 Minuten vor Spielende ihre einzige Großchance, als Leon Mai frei vor SVM-Keeper Ebinger auftauchte, aber vergab. Das Schlusswort einer schwachen A-Ligapartie hatten dann die Gäste. Eine Minute vor dem Schlusspfiff lenkte RSV-Keeper Runzheimer einen scharf getretenen Freistoß von Leon Schick über das Gehäuse. "Es war einfach schwierig heute", befand SVM-Trainer Kuhl abschließend.

Für den SVM geht es am kommenden Sonntag mit den Heimspielen gegen Wohratal weiter.



Vorbericht

SV Mardorf bereits morgen zu Gast beim RSV Kleinseelheim
Till Stephany: „Unser Ziel müssen drei Punkte sein“

Nach den beiden Niederlagen gegen Rauischholzhausen und in Schönstadt konnte sich der SVM am vergangenen Sonntag mit dem 4:0-Sieg gegen Bauerbach ein wenig den Frust von der Seele schießen. Zwar zeigte die Elf von Chefcoach Karsten Kuhl eine Leistung die noch Luft nach oben ließ, aber wenn eine durchwachsene Leistung zu einem ungefährdeten Sieg in dieser Höhe reicht, sollte man hiermit auch einfach mal zufrieden sein.

Mit dem RSV Kleinseelheim trifft der SVM nun erneut auf eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Der RSV ist seit dieser Spielzeit nach vielen Jahren zurück in der A-Liga und war sich von Saisonbeginn an darüber im Klaren, dass es zunächst erst einmal darum geht, genügend Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die Mannschaft von Trainer David Koch wird sich diesbezüglich noch etwas steigern müssen, bisher stehen sieben Punkte zu Buche, der letzte Sieg datiert vom 11.08. (0:3 in Stadtallendorf). Doch gerade auf ihrem eigenen Geläuf sind die Kleinseelheimer schwer auszurechnen und der SVM sollte hochkonzentriert zu Werke gehen, um nicht beim Tabellenvorletzten zu stolpern.

„Unser Ziel müssen am Samstag drei Punkte sein“, redet Mardorfs DefensivstrategeTill Stephany nicht lange um den heißen Brei herum. Stephany ist auch in dieser Saison wieder Garant für eine starke Mardorfer Defensivabteilung. Der flinke Innenverteidiger bringt in der A-Liga so manchen gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung, weiß aber auch um die Schwächen seines Teams in den letzten Spielen: „Wir müssen uns wieder besser auf die Passgenauigkeit konzentrieren“, konstatiert Stephany vor der Partie gegen den Aufsteiger, der für ihn ein unbeschriebenes Blatt ist: „Gegen Kleinseelheim habe ich noch nie gespielt, dennoch freue ich mich sehr auf die Partie, weil dort einige bekannte Gesichter spielen.“ Ein Sieg wäre für den SVM wichtig, um die vorderen Tabellenplätze nicht aus dem Blick zu verlieren. „Wenn wir ohne Gegentor bleiben, bin ich mir sicher, dass wir drei Punkte holen werden, weil wir vorne immer unsere Tore machen“, so Stephany.

Mardorfs zweiter Anzug konnte seine beiden letzten Partien siegreich bestreiten und sich in der Tabelle auf den 14. Platz vorschieben. Kleinseelheims Reserve schaffte es in den letzten beiden Spielzeiten, jeweils die Reservekreismeisterschaft der B-Ligen zu gewinnen. Auch in der B-Liga III spielt die RSV-Reserve bisher eine grundsolide Runde und belegt mit 13 Punkten Tabellenrang neun. Der SVM II muss sich vor allem in der Offensive steigern und vor dem gegnerischen Kasten mehr Durchschlagskraft entwickeln, die bisher neun erzielten Treffer sind Ligaminusrekord und werden auch die Kleinseelheimer nicht vor Angst erstarren lassen, zumal der RSV aus den letzten drei Spielen sieben Punkte erspielen konnte.

Aufgrund des Oktoberfestes in Kleinseelheim finden die Partien bereits am morgigen Samstag statt. Anpfiff: 14:00 Uhr und 16:00 Uhr. Unsere Spieler freuen sich auf eure Unterstützung.
SVM sagt "Danke"
+++VIELEN DANK+++

Heute heißt es "Danke" sagen. Zu Beginn der Saison wurde unsere 1. Mannschaft mit neuen Trikots ausgestattet, die freundlicherweise von Fabian Lapp, Deutsche Vermögensberatung, gesponsert wurden. Ganz herzlichen Dank für die Unterstützung, lieber Fabian!


13.10.2019: SV Mardorf - SV Bauerbach II


Spielbericht:

Durchwachsene Leistung genügt zum 4:0-Heimsieg gegen Bauerbach II

Es bedurfte einer deftigen Halbzeitansprache von Mardorfs Cheftrainer Karsten Kuhl, um den SVM am gestrigen Tag auf die Siegerstraße zu führen. Denn was die Schwarz-Gelben in Durchgang eins anboten, hatte mit dem so oft gezeigten erfrischenden Fußball wenig zu tun. Das Mardorfer Spiel erwies sich als verkrampft, im Passspiel fehlte es erneut zu oft an Präzision und Timing, sodass Mardorfer Torchancen Mangelware blieben. Und so war es den Gästen aus Bauerbach vorenthalten, das erste Ausrufezeichen der Partie zu setzen. Nach einem Foulspiel nahm Bauerbachs Buelent Kuecuek Maß und knallte das Spielgerät aus rund 20 Metern gegen den Außenpfosten (8.), hier wäre auch Mardorfs Keeper Thomas Ebinger machtlos gewesen. Darüber hinaus bot Abschnitt eins viel Stückwerk, beide Teams schafften es nicht, die jeweiligen Defensivreihen großartig in Verlegenheit zu bringen. Julian Kräuter versuchte sein Glück aus der Distanz, verzog aber knapp (32.), Lukas Greb bediente Paul Kobienia – Bauerbachs Schlussmann Cagri Oezgen hielt (40.) und auch ein „Doppelabschluss“ von Nils Schick und Frederik Rosenberg kurz vor dem Kabinengang konnte von der Gästeabwehr geblockt werden.

In Durchgang zwei waren es dann erneut die Gäste, die die erste Riesenmöglichkeit zur Führung hatten. SVB-Routinier Mario Eucker gelangte über die rechte Seite in den Mardorfer Strafraum, der Winkel war dann aber zu spitz, sodass Eucker die Kugel unter Bedrängnis gegen das Außennetz schoss. Nun kam der SVM besser in die Partie. Die Kuhl-Elf agierte konzentrierter und aus den schönsten Spielzügen in Abschnitt zwei resultierten dann auch die vier Treffer. Nach 57 Minuten legte Lukas Greb für Paul Kobienia auf und Mardorfs Top-Stürmer verwandelte eiskalt zur Führung. Gleiches Bild vier Minuten später: erneut bediente Greb Kobienia, der sich auch diese Chance nicht nehmen ließ und auf 2:0 stellte.

Der SVM war nun Herr der Lage, die Bauerbacher konnten nur noch vereinzelt Nadelstiche setzen. So beispielsweise in Minute 70, als ein Gästeakteur nach einem Eckball auf das Gehäuse der Heimelf köpfte, Mardorfs Kapitän Frederik Rosenberg, der den verletzten Johannes Greb vertrat, musste auf der Linie für den bereits geschlagenen SVM-Keeper Thomas Ebinger retten. Zehn Minuten später beseitigte dann der eingewechselte Leon Schick endgültig alle Zweifel am Mardorfer Sieg. Von Paul Kobienia freigespielt guckte Schick Bauerbachs Schlussmann Oezgen gekonnt aus und markierte seinen fünften Saisontreffer. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Paul Kobienia nach Zuspiel von Lukas Greb. Zwei Minuten bevor der souverän leitende Referee Peter Wiederhold die Partie beendete legte Greb vor dem Kasten uneigennützig für Kobienia quer, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, mit seinem siebten Saisontreffer zum 4:0-Endstand zu verwandeln.

Auch wenn sich der SVM in Abschnitt eins schwer tat, geht der Sieg aufgrund der konzentrierteren Leistung in Durchgang zwei in Ordnung. Trotz allem wird sich die Kuhl-Elf steigern müssen, um in den nächsten Spielen die nötigen Punkte zu holen, um weiter an den vorderen Tabellenplätzen dran zu bleiben. Die nächste Möglichkeit zu punkten besteht bereits am nächsten Samstag, dann tritt der SVM beim RSV Kleinseelheim an.


Unsere Torschützen Leon Schick und Paul Kobienia:



06.10.2019: SV Schönstadt - SV Mardorf


Spielbericht

Erste verliert in Schönstadt mit 2:1, Reserve holt den ersten Saisonsieg (0:1)

Der Bericht zum gestrigen Spiel beginnt heute etwas anders als gewohnt, denn es soll einmal mehr deutlich gemacht werden, wie fair es in der heimischen A-Liga doch zugeht. Sicher zeigt die gleich folgende Darstellung ein individuelles Verhalten eines Spielers, aber insgesamt ist dies ein Spiegelbild einer Liga, in der es Woche für Woche größtenteils fair zur Sache geht. Was war also geschehen? Der SVM trat am gestrigen Tag in Schönstadt an und erhielt nach 47 Minuten zwei Eckbälle zugesprochen, letzteren konnte die Heimelf nicht vollends klären, sodass die Kugel bei Paul Kobienia landete, der aus 16 Metern emotionslos zur Gästeführung abschloss. Bis dahin war die Partie zwischen dem Aufsteiger aus Schönstadt und dem A-Liga-Dino aus Mardorf ein offener Fight. Chancen gab es hüben wie drüben, so vergaben beispielsweise Marc Kevin Wege (2.), Tobias Leist (20.) oder Ralf Däuwel nach schöner Vorarbeit von Wege (38.) gute Möglichkeiten für Schönstadt und Paul Kobienia (22./30./40.) hatte mehrmals die Gästeführung in Abschnitt eins auf dem Fuß.

Sechs Minuten nach der Mardorfer Führung hatten die Gastgeber dann die große Chance zum Ausgleich. Nach einem vermeintlichen Foul von Mardorfs Kapitän Johannes Greb an Schönstadts Fabian Gross zeigte der sicher leitende Schiedsrichter Helmuth Kaiser auf den Elfmeterpunkt. Fassungslosigkeit bei den Mardorfer Spielern, die erkannt hatten, dass dies kein Foulspiel war. Der Unparteiische hatte scheinbar nicht die beste Sicht auf das Geschehen, Assistenten oder gar Videoassistenten gibt es in der A-Liga bekanntlich nicht. Und dann zeigt sich die Größe eines Sportlers: Schönstadts gefoulter Spieler Fabian Gross machte dem Referee deutlich, dass an ihm kein Foulspiel begangen wurde und der Elfmeter zurückzunehmen ist, was Schiedsrichter Kaiser dann auch tat. Wohlgemerkt im Spiel des Tabellenvierten gegen den Tabellenfünften, bei einem 0:1-Rückstand seiner Mannschaft. Große Geste des Spielers, großes Fairplay!

Für sein Team wirkte diese Aktion wie ein Weckruf. Schönstadt schnitt dem SVM nun mehr und mehr den Schneid ab, kämpfte bedingungslos und wollte unbedingt ein Tor erzielen. Chancen blieben aber zunächst Mangelware. Die Gäste zeigten sich von der Schönstädter Spielweise durchaus beeindruckt und konnten nur noch selten in die gefährlichen Räume vordringen. Bis zur 80. Minute gelang dies der Heimelf auch nicht, doch dann sollte die Däuwel-Elf zum Ausgleich kommen. Nach einem Eckball landete die Kugel bei Schönstadts Tobias Leist, der das Spielgerät an sämtlichen Mardorfer Beinen vorbei ins Tor drosch. Dieser Treffer sollte der Auftakt für eine turbulente Schlussphase werden, in der sich die Ereignisse überschlugen. Vier Minuten nach dem Ausgleich schickte Julian Kräuter mustergültig Paul Kobienia auf die Reise, der alleine vor Schönstadts Keeper Dominik Bos vergab. Dann bediente Kobienia Daniel Lanio, dessen Abschluss zu schwach getreten war, das Leder landete bei Gabriel Steger, sein Torabschluss strich jedoch über das Gehäuse.

In der Folge sehnten die Mardorfer Spieler scheinbar den Schlusspfiff so sehr entgegen, das sie gedanklich schon unter der warmen Dusche zu sein schienen, anders ist das Defensivverhalten, welches zum Siegtor der Heimelf führte, nicht zu erklären. Der SVM schaltete nahezu komplett ab, sodass ein Schönstädter Akteur auf dem rechten Flügel freie Bahn hatte, die Kugel scharf in die Mitte vor das SVM-Tor schlug, wo Tobias Leist artig „Danke“ sagte und das Leder zum 2:1 ins Netz bugsierte (90.). Der SVM hatte dann in der Nachspielzeit nur noch einen Pfeil im Köcher: nach einem Freistoß servierte Julian Kräuter für Johannes Greb, dessen Flugkopfball aber die Arme von SVS-Keeper Bos fand. Der sicher leitende Referee Helmuth Kaiser beendete daraufhin die Partie. Aufgrund der klareren Chancen war ein Sieg des SVM absolut im Bereich des Machbaren, doch allen voran in Abschnitt zwei hat die Heimelf mehr für einen Sieg investiert.

Die Reserve konnte am gestrigen Tag ihren ersten Saisonsieg einfahren. Es war sicher kein gutes Fußballspiel, was will man auch erwarten wenn der Tabellenvorletzte und der Tabellenletzte einer B-Liga gegeneinander antreten, aber die Mannschaft von Trainer Patrick Brandwein kämpfte aufopferungsvoll für ihren ersten Dreier. Das Tor des Tages erzielte Jan-Niclas Schick mit einem satten Schuss unter die Latte (85.), nachdem Heimkeeper Markus Sommer das Leder nach einem Schuss von Spielertrainer Brandwein nicht festmachen konnte. Die Reserve hat bereits am morgigen Dienstag die Möglichkeit nachzulegen, dann ist der TSV Erksdorf II zu Gast in Mardorf. Gespielt wird ab 19:00 Uhr auf dem Sportgelände Oberwiese.


Vorbericht

Duell der Punktgleichen: SV Mardorf zu Gast beim SV Schönstadt

Es ist schon eine Weile her, seit dem der SV Mardorf und der SV Schönstadt in einem Meisterschaftsspiel die Klingen gekreuzt haben. Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom 14.03.2004, als der SVM ein „kampfbetontes Abstiegsduell“, wie die Oberhessische Presse damals berichtete, in Schönstadt deutlich mit 4:0 verlor. Die Voraussetzungen seinerseits waren grundverschieden zum morgigen Duell, denn mit dem SVM und dem SVS treffen zwei punktgleiche Tabellennachbarn aufeinander, die sich aktuell in den oberen Tabellengefilden wiederfinden.

Der SV Schönstadt ist im vergangen Sommer nach etlichen Jahren in der B-Liga über die Relegationsrunde in die A-Liga zurückgekehrt. Und in der neuen Saison meinte es der Spielplan zunächst nicht gut mit den Schwarz-Weißen. Gleich zu Beginn musste das Team von Trainer Nils Däuwel gegen den TSV Amöneburg antreten, es folgten Spiele gegen den VFL Neustadt, den SV Großseelheim sowie die Spvgg. Rauischholzhausen. Bei diesem Auftaktprogramm war es also nicht verwunderlich, dass der SVS seine ersten Spiele in der neuen Liga verlor. Das 5:5-Unentschieden gegen Rauischholzhausen brachte die Däuwel-Elf dann in die Erfolgsspur, in der Folge ging lediglich noch eine Partie verloren (4:1 gegen Großseelheim am vergangenen Donnerstag). Der Aufsteiger ist also in der Liga angekommen, der SVM sollte vor der morgigen Partie gewarnt sein und die Schönstädter keineswegs auf die leichte Schulter nehmen.

Dies wird auch beim Blick auf die Tabelle deutlich, trifft der SVM morgen doch erneut auf einen direkten Tabellennachbarn. Der SV Mardorf belegt derzeit mit 16 Punkten Tabellenrang vier, die Schönstädter haben bisher ebenfalls 16 Punkte erspielt und sind nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Platz fünf beheimatet. Der SV Mardorf sollte also auf jeden Fall punkten, damit er in der Tabelle nicht plötzlich durchgereicht wird.

Cheftrainer Karsten Kuhl hat hinter der einen oder anderen Personalie für morgen noch ein Fragezeichen notiert. Was aber dementiert werden kann, ist die Meldung aus dem Vorbericht der Oberhessischen Presse, dass drei Mardorfer Spieler auf dem Münchner Oktoberfest verweilen. Hier wurden von Seiten der OP scheinbar Traineraussagen vermischt. Der SVM tritt die Reise nach Schönstadt mit einer schlagkräftigen Truppe an und die Spieler werden alles dafür tun, dass sich die Schlappe aus dem letzten Aufeinandertreffen im Jahr 2004 nicht wiederholen wird.

Wir wünschen unseren beiden Teams viel Erfolg. Die Reserve beginnt ihre Partie wie gewohnt um 13:00 Uhr, um 15:00 Uhr geht die erste Mannschaft auf Punktejagd.