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Willkommen auf der Homepage des SV 1921 Mardorf e.V.
22.08.2021: SSV Hatzbach - SV Mardorf


Spielbericht

Sieg und Niederlage in Hatzbach

In einem waren sich SVM-Cheftrainer Lukas Greb und sein Kollege auf Hatzbacher Seite, Sedat Öztürk, einig: „Die letzten Pässe waren oft zu unsauber, zu unpräzise gespielt“, gaben beide Übungsleiter nach einer durchwachsenen A-Ligapartie zu Protokoll. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass beide Teams in Durchgang eins viel Stückwerk produzierten. Den besseren Start hatten zunächst die Gäste. Bereits zwei Minuten nach Anpfiff bediente Johannes Greb den im Strafraum lauernden David Greb, der das Spielgerät jedoch knapp verfehlte. Der SVM bemühte sich in der Folge um Torchancen, doch weder der Abschluss von Leon Schick nach schöner Co-Produktion über David Greb und Marvin Werneburg (10.), noch ein Distanzschuss von David Greb fanden das Ziel (19.).

Die Heimelf, der bis dahin die Ideen im Offensivspiel fehlten, benötigte bis zur 21. Minute, ehe Alpay Akarcay aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, das Leder aber über das Gästegehäuse setzte. In der Folge nahm sich die Partie eine Auszeit, was auch daran lag, dass es der SVM im letzten Drittel meist zu kompliziert gestaltete und wie eingangs erwähnt noch etliche kleine Fehlpässe dazukamen, wodurch die Greb-Elf keinen Knotenlöser für den Defensivverbund der Hausherren fand. Lediglich in den letzten fünf Minuten vor dem Pausentee wurde es noch einmal spannend. Zunächst servierte Nico Sachwitz via Eckstoß für SVM-Kapitän Greb, dessen Kopfball auf den Querbalken fiel. Drei Zeigeumdrehungen später kam Hatzbachs Cenk Komag aus spitzem Winkel zum Abschluss, fand aber in Keeper Ebinger seinen Meister. Das letzte Wort in Durchgang eins hatten dann noch einmal die Gäste, nach schöner Kombination zwischen David Greb und Leon Schick konnte letzterer die Kugel jedoch nicht gezielt auf das Hatzbacher Tor bringen. „Uns hat in der ersten Halbzeit die Entschlossenheit und Galligkeit gefehlt“, nahm SVM-Cheftrainer nach der Partie kein Blatt vor den Mund. Hatzbachs Coach Öztürk war mit Durchgang eins halbwegs zufrieden: „ Wir wollten erst einmal mithalten und gegen den Ball arbeiten, das ist uns einigermaßen gut gelungen.“ Trotz eines schwarz-gelben Chancenplus ging es torlos in die Kabine.

Für den SVM bedurfte es einer deutlichen Leistungssteigerung in Halbzeit zwei, um in Hatzbach noch auf die Siegerstraße abbiegen zu können. Personell nahm Greb zwei Wechsel vor, für Marvin Werneburg und Nico Sachwitz kamen Bela Arendt und Lukas Wilschke in die Partie, die Mardorfs Offensivmotor deutlich beschleunigen sollten. Und der SVM kam engagierter aus der Kabine. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff prüfte Leon Schick SSV-Schlussmann René Kleinmann, der zur Ecke lenken konnte. Die Schwarz-Gelben präsentierten sich nun deutlich aktiver und agiler, in der Folge scheiterten Kapitän Greb und erneut Schick an Kleinmann und auch gegen Lukas Wilschke hielt Hatzbachs Routinier das Stoppschild hoch (55.).

Die Heimelf benötigte einen Moment, um sich von der Mardorfer Dranphase zu erholen. In der 68. Minute wurde Hatzbachs Komag quer im Strafraum freigespielt, verfehlte das Ziel mit seinem Torabschluss aber hauchzart. Die größte Chance zur Führung vergab in der Folge Mardorfs David Greb. Von seinem Cousin Johannes mit feinem Zuspiel in Szene gesetzt, kam Greb in Abschlussposition, zögerte jedoch einen Moment zu lange und setzte das Spielgerät schließlich unter Bedrängnis knapp am Tor vorbei. Der Heimelf schwanden nun zusehends die Kräfte und es spielten fast ausschließlich die Gäste. Der zuvor noch glücklose David Greb war es dann, der maßgeblich am entscheidenden Siegtreffer beteiligt war, als er in Minute 80 für Leon Schick servierte und dieser mit seinem dritten Saisontor den SVM auf die Siegerstraße brachte. Die Schlussphase hatte es ohnehin in sich: Bela Arendt per gefühlvollem Schlenzer und der wiedereingewechselte Marvin Werneburg per Kopfball hätten das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können. Die Heimelf hatte in der Schlussviertelstunde noch eine nennenswerte Tormöglichkeit, als Komag den Ball nach einem Eckstoß knapp über den Querbalken setzte. Unter dem Strich blieb der SVM auch im zweiten Saisonspiel ohne Gegentor, weswegen Coach Greb auch nicht mit Lob für seinen Abwehrverbund sparte: „Die Defensivreihe inklusive des Keepers hat wieder eine blitzsaubere Leistung gezeigt.“

Hatzbachs Trainer Öztürk fasste nach dem Spiel zusammen: „Wir haben uns heute trotz vieler Ausfälle deutlich stärker als in Cölbe präsentiert, meine Mannschaft hat ein Signal gezeigt. Dem SV Mardorf wünsche ich für die weitere Saison alles Gute!“ – Das wünschen wir dem SSV Hatzbach selbstverständlich auch.

Mardorfs zweiter Anzug kam in Hatzbach gehörig unter die Räder. Stark ersatzgeschwächt angetreten musste der SVM II bereits zur Halbzeit einem 4:0-Rückstand hinterherlaufen. Und es sollte noch schlimmer kommen. Die Heimelf schraubte das Ergebnis im zweiten Durchgang auf 6:0 in die Höhe, ehe Aleksander Kräling und Hendrik Schick zumindest noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.



Vorbericht

Wenn der SV Mardorf am kommenden Sonntag zu Gast beim SSV Hatzbach ist, könnten die Unterschiede auf den ersten Blick kaum größer sein. Der SVM startete mit einem klaren Heimsieg in die neue Spielzeit, die Hatzbacher kamen mit 4:1 beim FV Cölbe unter die Räder. Der SSV hat nach seinem freiwilligen Rückzug in die A-Liga einen hohen personellen Aderlass zu verzeichnen und tritt mit einer jungen und noch relativ uneingespielten Mannschaft in der neuen Liga an, der SVM kann auf eine eingespielte Truppe vertrauen, bei der sich junge und erfahrene Spieler hervorragend ergänzen.

Doch das man derartige Gegensätze nicht ganz so hoch hängen sollte, liegt im Fußballsport in der Natur der Sache. Eine neue Spielzeit geht auch bei Amateurvereinen oftmals mit einer gewissen Findungsphase einher, für die die Vorbereitungszeit nicht immer ausreichend ist. Schon am Sonntag wird der SSV alles in die Waagschale werfen, um den Saisonstart in ein positiveres Licht zu rücken. Die Hatzbacher können nach wie vor auf die Erfahrung von Goalgetter Dennie Losekam und Keeper René Kleinmann vertrauen, die Hatzbachs junge Mannschaft in die Erfolgsspur führen sollen. Kleinmann war es auch, der nach der Niederlage in Cölbe gegenüber der Lokalpresse ein vorsichtiges Saisonziel formulierte: „Unser Ziel sollte erst einmal der Klassenerhalt sein.“ Wie also im Lokalsportteil der Oberhessischen Presse werden beim SSV Hatzbach fortan erst einmal kleinere Brötchen gebacken. Für Mardorfs Schlussmann Thomas Ebinger war es trotzdem überraschend, dass Hatzbach doch relativ deutlich in Cölbe verloren hat. Mit Blick auf Sonntag meint Ebinger: „Wir dürfen gespannt sein, was uns in Hatzbach erwartet. Klar ist aber, dass wir nicht dorthin fahren um kurz „Hallo“ zu sagen und wieder verschwinden.“

Mit dem Auftaktsieg am vergangenen Freitag ist Mardorfs Keeper auf den ersten Blick zufrieden. „Wir haben drei Tore geschossen und keinen Gegentreffer kassiert, was für mich als Torwart auch immer eine wichtige Rolle spielt.“ Froh ist man auf Seiten des SVM auch, dass Ebinger seine beim Scholl & Hoffrichter-Cup erlittene Verletzung pünktlich zum Saisonstart auskuriert hatte. „Der Oberschenkel hält, ich bin guter Dinge“, legt Mardorfs Nummer eins seine Verletzung ad acta. Mit der gezeigten Leistung im ersten Saisonspiel ist Ebinger aber keinesfalls vollends zufrieden: „Wir haben bereits innerhalb der Mannschaft thematisiert, dass noch längst nicht alles Gold war, was geglänzt hat. Wir müssen deutlich besser spielen, um unsere Saisonziele zu erreichen.“

Personell muss Mardorfs Cheftrainer Lukas Greb am Sonntag auf den verletzten Paul Kobienia und den im Urlaub weilenden Daniel Lanio verzichten. Und auch an der Seitenlinie fehlt eine wichtige Stütze, Co-Trainer Patrick Brandwein ist ebenfalls urlaubsbedingt verhindert.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden sonntäglichen Kontrahenten liegt schon eine Weile zurück. „Ich kann mich noch gut an die Partie in Hatzbach erinnern, als Jochen Dörr von der Mittellinie einen Treffer erzielte“, schwelgt Ebinger in Erinnerung an eines der letzten Spiele im Stadtallendorfer Vorort. Für Sonntag gibt der verheiratete Familienvater eine klare Marschrichtung vor: „Unser Ziel muss es sein, unser Punktekonto zu verdoppeln“, und merkt ganz im Sinne eines Keepers an: „Am liebsten wieder ohne Gegentor.“

Mardorfs zweiter Anzug wird alles daran setzen, die unglückliche und knappe 0:1-Auftaktniederlage vergessen zu machen. Die zweite Mannschaft des SSV war letzte Woche spielfrei und man darf gespannt sein, wie sich die junge Mardorfer Elf gegen die traditionell starke Hatzbacher „Zwote“ schlagen wird.





SV Mardorf - SG Niederklein/Schweinsberg


Vorbericht

Nachbarschaftsduell zum Saisonauftakt: SV Mardorf empfängt die SG Niederklein/Schweinsberg

Fast zehn Monate ist es her, dass auf dem Mardorfer Sportgelände bei einem Pflichtspiel der Ball rollte. Seinerzeit verloren die Schwarz-Gelben mit 0:2 gegen die FSG Südkreis, es folgte noch eine bittere Auswärtspleite bei der Zweitvertretung der Stadtallendorfer Eintracht, doch seit Ende Oktober 2020 waren die Fußball-Amateurligen dann durch die Corona-Pandemie wieder stillgelegt.

Die nun startende neue Spielzeit steht aufgrund der Verfügbarkeit eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus wohl erst einmal unter besseren Voraussetzungen als die Vorgängersaison.
Und so blicken Spieler, Fans und Vereine optimistisch auf die neue Serie, die der SV Mardorf bereits am Freitag gegen die SG Niederklein/Schweinsberg eröffnen wird. Auch Mardorfs Cheftrainer Lukas Greb, der der SVM-Onlineredaktion vor dem ersten Spiel für ein Gespräch zur Verfügung stand, ist voller Vorfreude auf die neue Spielzeit: „Ich freue mich, dass wir endlich wieder in den geregelten Spielbetrieb starten und hoffe, dass dieser ohne Einschränkungen und planmäßig durchgezogen werden kann.“

Die vergangenen Spiele gegen die Kombinierten aus den beiden Stadtallendorfer Stadtteilen waren zum Teil intensive Auseinandersetzungen, die jedes Mal denkbar knapp für einen der beiden Protagonisten endeten. Ein Blick auf die vergangenen Spiele macht dies deutlich: das letzte Heimspiel gegen die SG konnte der SVM am 04.08.2019 mit 1:0 gewinnen, beim Rückspiel blieben die drei Punkte nach einem 2:1-Sieg in Niederklein. Auch SVM-Coach Greb kann sich noch gut an die letzten Aufeinandertreffen erinnern: „Die Spiele in der Vergangenheit waren immer körperlich und emotional. Gegen Niederklein/Schweinsberg erwarte ich ein enges Spiel auf Augenhöhe.“

Die Saisonvorbereitung verlief für die beiden Kontrahenten relativ durchwachsen. So konnte die SG Niederklein/Schweinsberg nur einen Sieg gegen den SV Langenstein einfahren, das letzte Vorbereitungsspiel gegen den klassenhöheren SV Emsdorf gestaltete die Elf von Trainer Holger Purbs knapp (2:1-Niederlage). Der SVM hat während der Sommervorbereitung zwei Siege auf die Haben-Seite verbucht (2:1 gegen Ohmes/Ruhlkirchen und 2:0 gegen Großseelheim), musste sich zwei Mal aber auch deutlich geschlagen geben (4:2 in Michelbach, 5:2 in Gemünden). Rückblickend analysiert Greb: „Prinzipiell bin ich mit der Vorbereitung zufrieden, auch wenn wir diese mit den teils schweren Verletzungen sehr teuer bezahlt haben. Alle Spieler haben die Vorbereitung gut durchgezogen, obwohl wir durch den Ausfall unserer beiden Keeper oft improvisieren mussten. Die Einheiten waren fast immer gut besucht. Wir konnten viele Spiele absolvieren und haben vor allem gegen klassenhöhere Teams punktuell starke Leistungen gezeigt. Es war klar erkennbar, wo wir Stärken und Schwächen haben und woran wir weiter arbeiten müssen.“

Man darf gespannt sein, wie beide Teams am Freitagabend aus dem Quark kommen. „Generell weiß noch keine Mannschaft so genau, wo sie steht. Daher sind Prognosen und Einschätzungen schwer abzugeben, dennoch streben wir zum Auftakt natürlich drei Punkte an“, so Greb mit Blick auf die Auftaktpartie. Personell wiegt ein Ausfall im Team schwer. Mit Paul Kobienia fällt Mardorfs treffsicherster Angreifer verletzungsbedingt noch eine Weile aus. „Dieser Ausfall schmerzt uns natürlich sehr“, äußert Greb sein Bedauern. Er und sein „Co“ Patrick Brandwein werden die Offensivformation folglich anpassen müssen, um den robusten SG-Abwehrverbund bezwingen zu können.

Saisonauftakt, Freitagabendspiel, Nachbarschaftsduell – Kreisligaherz, was willst du mehr? Oder wie es Chefcoach Lukas Greb ausdrückt: „Freitagabend, strahlender Sonnenschein, Flaschenbier und Bratwurst – Fußballfan, was willst du mehr?! Auf zum ersten Heimsieg!“ Bei der SG Niederklein/Schweinsberg bedanken wir uns nochmals auch an dieser Stelle, dass sie der Spielverlegung bereits frühzeitig zugestimmt haben.


Spielbericht:

Heimsieg zum Saisonauftakt: SVM schlägt die SG Niederklein/Schweinsberg mit 3:0

Der Saisonauftakt ist geglückt, der SVM konnte sich am gestrigen Freitagabend vor rund 150 Zuschauern überraschend und deutlich mit 3:0 gegen die SG Niederklein/Schweinsberg durchsetzen. Die 90 Minuten, die von Schiedsrichter Jan-Luca Komorowski sicher geleitet wurden, hielten alles in allem aber nicht das, was sich viele versprochen hatten. „Von einer guten Leistung waren wir doch ein Stück entfernt“, resümierte auch SVM-Cheftrainer Lukas Greb nach dem Spiel. Allen voran mit Durchgang eins war Mardorfs Coach alles andere als zufrieden. „Die erste Halbzeit war schwach“, redete Greb nicht lange um den heißen Brei herum. Insgesamt bot Durchgang eins viel Stückwerk. In den ersten 15 Minuten konnten beide Kontrahenten lediglich durch Standardsituationen Nadelstiche setzen. Den Anfang machten die Gäste, eine Ecke von Jannis Preis köpfte Niklas Schick über den Kasten (3.), auf der Gegenseite tat es ihm SVM-Stürmer Sachwitz nach einer Rosenberg-Ecke gleich (9.). Etwas hauchzarter gestaltete es dann schon SVM-Kapitän Greb, der nach einem Eckstoß knapp verzog (12.).

Wie es gehen kann, zeigte der SVM dann mit seinem ersten gelungenen Angriffszug. „Aus dem nichts sind wir eigentlich in Führung gegangen“, urteilte Coach Lukas Greb. Mardorfs Daniel Lanio wird es egal gewesen sein. Er bediente den freistehenden Leon Schick, und Schick nahm sich ein Herz, legte in seinen Schuss die gesamte Präzision seines linken Fußes und brachte den SVM so mit 1:0 in Führung (20.). Die Gäste benötigten einige Minuten, um sich nach dem Rückstand zu akklimatisieren, was der SVM nutzte, um in der Folge allen voran über die rechte Seite aktiv zu werden. Über den agilen Jonathan Steinert setzte der SVM nun vereinzelt Nadelstiche und konnte immer wieder in die gefährliche Zone vordringen, was letztlich aber nicht viel einbrachte. Zwar schaffte der SVM viel Präsenz in der Offensive, doch der SG-Abwehrverbund stand sicher. Und nicht nur in der Defensive machten die Gäste auf sich aufmerksam, auch offensiv näherten sie sich dem Kasten von SVM-Schlussmann Ebinger. In Minute 33 zirkelte Jannis Preis eine Ecke gefühlvoll in den Strafraum, Stefan Schlitt setzte zum Kopfball an, verzog aber knapp. Viel mehr passierte dann auch nicht mehr, wie eingangs erwähnt war Durchgang eins nicht das Gelbe vom Ei, beide Teams konnten nicht heiß laufen und ins geordnete Aufbauspiel kommen.

Die zweite Hälfte begann sogleich mit einem Paukenschlag. Mardorfs Offensivmann David Greb bediente mit feinem Zuspiel Leon Schick, der an SG-Keeper Henning vorbei zum 2:0 für seine Farben einschieben konnte. Und die Heimelf hätte nachlegen können. Nur zwei Zeigerumdrehungen später servierte Frederik Rosenberg via Freistoß für Nico Sachwitz, der den Gästeschlussmann überlupfte, das Ziel aber knapp verfehlte. Aber auch die Gäste hatten ihren Anteil daran, dass Abschnitt zwei ansehnlicher wurde. SG-Kapitän Stefan Schlitt verzog mit einem satten Schuss knapp (54.), und beim Abschluss seines Teamkollege Sinan Görgülü musste SVM-Schlussmann Ebinger sein ganzes Können beweisen, als er die Kugel mit starker Parade zur Ecke lenkte (60.).

Die Vorentscheidung hätte Daniel Lanio bereits in der 55. Minute herbeiführen können. Nach starkem Ballgewinn von Kapitän Johannes Greb im Mittelfeld bediente David Greb den im Strafraum stehenden Lanio, der aber knapp am Ball vorbeitrat. Und so war es dem eingewechselten Marvin Werneburg vorenthalten, den Deckel draufzusetzen und nach einem schönen Spielzug auf 3:0 zu stellen. Werneburg lauerte gemeinsam mit Bela Arendt im Strafraum auf das Leder, Arendt überließ für Werneburg, der zunächst an SG-Schlussmann Henning scheiterte, dann aber im „Nachschuss“ per Kopf erfolgreich war und alle Zweifel am schwarz-gelben Heimsieg beseitigte.

„Das war eine gute Basis heute auf der wir aufbauen können, obwohl wir von einer guten Leistung noch entfernt waren“, gab SVM-Übungsleiter Greb nach dem Spiel zu Protokoll, stellte aber auch klar: „3:0-Heimsieg zum Saisonauftakt, da wollen wir auch nicht alles schlecht reden!“ Letztlich war es ein verdienter Sieg für den SVM, da die Schwarz-Gelben in der Offensive mehr Präsenz schaffen konnten und vor dem Tor effektiver waren.

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