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08.09.2019: TSV Amöneburg - SV Mardorf (Borussia Momberg II - SV Mardorf II)


Spielbericht

Punktloser Sonntag für den SVM

Zwei aufopferungsvoll kämpfenden Mardorfer Mannschaften war es am gestrigen Sonntag nicht vergönnt, bei den Momberger Borussen und beim TSV Amöneburg etwas Zählbares einzufahren. Die zweite Mannschaft verlor 4:2, die erste Mannschaft mit 4:3.

Das Derby und Spitzenspiel hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. Sieben Tore, hart geführte, aber zumeist faire Zweikämpfe und immer einmal wieder hitzige Dispute sorgten dafür, dass die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die zahlreich mitgereisten Mardorfer Fans, die der heimischen Anhängerschaft zahlenmäßig deutlich überlegen waren, konnten drei Treffer ihrer Mannschaft bejubeln, aber die Tore von Lukas Greb (45./90.) und Kapitän Johannes Greb (69.) reichten nicht, um dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage zuzufügen.

Die Berger ließen vor allem Offensiv immer wieder ihre Klasse aufblitzen. Der agile Fabio Monaco war oftmals nur durch Fouls zu stoppen und wenn er doch mal vor SVM-Keeper Ebinger auftauchte, wurde es zumeist gefährlich. Amöneburgs Top-Torjäger war es dann auch, der seine Farben nach 33 Minuten in Führung schoss. Die Gäste vertendelten das Spielgerät nach eigenem Einwurf, Monaco wurde via Flugball bedient, umkurvte dann noch SVM-Abwehrmann Niklas Rhiel und schloss eiskalt zur Führung ab. Und als SVM-Torwart Ebinger sechs Minuten später einen Berger Torschuss sehenswert entschärfte, diesen aber nur in die Mitte abklatschen konnte, war Monaco erneut zur Stelle und staubte zum 2:0 ab. Das der Spitzenreiter in der Defensive verwundbar ist, wurde kurz vor der Halbzeit deutlich. Daniel Lanio setzte Amöneburgs Torwart Palumbo vehement unter Druck, dieser verstolperte den Ball und Lukas Greb traf aus kurzer Distanz zum vielumjubelten Anschlusstreffer (45.).

Der zweite Abschnitt begann zunächst verhalten, Torbedrohungen blieben schüchtern, einzig ein abgerutschter Schuss von TSV-Flügelspieler Tim Cajnko schlug gegen den Torpfosten (53.). Also musste eine Standardsituation herhalten, um den Spitzenreiter auf die Gewinnerstraße zu führen. Mardorfs Bela Arendt stieg gegen Fabio Monaco im Strafraum zu forsch ein, klare Angelegenheit: Elfmeter. Diese Chance ließ sich Monaco nicht nehmen und erhöhte auf 3:1 (67.). SVM-Coach Karsten Kuhl entschied sich in der Folge für mehr Risiko, stellte seine Defensivformation auf eine Dreierkette um, eine Marschrichtung, die sich zunächst als richtig erwies. Denn nur zwei Minuten nach dem Amöneburger Treffer bekam der SVM einen Freistoß nach Foulspiel an Kapitän Greb zugesprochen, der TSV konnte das Spielgerät nicht abschließend klären und es war wie beim 2:1-Anschlusstreffer wieder Daniel Lanio, der TSV-Keeper Palumbo in Bedrängnis brachte, sodass dieser die Kugel direkt in die Füße von Johannes Greb spielte, der über den Berger Schlussmann hinweg zum 2:3 verwandelte. Im Anschluss sollte der SVM dann aber für die risikoreiche taktische Ausrichtung bestraft werden und es war erneut Fabio Monaco, der Nutznießer der Mardorfer offensiven Ausrichtung wurde. Monaco wurde an der Strafraumgrenze freigespielt, hatte das Auge für den mitgelaufenen und gänzlich freistehenden Tim Cajnko, der nach 73 Minuten den alten Abstand wieder herstellte.

Der SVM gab sich aber auch nach diesem Treffer nicht auf, spielte unbeeindruckt weiter, kämpfte aufopferungsvoll und stemmte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage. Und die Kuhl-Elf hatte ohnehin mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Julian Kräuter fehlte krankheitsbedingt, Mardorfs Goalgetter Paul Kobienia musste aufgrund einer Knieverletzung zur Halbzeit vom Feld und als Schiedsrichter Rohpeter Kapitän Johannes Greb mit einer äußerst fragwürdigen Gelb-Roten Karte vom Platz stellte, drohte das Mardorfer Offensivspiel komplett zu erliegen. Doch der SVM kämpfte sich noch einmal heran. In der Schlussminute zog der eingewechselte Nils Schick in den TSV-Strafraum, spielte das Leder vor das Gehäuse, wo Daniel Lanio den Ball geschickt passieren ließ, sodass Lukas Greb nur noch einschieben musste. Doch der Anschlusstreffer kam zu spät. Schiedsrichter Rohpeter pfiff das emotionsgeladene Derby nach 93 Minuten ab.

Auch Mardorfs Reserve zeigte bei der zweiten Garnitur der Momberger Borussen eine ansprechende Leistung, doch die beiden Treffer von Maximilian von Metnitz reichten nicht, um in Momberg die ersten Punkte der Saison einzufahren. Letztlich musste sich die Brandwein-Elf mit 4:2 geschlagen geben, zeigte aber wie bereits in der Vorwoche eine gute Leistung, auf der sich aufbauen lässt.





Vorbericht

Das Derby wird zum Topspiel und ist Auftakt zu den „Wochen der Wahrheit“

Es läuft für den SV Mardorf in der laufenden Spielzeit! Nach fünf Spieltagen steht die Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl mit 12 Punkten auf Tabellenplatz drei, hat bisher vier Spiele gewonnen und lediglich eine Partie verloren. Was dieser tolle Saisonstart Wert ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Denn das Derby am kommenden Sonntag gegen den TSV Amöneburg, der bisher noch ungeschlagen an der Tabellenspitze der A-Liga steht, bildet zugleich den Auftakt in eine Serie mit gleich vier schweren Partien in Folge. Nach dem Derby empfängt der SVM den VFL Neustadt, ist dann zu Gast in Großseelheim und spielt im Anschluss zu Hause gegen die Spvgg. Rauischholzhausen. Nach diesen Spielen weiß man wohl, wo die schwarz-Gelbe Reise in dieser Saison hingehen kann.

Doch zunächst liegt der Fokus auf dem Gastspiel beim TSV Amöneburg. Ging der SVM in der vergangenen Saison noch als Favorit in die beiden Spiele gegen den TSV, so haben sich die Kräfteverhältnisse diesbezüglich etwas verändert. Den Amöneburger Verantwortlichen ist es gelungen, zur neuen Saison namhafte Neuzugänge an Land zu ziehen. Und so schnüren inzwischen Spieler wie Fabio Monaco, Kevin Dippel, Tim Cajnko und Kevin Schudy die Schuhe für die Berger, was vor allem dem Offensivspiel der Rot-Weißen zugutekommt. Da verwundert es nicht, dass die Kernstädter in fünf Spielen bereits 26 Tore erzielt haben. Bisher hat sich die Mannschaft von Trainer Murat Moradaoglu aber auch mit vermeintlich eher „leichteren“ Gegnern gemessen, so z. B. mit den Reserveteams aus Bauerbach und Cappel sowie gegen die Aufsteiger aus Schönstadt und Kleinseelheim, ohne die Leistung dieser Teams schmälern zu wollen. Das sonntägliche Duell könnte also auch für den TSV der erste echte Gradmesser der neuen Saison sein.

Besonderes Spiel – besonderer Vorbericht! Im Vorfeld zum Derby konnte die SVM-Onlineredaktion erstmals je einen Spieler beider Kontrahenten zum Gespräch willkommen heißen. Für den SVM war Keeper Thomas Ebinger zu Gast. Mardorfs Schlussmann hat großen Anteil am guten Saisonstart seiner Mannschaft, zeigt sich Ebinger derzeit doch in glänzender Verfassung und konnte in den ersten Partien schon einige Hochkaräter der gegnerischen Angreifer entschärfen. Für den Tabellenführer nahm das Amöneburger Eigengewächs Janis Walther in den Räumlichkeiten der Onlineredaktion Platz. Walther ist nach Stationen beim SV Beltershausen und beim FSV Schröck vor zwei Jahren wieder zurückgekehrt zu seinem Heimatverein und ist mit ein Garant dafür, dass seine Mannschaft derzeit die Liga als Spitzenreiter anführt.

Mardorfs Schlussmann Thomas Ebinger freut sich auf das Duell am Sonntag: „Derby, Erster gegen Dritter, viel besser kann es eigentlich nicht sein.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Janis Walther: „Die Vorfreude auf Sonntag ist auch deswegen extrem groß, da das Derby nun auch Topspielcharakter hat und so noch mal eine besondere Brisanz mit sich bringt.“ Auf die Favoritenrolle angesprochen äußert Ebinger: „Nach unserem guten Saisonstart fahren wir mit breiter Brust auf die Amöneburg, auch wenn wir in meinen Augen in diesem Jahr der Außenseiter sind.“ Auch Walther sieht sein Team leicht favorisiert: „Wir sind Spitzenreiter und haben bisher drei Punkte mehr als der SVM geholt, daher gehen wir als leichter Favorit ins Spiel. Wir haben uns vor der Saison gut verstärkt, wissen aber auch um die Stärken der Mardorfer Spieler, wie z. B. von Paul Kobienia, der nach seinem Hattrick am letzten Spieltag jetzt wohl ins Rollen gerät.“ Auch SVM-Keeper Ebinger sind die Stärken des Gegners bekannt: „Der TSV hat sich vor der Saison extrem verstärkt, vor allem die Angriffsabteilung um Fabio Monaco wird uns am Sonntag sicher beschäftigen.“

Janis Walther vermutet, dass das Derby das bisher schwerste Spiel der Saison werden wird: „Bisher haben wir gegen Gegner gespielt, die wohl am Saisonende eher in unteren Tabellengefilden bzw. im Mittelfeld landen werden. Ich freue mich auf das Derby, auf die vielen bekannten Gesichter auf und neben dem Platz und hoffe auf ein faires und spannendes Spiel.“ Und Ebinger meint abschließend: „Wir wollen mit der Unterstützung unserer Fans dem TSV die ersten Punkte abluchsen. Sicher wird das schwierig, aber ein bisschen Fußballspielen können wir ja auch.“

Anpfiff der Begegnung ist um 15:00 Uhr. Kommt zahlreich und unterstützt unsere Jungs beim Gastspiel auf der Amöneburg. Die Reserve ist am Sonntag beim SV Momberg im Einsatz.
01.09.2019: SV Mardorf - TSV Eintracht Stadtallendorf II (SV Mardorf II - SV Hatzbach II)



Spieler der Woche

Wölfe beißen!
Unser Stürmer Paul Kobienia wurde nach seinem 7-Minuten-Hattrick zum "Spieler der Woche" gewählt. Glückwunsch Paul und Danke an Benjamin Kaiser von der Oberhessischen Presse für den schönen Bericht.




Spielbericht

Erste siegt deutlich, Zweite verliert denkbar knapp gegen den Spitzenreiter

Der SV Mardorf wurde am gestrigen Sonntag seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte den TSV Eintracht Stadtallendorf II mit 6:2. Leon Schick brachte die Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl mit zwei Toren in einer vielversprechenden Anfangsphase früh auf die Siegerstraße. Nach acht Minuten erlief Schick einen langen Flugball, ließ das Leder noch einmal auftippen und hob das Spielgerät dann über Stadtallendorfs Schlussmann Dirk Novosad hinweg ins Tor. Und als Paul Kobienia drei Minuten später im Strafraum elfmeterreif gefoult wurde, übernahm Schick die Verantwortung vom Punkt aus und erhöhte für seine Farben auf 2:0. Doch auch die Gäste drangen in der Anfangsphase immer wieder in die gefährlichen Räume vor und hatten nach beiden Mardorfer Toren die Gelegenheit zu treffen. So nahm sich Stadtallendorfs Maen Aldasani nach der Mardorfer 1:0-Führung einem missratenen Querpass von Niklas Rhiel an, umspielte zwei Mardorfer Abwehrspieler, fand dann aber in SVM-Keeper Ebinger seinen Meister. Das Chancenplus lag in Abschnitt eins aber deutlich auf Seiten der Heimelf und die Hessenliga-Reserve konnte sich bei ihrem Schlussmann Dirk Novosad bedanken, der die Immel-Elf mit starken Paraden immer wieder im Spiel hielt. Novosad parierte mehrmals gegen Paul Kobienia (17./40./44.), entschärfte einen Fernschuss von Kapitän Johannes Greb (39.) und musste darüber hinaus aber auch stellenweise gar nicht eingreifen, weil es der Heimelf bei klarsten Möglichkeiten an Präzision fehlte oder Novosads Vorderleute in höchster Not klären konnten, so z. B. bei einem Schussversuch von Bela Arendt, der sehenswert via Flugball von Johannes Greb in Szene gesetzt wurde.

Was in Abschnitt eins noch nicht richtig gelingen wollte, holte der SVM dann aber in Durchgang zwei nach: das Tore schießen. Garant für feine Spielzüge und geschickte Pässe war einmal mehr Julian Kräuter, der dem SVM in dieser Saison beruflich bedingt nur sporadisch zur Verfügung steht und zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. Seine Einwechslung brachte frischen Wind in das Mardorfer Offensivspiel und allen voran Mardorfs Stürmer Paul Kobienia profitierte vom spielfreudigen Kräuter. Doch bevor Kobienia seine Torparade startete, musste der Mardorfer Anhang die Luft anhalten. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff wollte Kapitän Johannes Greb einen Stadtallendorfer Angriff mittels Brustabwehr bereinigen, der Ball landete jedoch bei Gästestürmer Salem Milto, der das Leder gegen die Latte setzte. Im Gegenzug war Greb dann wieder im Blickpunkt des Geschehens: Mardorfs Kapitän wurde nach einem gefühlvollen Pass von Julian Kräuter im gegnerischen Strafraum vorstellig, konnte aber mit dem Kopf nicht gezielt in Richtung Tor abschließen. Und wieder im direkten Gegenzug glitt SVM-Schlussmann Ebinger eine Flanke durch die Finger, erneut war Salem Milto zur Stelle, konnte aber auch diesen Mardorfer Fehler nicht ausnutzen, da der aufmerksame Bela Arendt das Spielgerät von der Linie kratzte (55.). Ab dieser Szene übernahm der SVM dann mehr und mehr das Kommando, verlagerte das Spielgeschehen deutlich in die Hälfte der Gäste und die SVM-Offensivabteilung ließ ihre Muskeln stellenweise nach Belieben spielen. Den ersten schönen Spielzug der Schwarz-Gelben in Abschnitt zwei leitete Paul Kobienia ein, der Kräuter bediente, dieser wiederum flankte zielgenau auf Kapitän Greb, dessen Kopfball zur Ecke geklärt wurde. Diese brachte Kräuter vor den Kasten, wieder war Greb per Kopf zur Stelle, setzte das Leder aber über das Gehäuse. Nach 62 Minuten wurde Julian Kräuter von Stadtallendorfs Salem Milto vor der Strafraumgrenze von den Beinen geholt, den fälligen Freistoß setzte Frederik Rosenberg knapp über das Tor. Dies sollte der Startschuss für wilde Minuten werden.

Wenn man im Fußballsport den sprichwörtlichen Knoten platzen hören könnte, hätten im Mardorfer Wald am gestrigen Sonntag wohl die Bäume gewackelt. Denn wenn ein Stürmer der Marke Paul Kobienia, der in der vergangenen Spielzeit noch 24 Tore erzielt hat, nach vier Ligaspielen immer noch auf seinen ersten Torerfolg warten muss, dann gleicht der erste Saisontreffer einem wahren Befreiungsschlag. Kobienias Knoten platzte in der gestrigen Partie nach 60 gespielten Minuten. Zunächst setzte der emsige Lukas Wilschke einen Stadtallendorfer Abwehrspieler unter Druck, sodass der Ball in den Füßen von Julian Kräuter landete, der überlegt zu Kobienia quer legte und diesem zu seinem ersten und äußerst umjubelten Saisontor verhalf. Aber nicht nur das: Kobienia legte nach 65 und 67 Minuten noch zwei Treffer nach und schoss sich mit einem Hattrick binnen sieben Minuten in die SVM-Geschichtsbücher. Stadtallendorfs Obaida Al Aassaf sendete dann noch ein Lebenszeichen der Grün-Weißen, als er in der 78. Minute das 5:1 markierte. Mardorfs Kapitän Johannes Greb rückte die Verhältnisse fünf Minuten später aber wieder gerade und stellte mit seinem Treffer den alten Abstand wieder her. Den Schlusspunkt einer fairen und unterhaltsamen Partie setzten dann erneut die Gäste, als Ismail Kardag mit dem Schlusspfiff zum 6:2 vollstreckte.

Mardorfs Reserve musste sich hingegen denkbar knapp mit 0:1 dem Tabellenführer SSV Hatzbach II geschlagen geben. Die Elf von Trainer Patrick Brandwein zeigte eine über weite Strecken konzentrierte und ansprechende Leistung, profitierte hierbei von einer Roten Karte gegen Gästespielertrainer Lukas Dörrbecker und konnte auch gute Offensivkationen generieren. Doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor. Und wenn du oben stehst, hast du eben das Glück, dass irgendwann eine Kugel reinfällt: so geschehen in Minute 83, als Rene Zimmer sich ein Herz fasste und aus 20 Metern ins untere Toreck abschloss.

Am kommenden Sonntag heißt es dann: Derby und Topspiel. Der SVM reist als Zweitplatzierter zum Spitzenreiter auf die Amöneburg. Der SVM II ist bei Borussia Momberg II gefordert.




Vorbericht

Stadtallendorf und Hatzbach zu Gast in Mardorf

Am Sonntag stehen für die beiden Mardorfer Teams die nächsten Heimspiele auf dem Programm. Die erste Mannschaft trifft auf Eintracht Stadtallendorf II, die zweite Mannschaft spielt gegen den Ligaprimus der B-Liga Marburg III, den SSV Hatzbach II.

Mardorfs erste Garnitur möchte den Auftrieb aus dem Derbysieg mitnehmen und auch das dritte Heimspiel der laufenden Spielzeit siegreich bestreiten. Die Schwarz-Gelben sind gut in die Saison gestartet, neben drei Siegen gab es lediglich eine Niederlage beim FV Cölbe zu verzeichnen. Dieser gelungene Saisonstart und das gewonnene Derby beim RSV Roßdorf sollten den richtigen Schwung geben, um auch gegen die Hessenliga-Reserve aus Stadtallendorf zu punkten. Diese ist recht holprig in die Saison gekommen, was aber nicht weiter verwundert, hat die junge Mannschaft nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga doch ein neues Gesicht bekommen. Auch auf der Trainerposition haben sich die Stadtallendorfer verändert, Ex-Bundesligatorwart Eike Immel hat den Trainerposten von Marco Jarosch übernommen. Es dauerte also, bis Mannschaft und Trainer zusammengefunden haben, was die ersten Spielergebnisse zeigen: Gegen Bauerbach setzte es eine 9:2-Klatsche, die Spiele gegen Kleinseelheim und Wohratal gingen jeweils mit 3:0 verloren. Der 4:2-Sieg am vergangenen Spieltag beim FSV Cappel II soll nun der Auftakt sein, um das Ruder herumzureißen. Verlassen kann sich Immel wohl auch am Sonntag wieder auf namhafte Unterstützung aus der Stadtallendorf Ü35-Mannschaft. Akteure wie Eugon Morar, Christian Rettig oder Jens Jarkow waren bereits in den letzten Spielen im Einsatz und haben einmal mehr gezeigt, dass sie wenig von ihren fußballerischen Fähigkeiten verloren haben. Mit dem Sieg am letzten Spieltag schob sich der TSV mit nun drei Punkten auf Tabellenrang 13 vor.

Aufgrund der Tabellenkonstellation und des guten Saisonstarts geht der SVM am Sonntag favorisiert in die Partie. Auch wenn einige Spieler in der vergangenen Woche nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnten, ist man beim SVM fest gewillt, auf dem heimischem Sportgelände die weiße Weste zu wahren. Till Stephany, der in Roßdorf eine Kopfverletzung davon trug, wird am Sonntag wieder auflaufen können, gleiches trifft, Stand heute, auch auf Co-Trainer Lukas Greb zu. Dafür gilt es für Cheftrainer Karsten Kuhl die beiden verhinderten Spieler Daniel Lanio und Nils Schick zu ersetzen. Vor dem sonntäglichen Duell war Flügelflitzer Lukas Wilschke zu Gast bei der SVM-Onlineredaktion. Wilschke ist auch in der neuen Spielzeit Garant für ein agiles und schnelles Offensivspiel über die Flügel und freut sich auf die kommende Aufgabe am Sonntag: „Nach dem guten Saisonstart und dem Derbysieg freuen wir uns nun auf das Duell gegen Stadtallendorf. Wir werden auch am Sonntag alles reinhauen, um das dritte Heimspiel der Saison positiv zu bestreiten. Wenn wir die gezeigte Leidenschaft aus dem letzten Spiel wiederholen, können wir auch gegen Stadtallendorf punkten und fahren dann zum Top-Spiel auf die Amöneburg. “

Mardorfs Reserve hat am Sonntag indessen ein dickes Brett zu Bohren. Als Tabellenletzter trifft die Elf von Trainer Patrick Brandwein auf den Ligaprimus der B-Liga Marburg III, den SSV Hatzbach II. Der SSV konnte in den bisherigen vier Spielen bereits zehn Punkte einfahren und hat hierbei schon 13 Treffer erzielt. Mardorfs zweiter Anzug belegt mit null Punkten und 1:20 Toren den letzten Tabellenplatz und wird sich am Sonntag strecken müssen, um die starken Hatzbacher in Zaum zu halten.

Wir drücken unseren Teams die Daumen und freuen uns über viele Zuschauer am Sonntag. Hinweis: das Spiel der Reserve wurde auf 12:30 Uhr vorverlegt.
25.08.2019: RSV Roßdorf - SV Mardorf


Spielbericht

SVM gewinnt das Derby: 3:2-Sieg beim RSV Roßdorf

Das Derby am gestrigen Sonntag hielt wieder einmal, was viele erwartet hatten: ein intensives Spiel, in dem zwischenzeitlich kurz die Emotionen hoch kochten, in dem es aber nicht unfair zur Sache ging – kurzum: die rund 150 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Und die, die es mit dem SV Mardorf hielten, konnten sich nach Spielende über den zweiten Derbysieg binnen eines Jahres in Roßdorf freuen. „Wir hatten das glücklichere Ende für uns“, resümierte SVM-Chefcoach Karsten Kuhl nach Spielschluss. Sein Team kam gut aus den Startlöchern, eine Abtastphase schenkte sich der SVM und die Gäste setzten den heimischen Defensivverbund mit ihrem forschen Beginn sofort unter Druck. Hiervon zeigten sich die Roßdorfer mehr als beeindruckt und die Rot-Weißen konnten sich glücklich schätzen, dass sie nach zehn Minuten nicht schon mit 0:2 zurücklagen. Denn in Minute sechs bediente Mardorfs Sturmführer Paul Kobienia Kapitän Johannes Greb, dessen Torschuss in allerhöchster Not geblockt wurde, und ein Treffer von Paul Kobienia wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt. Der RSV hatte mit dem schwungvollen Mardorfer Spiel Probleme – das war unverkennbar. Die Führung fiel dann in der 12. Minute. Mardorfs Defensivstratege Till Stephany schlug einen langen Freistoß in den gegnerischen Strafraum, Roßdorfs Schlussmann Henrik Hübner unterschätzte die Flugkurve des Spielgeräts, sodass die Kugel über ihn tippte und der mitgelaufene Justus Züchner nur noch einschieben musste. Die Führung für die Gäste war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, doch die Mardorfer Glückseligkeit fand nur sechs Minuten später ein jähes Ende. Denn wie aus dem Nichts konnte der RSV ausgleichen. Roßdorfs Stürmer Mark Nemet nahm das Leder an, eine geschickte Körpertäuschung reichte um seinen Bewacher aussteigen zu lassen, um dann frei vor SVM-Keeper Thomas Ebinger zum Abschluss zu kommen und um mit seinem Treffer die Zeiger wieder auf null zu stellen.

Die Gäste zeigten sich vom Ausgleichstreffer sichtlich beeindruckt. „Nach dem 1:1 haben wir völlig die Linie verloren“, musste auch SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl feststellen. Die Heimelf war nun deutlich besser in der Partie, ohne jedoch nennenswerte Torchancen kreieren zu können. Einzig RSV-Kapitän Yanik Schick hätte seine Farben in dieser Spielphase in Führung bringen können, doch er verzog hauchzart aus guter Position (26.). Dann mussten die zahlreich mitgereisten Schwarz-Gelben Anhänger den Atem anhalten: Till Stephany musste mit einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden und konnte nicht mehr weiterspielen. Für ihn „opferte“ SVM-Trainer Kuhl Kapitän Johannes Greb, der seinen Platz im Mittelfeld räumen musste, fortan in der Innenverteidigung spielte und auch dort eine starke Leistung ablieferte. Die größte RSV-Chance in Abschnitt eins hatte dann Andre Abalhid, als den Gästen fast ein eigener Einwurf um die Ohren geflogen wäre. Abalhid setzte sich nach dem Mardorfer Ballverlust stark gegen zwei Bewacher durch, sein Torabschluss konnte von Schlussmann Ebinger geklärt werden, doch der Ball trudelte weiter in Richtung Tor, ehe Niklas Rhiel die Kugel in höchster Not von der Linie kratzte. Mardorfs Coach Karsten Kuhl und sein Co-Trainer Lukas Greb, der verletzungsbedingt zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, waren erkennbar angefressen über die Leistung ihrer Mannschaft nach dem Gegentreffer. Doch zum Ende des ersten Abschnittes lief der SVM noch einmal heiß. Zunächst servierte der am gestrigen Tag stark aufspielende Frederik Rosenberg für Daniel Lanio, doch Roßdorfs Schlussmann Hübner war zur Stelle (36.). Quasi mit dem Pausenpfiff bediente Leon Schick gefühlvoll den erneut startenden Daniel Lanio, dessen Heber aber am Gehäuse der Heimelf vorbeiging. Schiedsrichter Mario Opper, der die umkämpfte Partie gut im Griff hatte, bat in der Folge zum Pausentee.

Auch in Abschnitt zwei schenkten sich die beiden Rivalen nichts. Die Zweikämpfe wurden nach wie vor intensiv, aber nur selten unfair geführt. Die ersten Offensivaktionen hatten die Roßdorfer zu verzeichnen: SVM-Keeper Ebinger hielt gegen Simon Schmitt das Stopp-Schild hoch (53.), ein gefühlvoller Heber von Mark Nemet ging über den Kasten (55.). Drei Minuten später versuchte Mardorfs Paul Kobienia sein Glück aus der Distanz, verzog jedoch. Also musste erneut eine Standardsituation herhalten, um den SVM auf die Siegerstraße zu führen. Frederik Rosenberg legte sich das Leder zurecht, schlug die Kugel scharf in den Roßdorfer Fünfmeterraum, wo der Ball leicht abgefälscht wurde und dann im Tor landete (65.). Dieser Treffer war nun Wind auf den SVM-Mühlen und das Mardorfer Spiel erfuhr eine nochmalige Temposteigerung. Die Gäste behielten den Fuß auf dem Gaspedal und konnten 10 Minuten nach der Führung auf 1:3 erhöhen. Zunächst eroberte Daniel Lanio den Ball, der für Leon Schick auflegte, und Schick gab RSV-Schlussmann Hübner mit einem gezielten Schuss das Nachsehen.

Nun nahm sich die Partie eine kleine Auszeit, aber die Schlussphase hatte es dann noch einmal in sich. Zunächst kam Roßdorfs Julian Görge frei vor Keeper Ebinger zum Kopfball, Ebinger parierte stark. Weil aber Andre Abalhid den späten Anschluss schaffte und es satte fünf Minuten Nachspielzeit gab, wurde es doch noch einmal spannend – mehr aber auch nicht. Und so schallte nach Spielschluss wieder ein lautes „Derbysieger“ aus den Kehlen der Mardorfer Spieler über den Sportplatz am Einweg.

„Ich habe ein ausgeglichenes Spiel gesehen, in dem wir das glücklichere Ende für uns hatten. Es war ein zum Teil hektisches Spiel, von dem wir uns stellenweise haben anstecken lassen. Aber natürlich bin ich mit dem Derbysieg sehr zufrieden“, so SVM-Coach Karsten Kuhl nach der Partie.

Das Spiel der Reserven ging deutlich an den RSV. Zwar konnte der SVM die Partie gerade in der zweiten Hälfte ausgeglichen gestalten, doch am deutlichen Sieg der Roßdorfer gab es nichts zu rütteln. Roßdorf Stürmer Johannes Schuermann hatte bereits zur Halbzeit mit drei Treffern die Weichen auf Sieg gestellt, Yohannes Abraha Tekle und Ex-SVM-Keeper Andreas Schüler erhöhten in Durchgang zwei zum deutlichen 5:0-Sieg.



Vorbericht

Das ewige Derby: der SV Mardorf gastiert beim RSV Roßdorf

Der SVM zu Gast in Roßdorf an einem 25. August? Da war doch was...! Richtig: Am 25.08.2019 jährt sich der fulminante 1:7-Derbysieg des SV Mardorf beim RSV Roßdorf zum zweiten Mal. Ein gutes Vorzeichen für kommenden Sonntag? Das möge jeder für sich entscheiden. Ganz gleich wie die Partie am Sonntag ausgehen wird, wer am 25.08.2017 beim Derby zugegen war, wird diesen Abend so schnell sicher nicht vergessen haben. Hier noch einmal die Torfolge:

0:1 Johannes Greb (35.)
0:2 Paul Kobienia (43.)
1:2 Yannick Stahl (59.)
1:3 Johannes Greb (63.)
1:4 Paul Kobienia (68.)
1:5 Björn Haase (75.)
1:6 Johannes Greb (79.)
1:7 John Patrick Schick (89.)

Das soll es dann aber auch mit dem Blick in die Archivbücher gewesen sein, der Fokus richtet sich nun wieder auf die Gegenwart. Die beiden sonntäglichen Kontrahenten sind ordentlich in die neue Spielzeit gestartet und marschieren zu Saisonbeginn fast im Gleichschritt. Der SVM konnte bisher sechs Punkte erspielen, der RSV holte in den drei gespielten Partien fünf Punkte, hat ergo noch kein Spiel verloren und in den bisherigen Spielen bereits acht Treffer erzielt. Ohnehin trifft am Sonntag eine starke Offensive auf eine starke Defensive. Auch in der letzten Spielzeit endeten beide Spiele knapp, im Hinspiel hatte der RSV die Nase vorn (2:3), das Rückspiel konnte der SV Mardorf für sich entscheiden (1:2). Mardorfs Kapitän Johannes Greb, der der SVM-Onlineredaktion vor dem Derby Rede und Antwort stand, hat dahingehend festgestellt: „Bereits beim Rhiel-Cup hat man gesehen, dass beide Teams auf Augenhöhe agieren. Das kann man wohl auch am Sonntag wieder erwarten.“ Auch ist Greb nicht entgangen, dass das Roßdorfer Trainergespann Sebastian Gropp/Andre Zink beim 2:1-Sieg des SVM am vergangenen Sonntag gegen Südkreis zugegen war. „Die Roßdorfer Trainer werden aus unserem Heimsieg die richtigen Schlüsse gezogen haben und werden ihr Team gut auf uns einstellen.“

Personell steht hinter dem Einsatz von Co-Trainer Lukas Greb, der sich gegen Südkreis an der Schulter verletzt hat, ein Fragezeichen. Gabriel Steger steht erstmals nach seiner Handverletzung wieder im Aufgebot. Er sowie auch der Rest der Mannschaft präsentierten sich im Training hochmotiviert und da der SVM bis auf drei Spieler nur einheimische Akteure im Kader hat, muss am Sonntag zum Derby wohl kein Spieler besonders motiviert werden.

„Nach den Auftritten im Kreispokal und beim Meier-III-Cup galten wir im Umfeld schon wieder als Abstiegskandidat. Nach einem zufriedenstellenden Saisonstart hoffe ich, dass wir längerfristig in der oberen Tabellenhälfte verweilen können, wohlwissend, dass die Spielzeit noch sehr jung ist“, so Greb zum Abschluss. Das der Saisonstart zufriedenstellend verlaufen ist, liegt auch an Mardorfs Kapitän. Greb präsentiert sich in starker Verfassung, war zudem Siegtorschütze zum Saisonauftakt gegen Niederklein/Schweinsberg und sein Treffer zum 1:0 am vergangenen Spieltag ebnete den Weg zum zweiten Heimsieg gegen die FSG Südkreis. „Bei unseren Spielen in Roßdorf konnten wir uns in den letzten Jahren immer auf die großartige Unterstützung unserer Fans verlassen, wir Spieler vertrauen fest darauf, dass dies auch am Sonntag wieder so sein wird.“

Mehr Worte bedarf es nicht. Alle nach Roßdorf zum Derby!