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Jahreshauptversammlung 2019



SV Mardorf ernennt zwei weitere Ehrenmitglieder

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden Paul Schick und Josef Rausch durch die Vereinsführung zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Paul Schick fing 1963 als 10-jähriger beim SVM mit dem Fußballspielen in der Schülermannschaft an. Danach wechselte er in die A-Jugend (es gab damals nur diese zwei Jugendmannschaften), um dann mit 17 Jahren seinen Einstand in der ersten Mannschaft zu geben. Er spielte in allen drei Seniorenmannschaften (erste, zweite und dritte), und das zum Teil noch gemeinsam mit einem seiner zwei Söhne. Bereits als 18-jähriger war er Jugendbetreuer, 20 Jahre später betreute er die Alten Herren und war dort auch drei Jahre lang Kassierer. Er war zweiter Vorsitzender des Vereins, mehrere Jahre erster Vorsitzender des damaligen Förderkreises, von 2012 bis 2018 im Bauausschuss und ist seit 2018 Mitglied im Ältestenrat.

Bei dem zweiten zu Ehrenden, Josef Rausch, finden sich im sportlichen Bereich viele Parallelen zu Paul Schick. Auch Josef hat in der Schülermannschaft, der A-Jugend, in der ersten, zweiten und dritten Mannschaft und bei den Alten Herren gespielt. Seine ehrenamtliche Zeit begann aber bereits mit 17 Jahren, als er am 02.01.1971 zum D-Jugendbetreuer gewählt wurde. Diese Altersklasse trainierte er viele Jahre lang. Er war später Betreuer der zweiten Mannschaft, Mitglied im Spielausschuss, Abteilungsleiter der Seniorenmannschaften, Abteilungsleiter der Alten Herren, Gründungsmitglied des damaligen Förderkreises und 14 Jahre lang deren Schriftführer, Gründungsmitglied des Faschingsausschusses und 17 Jahre lang für die dortige Dekoration verantwortlich. Er war knapp 20 Jahre lang Pressesprecher des SV Mardorf, nebenbei noch Schiedsrichterbetreuer. Bei Jubiläumsveranstaltungen war er im Festausschuss und er war immer dabei wenn es galt, das Sportheim zu renovieren.

Vereinsvorstand Helmut Kräling machte im Rahmen der Ehrungen deutlich: „Es gibt sicherlich nicht viele Mitglieder, die sich in der Summe ihrer verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten mehr für unseren Verein engagiert haben als Paul und Josef. Dafür gilt unser aller Dank.“

Unser Foto zeigt (von links) den ersten Vorsitzenden Helmut Kräling, Josef Rausch, Paul Schick und den zweiten Vorsitzenden Andreas Greb.


35. Offene Marburger Hallenstadtmeisterschaft
35. Offene Marburger Hallenstadtmeisterschaft

Der SVM ist in der Zwischenrunde der 35. Marburger Hallenstadtmeisterschaft ausgeschieden. Im ersten Spiel unterlag die Kuhl-Elf nach einer zwischenzeitlichen 1:0-Führung durch Julian Kräuter mit 3:1 gegen den Vorjahressieger SV Bauerbach. Im zweiten Spiel hatten die Schwarz-Gelben überraschend deutlich mit 5:1 gegen den FV Wehrda das Nachsehen (Torschütze: Süleyman Barcin). Im dritten Spiel verließ der SVM dann das Feld als Sieger. Gegen die zweite Garnitur der Sportfreunde Blau/Gelb Marburg setzte sich der SVM verdient mit 6:1 durch. Torschützen: Till Stephany, Eigentor, 2x Julian Kräuter, Lukas Greb, Alican Akbas.


Einige Impressionen der Zwischenrunde, aufgenommen von Christoph Stephany.

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So geht es am Samstag, 05.01.2019 weiter:




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Am morgigen Freitag nimmt der SV Mardorf an der 35. Hallenstadtmeisterschaft in Marburg teil. Anpfiff der ersten Begegnung gegen die SG Niederweimar/Haddamshausen ist um 18:00 Uhr. Cheftrainer Karsten Kuhl stehen bis auf den im Urlaub befindlichen Kapitän Johannes Greb alle Hallenspezialisten zur Verfügung, sodass man gespannt sein darf, wie sich die Schwarz-Gelben Kicker morgen schlagen werden.

Wir drücken unserem Team die Daumen. Die Jungs freuen sich über zahlreiche Unterstützung.


Weihnachtsgrüße




02.12.2018: Borussia Momberg - SV Mardorf
Bilder/Spielbericht:
Die Fotos stammen von Michael Hofstetter, Oberhessische Presse.




Starker Auftritt in Momberg: Erste Mannschaft holt Punkt beim Spitzenreiter, Reservespiel wurde abgesagt

Im letzten Spiel des Fußballjahres 2018 konnte der SV Mardorf nach starker Leistung einen Punkt beim Spitzenreiter in Momberg entführen. Die zwischenzeitliche Führung der Heimelf egalisierte Till Stephany mit einem sehenswerten Kopfballtor.

Cheftrainer Karsten Kuhl baute für das schwere Auswärtsspiel auf eine 3-5-2-Taktik, musste hierbei jedoch auf den erkrankten Julian Kräuter im Mittelfeld verzichten. Mombergs Offensivstratege Patrick Motyka hatte mit Till Stephany einen starken Sonderbewacher auf dem Fuß, der den lang gewachsenen Mittelfeldmann gut und intensiv beschäftigte. Dies erwies sich einmal mehr als cleverer Schachzug und richtige Entscheidung des SVM-Coachs. Beide Teams agierten vor den Augen von Kreisfußballwart Peter Schmidt und A-Liga Klassenleiter Christoph Witzel vom Start weg an geordnet und strukturiert, vor allem defensiv waren die Kontrahenten äußerst aufmerksam. Sowohl der Spitzenreiter wie auch der SVM gingen bissig in die Zweikämpfe, doch die Partie war zu keiner Zeit unfair. In der siebten Minute wurde es vor dem Kasten von Mardorfs Schlussmann Ebinger das erste Mal ungemütlich. Ein von Fabian Sack lang getretener Freistoß segelte an Freund und Feind vorbei und verfehlte das Tor nur knapp. Drei Zeigerumdrehungen später hatte auch der SVM seine erste Torannäherung, ein Freistoß von Frederik Rosenberg ging jedoch am Momberger Kasten vorbei. In der Folge entwickelte sich eine intensive Partie, die vornehmlich im Mittelfeld stattfand, es kam zu wenigen Aktionen in den gefährlichen Räumen. In der 36. Minute hatten die Zuschauer, zumindest die, die es mit dem SV Mardorf hielten, den Torschrei schon auf den Lippen. Mombergs Innenverteidiger Jan Balzer verlängerte das Spielgerät unfreiwillig in den Lauf von Lukas Wilschke, der frei vor Schlussmann Dembrowski auftauchte und versuchte, diesen per Knie mit einem Heber zu überlupfen, was jedoch nicht gelang, Mombergs Keeper fischte das Leder ab. Vier Minuten später musste Mombergs Torhüter erneut eingreifen, eine schöne Kombination über Frederik Rosenberg und Florian Mantey stellte Dembrowski aber vor keine großen Probleme. Und so ging es torlos in die Kabine.

In der ersten Viertelstunde des zweiten Abschnittes ließen sich beide Mannschaften nur sporadisch in der Offensive blicken und verwalteten das Geschehen zunächst geschickt. Diese Marschrichtung fand in Minute 60 ein Ende, als die Heimelf in Führung gehen konnte. Mombergs Fabian Sack ließ auf der rechten Außenbahn gleich drei Mardorfer Akteure stehen, bediente dann mustergültig den in der Mitte gänzlich freistehenden Patrick Stepanek, der die Vorlage dankend annahm und zum 1:0 einschob. Der SVM musste sich in der Folge kurz schütteln, zeigte sich aber nicht nachhaltig beeindruckt. In der 71. Minute bekam die Kuhl-Elf einen Freistoß auf Höhe der Mittellinie zugesprochen. Der kurz zuvor eingewechselte Alican Akbas legte sich das Leder zurecht und schlug die Kugel in Richtung des langen Torpfostens. Dort stieg der am gestrigen Tag stark aufspielende Till Stephany am höchsten und bugsierte den Ball per Kopf über Mombergs Torwart Dembrowski in die Maschen. Der SVM legte nach dem Tor einen Zahn zu, erhöhte nochmals die Schlagzahl und spielte weiter mutig nach vorne. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich narrte Paul Kobienia an der Außenlinie zwei Momberger Gegenspieler, brachte den Ball in den Strafraum, wo Florian Mantey das Spielgerät clever passieren ließ. So hatte Kapitän Johannes Greb freie Schussbahn, doch Grebs Abschluss ging hauchzart am Tor vorbei. In den letzten zehn Minuten hatten dann beide Mannschaften die Möglichkeit, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Zunächst legte der aufgerückte Lukas Greb den Ball quer in den Strafraum zu Björn Haase, dessen Schuss abgeblockt wurde und bei Johannes Greb landete, doch ein Bein der Heimelf verhinderte den Torerfolg (83.). Zwei Minuten vor Abpfiff hatte die Heimelf dann die letzte gefährliche Offensivaktion. Ein lang getretener Freistoß von Fabian Sack flog Richtung Mardorfer Gehäuse, weder Lukas Greb noch Justus Züchner konnten den Ball per Kopf erreichen, sodass am langen Pfosten Patrick Motyka und Robin Mohr gänzlich freistanden, den Ball aber nicht mehr gezielt in Richtung Tor bringen konnten.

Der äußerst aufmerksame und sicher leitende Schiedsrichter Hartmut Heber beendete dann eine gute und intensive A-Ligapartie. Beide Seiten waren sich einig, dass dieses Unentschieden verdient und leistungsgerecht war. Der Abend klang wie immer in Momberg gemütlich im Sportheim aus. Danke für die Gastfreundschaft.

Das Reservespiel wurde aufgrund der Platzverhältnisse in das kommende Jahr verlegt.







Vorbericht:

Mardorf zu Gast beim Ligaprimus in Momberg

Mit den Auswärtsspielen in Momberg beenden beide Mardorfer Mannschaften das Fußballjahr 2018. Vor allem die erste Mannschaft hat am Sonntag ab 14:00 Uhr ein dickes Brett zu bohren, wartet doch mit den Borussen das absolute Spitzenteam der A-Liga auf die Kuhl-Elf.

Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen reist der SV Mardorf zum fußballerischen Jahresabschluss zum derzeitigen A-Ligaspitzenreiter nach Momberg. Die Borussen spielen bisher eine überzeugende Runde und liefern wöchentlich konstante Leistungen ab, sodass es nicht verwunderlich ist, dass die Mannschaft von Trainer Klaus Umbeck mit bereits elf Punkten Vorsprung die Tabelle anführt. Sollten die Ostkreisler diese Leistungen auch in der Restrunde ab März 2019 bestätigen, können die Momberger den Aufstiegssekt wohl bei Zeiten kalt legen. Der SVM könnte am Sonntag mitverantwortlich dafür sein, dass die Liga aber vielleicht noch einmal spannend wird. Denn nach den jüngsten Niederlagen möchte die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Kuhl nicht mit einer erneuten Schlappe in die Winterpause gehen.

Um in Momberg etwas Zählbares zu holen, werden sich alle Mannschaftsteile strecken müssen. Die Momberger haben bisher in acht Heimspielen 21 Punkte eingefahren und können insgesamt stabile 49 Punkte vorweisen. Prunkstück der Borussen ist die Defensive, die bisher erst elf Gegentore zugelassen hat. Die letzte Niederlage des Spitzenreiters datiert vom 05.09., als sich die Umbeck-Elf dem RSV Rossdorf geschlagen geben musste. Seit diesem Zeitpunkt haben die Momberger keinen Punkt mehr abgegeben. „Es wird also mal wieder Zeit“, wird sich nun der ein oder andere Anhänger des SV Mardorf denken. Man darf gespannt sein, mit welcher taktischen Marschrichtung Cheftrainer Karsten Kuhl die gute Borussen-Defensive in Verlegenheit bringen will. In der Offensive haperte es zuletzt beim SVM, vielleicht haben sich die schwarz-gelben Kicker ihre Offensivpower aber auch für das letzte Spiel im Jahr 2018 aufgehoben. Man darf gespannt sein. Die Spiele in den letzten Jahren gegen die Borussen konnte der SVM immer recht erfolgreich bestreiten. In der letzten Saison konnten die Schwarz-Gelben beide Spiele gewinnen, in der Spielzeit 2016/2017 holte der SVM einen Dreier beim Spiel in Momberg. Das Hinspiel in dieser Spielzeit endete leistungsgerecht 0:0.

Die aufmerksamen Leser unserer Vorberichte wissen, welcher SVM-Spieler aus dem Kader ersten Mannschaft noch kein Statement für den Vorbericht abgegeben hat: korrekt, Lukas Wilschke. Wilschke, wohl mit einer der schnellsten Fußballer in der A-Liga, machte deutlich: „Es ist das letzte Spiel im Kalenderjahr und wir treten beim Spitzenreiter an. Das gibt uns unglaubliche Lust auf dieses Spiel, wir freuen uns drauf. Wir Spieler werden alles dafür geben, in Momberg zu punkten. Wir müssen die letzten beiden Spiele abhaken und uns daran erinnern, was wir in dieser Saison geleistet haben, daran müssen wir anknüpfen!“

Die Oberhessische Presse gab in ihrem Vorbericht den beiden Trainern die Möglichkeit, das Spiel aus ihrer Sicht zu beleuchten. Mombergs Trainer Klaus Umbeck, der seine Freundschaft zum SV Mardorf auch am Sonntag wieder für 90 Minuten ruhen lassen wird, gab zu Protokoll: „Wir wollen die bisher gute Runde nicht mit einer Niederlage beenden.“ Mardorf habe sich gut verstärkt und sei die Mannschaft, die seinem Team bisher als einziges ein Unentschieden abgerungen habe. Für Mardorfs Trainer Karsten Kuhl waren die letzten beiden verlorenen Spiele enttäuschend. „Wenn wir keine 100 Prozent bringen, können wir nicht gewinnen.“ Momberg sei das Maß aller Dinge. „Es macht Spaß, sich mit den Besten zu messen“, so Mardorfs Chefcoach weiter.

Auch die zweite Mannschaft wird am Sonntag alles dafür tun, das Fußballjahr 2018 versöhnlich abzuschließen. Momberg II (11 Punkte) hat bisher nur einen Punkt weniger als der SVM II erspielt und da alle Mannschaften ab Platz sieben tabellarisch sehr eng beieinander liegen, sollte die Brandwein-Elf am Sonntag unbedingt punkten, um ihren Mittelfelfplatz zu verteidigen.

Das Spiel der ersten Mannschaft wird um 14:00 Uhr angepfiffen, die Reserve kämpft ab 12:00 Uhr um Punkte. Wir drücken unseren Teams wie immer die Daumen. Die Jungs würden sich wie gewohnt über zahlreiche Unterstützung freuen.

25.11.2018: SV Mardorf - FSG Südkreis
Bilder/Spielbericht:




Keine Punkte gegen die FSG Südkreis

Beide SVM-Teams verloren am gestrigen Sonntag gegen die FSG Südkreis. Die zweite Mannschaft musste sich mit 1:6 geschlagen geben, die erste Mannschaft verlor 1:2.

Cheftrainer Karsten Kuhl musste krankheitsbedingt auf Stammkeeper Thomas Ebinger sowie auf Alican Akbas und Björn Haase verzichten. Für Ebinger rückte Ersatztorhüter Marius Mengel in die Startelf, zudem begannen im Vergleich zum letzten Spiel Florian Mantey und Justus Züchner. Mit Daniel Lanio, Marvin Werneburg und Leon Schick war die SVM-Bank stark besetzt. Die Heimelf begann konzentriert und war vom Start weg an gut in der Partie. Die beiden routiniertesten Feldspieler auf beiden Seiten organisierten ihre Defensivreihen mit äußerster Bravour: beim SVM war dies Co-Trainer Lukas Greb, bei den Gästen lenkte Spielertrainer Steffen Rechner die Geschicke im Abwehrverbund. Und da beide Teams defensiv gut standen, ist die erste Hälfte schnell zusammengefasst, da Torraumszenen Mangelware blieben. Zwei Minuten vor dem Kabinengang erzielten die Kombinierten mit ihrer ersten Torchance die Führung. Nutznießer eines Mardorfer Ballverlustes war Südkreis-Akteur Simon Weimar, der die Kugel aus rund 17 Metern ins Toreck schlenzte. SVM-Schlussmann Mengel hatte sich lang gemacht, konnte das Tor jedoch nicht verhindern. Doch eine Minute später war Mengel dann zur Stelle und rettete in höchster Not vor dem einschussbereiten Südkreis-Torjäger Lukas Wenz. In der Folge bat der souverän leitende Unparteiische Michael Franke zum Pausentee.

Der SVM begann den zweiten Abschnitt mit einer sehenswerten Kombination über Frederik Rosenberg, Julian Kräuter und Paul Kobienia, der bei seinem Torabschluss jedoch im Abseits stand (46.). Neun Zeigerumdrehungen später versuchte es Kobienia dann aus der Distanz, hämmerte das Spielgerät jedoch über den Kasten. Die FSG ging wie bereits in Durchgang eins mit ihrer ersten Torchance in Führung, Daniel Lemmer konnte den Ball in der 56. Minute an Keeper Mengel vorbei in die Maschen schieben. Der SVM war um eine schnelle Antwort bemüht, fand aber zunächst keine Mittel um in die gefährlichen Räume einzudringen. Kapitän Johannes Greb versuchte es aus der Distanz, FSG-Keeper Hendrik Eidam wehrte das Spielgerät jedoch ab. In der Folge hatten dann die Gäste wieder zwei Torraumszenen. Zunächst scheiterte Lukas Wenz aus abseitsverdächtiger Position an Schlussmann Mengel (66.) und vier Minuten später zwang Wenz Mardorfs Routinier zwischen den Pfosten erneut zu einer vorzüglichen Parade.

Die Heimelf konnte nach 73 Minuten ausgleichen. Ein stark getretener Kräuter-Freistoß landete bei Kapitän Johannes Greb, der mit seinem vierten Kopfballtor in der laufenden Spielzeit den Anschlusstreffer markierte. Zwei Minuten später schwächte sich der SVM dann selbst. Als Julian Kräuter, der bereits in Halbzeit eins nach einem Foulspiel die gelbe Karte gesehen hatte, auf Höhe der Mittellinie erneut zu forsch einstieg, blieb Schiedsrichter Franke nichts anderes übrig, als Mardorfs Mittelfeldmotor vom Platz zu schicken. Der SVM raffte sich in der Folge nochmals auf, doch auf Torchancen warteten die Schwarz-Gelben Anhänger vergeblich. Nach 81 Minuten bediente Johannes Greb den mitgelaufenen Florian Mantey, doch letzterer konnte den Ball nicht gefährlich auf das FSG-Gehäuse bringen. Kurz vor Spielende hätte Lukas Wenz den Deckel dann endgültig drauf machen können, doch Wenz vergab frei vor Keeper Mengel. Dann war Schluss, die Gäste konnten sich dank einer effektiven Chancenverwertung knapp mit 1:2 beim SVM behaupten.

Auch die Reserve hatte am gestrigen Sonntag mit Personalproblemen zu kämpfen und musste sich letztlich deutlich mit 1:6 geschlagen geben. Lukas Hof konnte in der 29. Minute den 1:3-Anschlusstreffer erzielen, doch durch Tore von Lukasz Jankowski (3.), Mateusz Owsiany (10.) und Clemens Goldbach (27.) verfügten die Gäste bereits über eine beruhigende Führung. Diese baute Lukasz Jankowski mit drei weiteren Toren aus (40./45./85.).

Mund abwischen, weiter geht’s! Nächsten Sonntag treten beide Mardorfer Mannschaften in Momberg an, deren erste Mannschaft im Moment das Maß aller Dinge in der A-Liga ist und bereits elf Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei vorweisen kann. Vorbericht folgt wie gewohnt.




Vorbericht:

Die letzten Heimspiele in 2018: FSG Südkreis zu Gast

Am kommenden Sonntag bestreiten beide Mardorfer Mannschaften ihre letzten Heimspiele im Kalenderjahr 2018. Zu Gast ist die FSG Südkreis, welche den SVM-Teams in den Hinspielen deutliche Niederlagen zugefügt hat.

Die zweite Mannschaft konnte am vergangenen Sonntag erneut Punkte einfahren und hat sich nach dem Remis in der Vorwoche gegen Neustadt auch verdient mit 5:3 gegen die SG Niederklein/Schweinberg durchgesetzt. Und vielleicht schafft es die Reserve, das Jahr 2018 mit einer kleinen „Unbesiegbar-Serie“ zu beenden. Das dies kein leichtes Unterfangen wird, liegt auf der Hand. Schon das Heimspiel gegen die FSG Südkreis II am Sonntag wird ein schwerer Brocken für die Brandwein-Elf, die Gäste belegen mit 19 Punkten und 30:29 Toren Tabellenrang fünf, der SVM II schob sich durch den dreifachen Punktgewinn des vergangenen Wochenendes auf Rang acht vor (12 Punkte, 22:39 Tore). Motivation sollte für die zweite Mannschaft auch das Resultat aus dem Hinspiel sein. Seinerzeit ging der SVM mit 5:0 und einer äußerst durchwachsenen Leistung bei der FSG unter.

Die erste Mannschaft der Kombinierten ist in der laufenden Spielzeit noch so etwas wie die „Negativ-Überraschung“. Viele Kenner der heimischen Fußballligen hatten die FSG für die vorderen Tabellenplätze auf dem Zettel, zumal die Südkreisler die letzte Saison mit starken 56 Punkten abschlossen. Doch die Mannschaft von Trainer Steffen Rechner, der inzwischen auch die Schuhe für die FSG schnürt, kam über mehrere Wochen nicht richtig in Fahrt. Aus den letzten vier Spielen holten die Kombinierten sechs Punkte (4:1-Sieg gegen Bauerbach II, 0:3-Auswärtssieg gegen Wetter, zwei Niederlagen gegen Großseelheim und in Elnhausen), sodass sich die FSG aktuell mit 18 Punkten und 41:36 Toren auf Tabellenrang elf wiederfindet. Die geschossenen Tore lassen erkennen, dass sich die FSG auch in dieser Runde wieder auf ihre Offensivabteilung verlassen kann und mit Lukas „Luki“ Wenz stellt der sonntägliche Gegner zudem einen der treffsichersten Stürmer der Liga, der bisher 18 Mal traf und somit ein enger Verfolger in der Torjägerliste von Mardorfs Goalgetter Paul Kobienia (19 Tore) ist.

Der SVM zeigte am vergangenen Sonntag sicher nicht seine beste Saisonleistung, aber auch diese war ausreichend, um sich gegen die SG Niederklein/Schweinsberg ein halbes Dutzend hochkarätiger Torchancen zu erspielen. Leider fand der Ball nicht den Weg ins Tor, weswegen man nach der unglücklichen Niederlage etwas mit der Chancenverwertung gehadert hat. Doch so Tage gibt es im Fußball, auch für starke Offensivabteilungen ist das gegnerische Tor zeitweise wie vernagelt. Das Mardorfer Defensivverhalten gab indes keinen Grund zu klagen. Lediglich eine Torchance ließ der schwarz-gelbe Defensivverbund zu, ausgerechnet diese führte zum entscheidenden Gegentor. Der SVM liegt nach wie vor noch voll im Soll und ist weiterhin auf dem besten Weg, die gesteckten Saisonziele zu erreichen. Wenn man gegen die FSG Südkreis und eine Woche später in Momberg noch etwas Zählbares mitnehmen kann, könnte sich die Mannschaft von Chefcoach Karsten Kuhl zur Winterpause sogar in den oberen Tabellengefilden behaupten. Derzeit belegt der SVM mit 33 Punkten und 43:27 Toren Tabellenplatz vier. Was für die zweite Mannschaft gilt, sollte sich auch die erste Mannschaft zu Herzen nehmen: Wiedergutmachung für das Hinspiel! Dieses verlor der SVM nach indiskutabler Leistung deutlich und verdient mit 7:2. Zumindest die Statistik spricht dafür, dass eine Revanche gelingen kann. Denn was der SVM in dieser Spielzeit vor heimischen Publikum geboten hat, kann sich sehen lassen. In zehn Heimspielen holte die Kuhl-Elf 23 Punkte und steht noch immer auf Tabellenplatz eins der Heimtabelle.

Die Oberhessische Presse gab wie gewohnt den beiden Trainern die Möglichkeit, zur aktuellen Situation Stellung zu beziehen. Mardorfs Cheftrainer Karsten Kuhl gab zu Protokoll: „Südkreis ist stärker als sein Tabellenstand.“ Für den SVM-Coach steht die Begegnung am Sonntag zudem unter zwei Gesichtspunkten: einmal die Wiedergutmachung für die überraschende 0:1-Niederlage beim Aufsteiger Niederklein/Schweinsberg. Zum zweiten die Revanche für die deftige 2:7-Hinspielniederlage. Kuhls Trainerkollege bei der FSG Südkreis, Steffen Rechner, äußerte: „Der 4:1-Sieg gegen Bauerbach II hat uns gut getan.“

Das Spiel der Reserve wird, Stand heute, erneut von keinem offiziellen Schiedsrichter geleitet. Hierzu ist in den vergangenen Wochen schon viel geschrieben worden. Wenn diese Vorgehensweise künftig Früchte tragen soll, und das ist bei zivilisiertem Verhalten aller Spieler möglich, sollten sich Szenen wie im Reservespiel am vergangenen Sonntag in Niederklein (wohlgemerkt von beiden Seiten) nicht wiederholen. Denn sonst lassen sich wohl kaum Freiwillige der jeweiligen Vereine finden, die bereit sind, sonntags ein Reservespiel zu leiten. Egal wer pfeift, Anpfiff des Reservespiels ist um 13:00 Uhr. Das Spiel der ersten Mannschaft wird um 14:45 Uhr freigegeben. Kommt zahlreich zu den letzten Heimspielen und unterstützt unsere Teams.
18.11.2018: SG Niederklein/Schweinsberg - SV Mardorf
Spielbericht:

Sieg und Niederlage gegen die SG Niederklein/Schweinsberg

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrten die Mardorfer Spieler von ihren Auswärtsspielen in Niederklein nach Hause. Die Reserve gewann mit 5:3, die erste Mannschaft unterlag trotz vieler guter Möglichkeiten mit 1:0.

Die zweite Mannschaft konnte ihre Leistung vom letzten Sonntag bestätigen und erhielt obendrein mit Björn Haase und Marvin Werneburg noch namhafte Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Zudem gab Leon Schick nach überstandener Verletzung sein Comeback im schwarz-gelben Trikot. Durch Tore von Björn Haase, Leon Schick und Marius Wilschke stand es bereits zur Halbzeit schon 4:0, die Heimelf verkürzte nach dem Seitenwechsel auf 4:2, Haase traf dann erneut und die zum Teil ruppige Partie endete leistungsgerecht mit 5:3 für die Mannschaft von Spielertrainer Patrick Brandwein.

Es folgte das Spiel der ersten Mannschaft, indem sich schnell zeigte, dass die SG Niederklein/Schweinsberg der erwartet unbequeme Gegner werden würde. Zwar verzeichnete die Kuhl-Elf ein deutliches Chancenplus über die gesamte Spielzeit, doch die SVM-Offensive ließ mehrere Hochkaräter liegen. Der SVM begann forsch, fand aber seinen Rhythmus zunächst nicht. Die erste Tormöglichkeit ergab sich für Julian Kräuter, der nach Vorlage von Kapitän Johannes Greb in Richtung Tor lief und den Abschluss suchte, doch SG-Keeper Manuel Biecker wehrte den Ball zur Ecke ab (8.). Nach 16 Minuten servierte Julian Kräuter butterweich für den am langen Pfosten lauernden Johannes Greb, dessen Kopfball hauchzart am Torwinkel vorbeistrich. Und Mardorf behielt den Vorwärtsgang bei, fiel aber auch immer wieder durch unpräzises Passspiel auf. In der 25. Minute erreichte ein langer Ball Julian Kräuter, der das Spielgerät an den Pfosten bugsierte, der Ball landete über Umwege bei Paul Kobienia, doch bei seinem Torabschluss war der Winkel zu spitz, sodass lediglich das Außennetz zappelte. Eine Minute später war Mardorfs Torjäger erneut im Fokus, nach einem tollen Sololauf war sein Torabschluss aber letztlich zu schwach um Schlussmann Biecker in Bedrängnis zu bringen. Und wieder nur eine Minute später ließ Julian Kräuter mit einer feinen Finte zwei SG-Spieler stehen, hatte dann noch das Auge für Kobienia, doch letzterer bekam die Kugel nicht unter Kontrolle.

Die letzten fünf Minuten vor der Pause hatten es dann noch einmal in sich. SG-Spielführer Stefan Schlitt ließ zunächst seinen Gegenspieler aussteigen, bediente mustergültig Christian Benkowski der das Leder an den Innenpfosten hämmerte, von wo aus der Ball dann zu Jonas Pfeffer gelangte, der wenig Mühe hatte, zur überraschenden Führung einzuschieben. Eine Chance, ein Tor, die Kombinierten zeigten sich in Abschnitt eins äußerst effektiv, wohingegen der SVM zum Teil fahrlässig mit seinen Großchancen umging. Und die Heimelf hätte nachlegen können. Mardorfs Schlussmann Thomas Ebinger holte im Strafraum Christian Benkowski von den Beinen, klare Sache: Elfmeter. SG-Kapitän Stefan Schlitt legte sich das Leder zurecht und schoss platziert ins untere rechte Toreck, aber Keeper Ebinger hatte den Braten gerochen und verhinderte das 2:0 mit einer starken Parade. Halbzeit.

Auch in Abschnitt zwei war der SVM um Offensivakzente bemüht, aber auch nach dem Pausentee erwies sich das Mardorfer Passspiel gelegentlich als zu unsauber, gegen eine vielbeinige SG-Abwehr fehlten oftmals die zündenden Ideen, doch Torchanchen ergaben sich für die Gäste trotzdem. Eine Minute nach Wiederanpfiff steckte Lukas Wilschke auf Kobienia durch, der quer zu Julian Kräuter ablegte und Kräuter schoss das Spielgerät freistehend über das Gehäuse. Sechs Zeigerumdrehungen später flankte der zur Halbzeit eingewechselte Justus Züchner in den Strafraum, dieses Mal stand Kobienia gänzlich frei, konnte das Leder mit der Brust annehmen, verzog dann aber ebenfalls. Die Heimelf verteidigte diszipliniert und mit einfachsten Mitteln, der SVM vergab weiter beste Möglichkeiten. So auch in Minute 68. SG-Spieler Jan-Philipp Somoggi holte im Strafraum Paul Kobienia von den Beinen, auch hier gab es keine zwei Meinungen: Strafstoß. Julian Kräuter schnappte sich die Kugel, doch sein Elfmeter stellte Torhüter Biecker vor keine großen Probleme. Das Tor der Heimelf war an diesem Tag scheinbar wie vernagelt, und selbst als der Ball mal im Tor landete, pfiff der Unparteiische das Tor aufgrund einer fragwürdigen Abseitsstellung zurück. Was war geschehen? Einen langen Ball aus der Mardorfer Hintermannschaft wollte Marius Grimmel per Kopf auf seinen Keeper zurückgeben, doch Biecker war bereits auf dem Weg Richtung Ball, sodass die Kugel ins Tor trudelte. Unglücklich nur, dass Björn Haase, der zuvor im Abseits gestanden haben soll, den Ball noch über die Linie drückte, obwohl dieser auch von selbst ins Netz getrudelt wäre. Eine äußerst fragwürdige Entscheidung des Unparteiischen, die für Diskussionsstoff sorgte. Der SVM warf nun alles nach vorne und hatte in der 88. Minute die letzte Möglichkeit, als Kräuter für Koebienia servierte, aber dieser erneut die Kugel nicht an SG-Keeper Biecker vorbeibrachte.

Dann war Schluss. Die Heimelf erzielte mit ihrer einzigen Torchance das spielentscheidende 1:0, der SVM hatte mehrere Großchancen auf dem Fuß, vergab diese aber zum Teil kläglich. Nächste Woche ist die FSG Südkreis in Mardorf zu Gast. Vorbericht folgt wie gewohnt an dieser Stelle.



Vorbericht:

SV Mardorf gastiert bei der SG Niederklein/Schweinsberg

Beide Mardorfer Teams treten am Sonntag auf dem Niederkleiner Sportgelände gegen die SG Niederklein/Schweinsberg an. Aufgrund des Volkstrauertrages findet das Spiel der ersten Mannschaft um 14:45 Uhr statt, das Reservespiel wird um 13:00 Uhr angepfiffen.

Die erste Mannschaft hat auf die unglückliche Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Rossdorf die richtige Reaktion am vergangenen Sonntag gezeigt und mit dem VFL Neustadt einmal mehr eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte bezwingen können. Nun gilt es auch die Aufgabe bei der SG Niederklein/Schweinsberg mit voller Konzentration anzugehen, um den dritten Tabellenplatz zu behaupten und sich in den vorderen Tabellenregionen weiter festzusetzen. Vom Papier her geht der SVM als klarer Favorit ins Spiel. Die Mardorfer und die SG trennen am zweiten Spieltag der Rückrunde 21 Punkte (SVM: 33 Punkte, SG N./S.: 12 Punkte), der sonntägliche Gegner belegt derzeit mit Tabellenrang 14 einen direkten Abstiegsplatz, wohingegen für den SVM weiter der Relegationsplatz in Reichweite ist. Die SG Niederklein/Schweinsberg konnte die letzten Spiele nicht erfolgreich bestreiten (3:2 in Großseelheim, 0:3 zu Hause gegen Wetter, 1:0 in Elnhausen), den letzten Dreier fuhr die Mannschaft von Trainer Manuel Clasani am 14.10.2018 im Heimspiel gegen Wohratal ein (5:3).

Das Hinspiel in Mardorf endete seinerzeit mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. SG-Spieler Marius Grimmel hatte seine Farben mit einem schönen Freistoßtor in Front gebracht (28.), SVM-Stürmer Björn Haase glich nach 66 Minuten aus. Der Torschütze aus dem Hinspiel stand der SVM-Onlineredaktion vor der Partie am Sonntag für ein Statement zur Verfügung. Haase machte deutlich: „Es ist schön zu sehen, wie wir uns in den letzten Monaten weiterentwickelt haben. Es stimmt momentan in allen Bereichen, wir strotzen vor Einsatzbereitschaft, Wille, Teamgeist und haben auch immer den nötigen Spaß dabei.“ Mit Blick auf Sonntag erklärt Haase: „Wenn wir weitermachen wie bisher, werden wir auch gegen die SG Niederklein/Schweinsberg drei Punkte einfahren können und uns so eine gute Ausgangslage für die weiteren Spiele verschaffen. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und sollten uns nicht so sehr damit befassen, was alles eintreten könnte, sondern müssen einfach unsere Leistung abrufen.“

Wenn sich der SVM in den oberen Tabellengefilden behaupten möchte, muss er in den verbleibenden drei Spielen im Kalenderjahr 2018 (Auswärts in Niederklein, zu Hause gegen die FSG Südkreis, auswärts beim Ligaprimus in Momberg) höchstkonzentriert zu Werke gehen, um sich mit einer adäquaten Punktausbeute eine gute Ausgangsposition für die Restrunde im nächsten Jahr zu ermöglichen. Ein Blick auf die Tabelle macht deutlich, wie eng die Mannschaften bis Rang sieben beieinander liegen. Die kurzzeitige Schwächephase im Herbst 2017 und zu Beginn der Restrunde 2018 hat gezeigt, wie schnell es in der Tabelle bergab gehen kann. Doch aktuell gibt die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Kuhl alles dafür, dass dies in der laufenden Spielzeit nicht geschieht. Die Mannschaft zeigt nicht nur sonntags ansprechende Leistungen, auch in den Trainingseinheiten holen die Spieler das Maximale aus sich heraus.

Wie schön wäre es, wenn Reservetrainer Patrick Brandwein dies auch über seine Mannschaft sagen könnte. Zwar zeigte die Leistungskurve im letzten Spiel wieder nach oben, doch die Trainingsbeteiligung der Reserve lässt weiter zu wünschen übrig. Mit der zweiten Mannschaft der SG Niederklein/Schweinsberg wartet zudem ein stabiler Gegner auf die Brandwein-Elf, die Kombinierten belegen Tabellenrang fünf mit 29:29 Toren. Der SVM II findet sich nach dem Punktgewinn am letzten Sonntag auf Tabellenplatz elf wieder und hat bisher neun Punkte bei einem Torverhältnis von 17:36 erspielt. Die Reserve wird die Leistung vom letzten Sonntag bestätigen müssen, um auch bei der SG zu punkten.

In der heimischen Presse kamen wie vor jedem Spieltag die beiden Trainer zu Wort. Mardorfs Cheftrainer Karsten Kuhl analysierte zunächst das Verfolgerduell vom vergangenen Sonntag: „Es war ein intensives Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns.“ Mit Blick auf Sonntag merkte Kuhl an: „Beim 1:1 im Hinspiel gegen Niederklein/Schweinsberg waren wir nicht in der Situation wie jetzt. Deshalb ist es unser Anspruch, das Spiel dort zu gewinnen.“ SG-Trainer Manuel Clasani gab zu verstehen: „Die Mardorfer sind in allen Teilen gut besetzt.“

Wir drücken unseren Teams für die beiden Auswärtsspiele am Sonntag die Daumen. Die Jungs freuen sich über eure Unterstützung.

Die SG Niederklein/Schweinsberg, und allen voran der SV Schweinsberg, trauern in diesen Tagen um eine, wenn nicht sogar die langjährige, treibende Kraft im Verein. Mit Andreas „Andy“ Mann verloren unsere Nachbarn in der vergangenen Woche einen außerordentlich engagierten Vereinsmenschen. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie des Verstorbenen und allen Hinterbliebenen.