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26.05.2019: RSV Roßdorf - SV Mardorf


Spielbericht:

Kräuter-Doppelpack entscheidet das Derby: Mardorf siegt in Roßdorf mit 1:2

Strahlender Sonnenschein und rund 130 Zuschauer gaben dem Derby zwischen dem RSV Roßdorf und dem SV Mardorf am gestrigen Sonntag den passenden Rahmen. Der SVM spielte vom Start weg an stark auf, ging mit Dynamik und Leidenschaft zu Werke und ließ von Beginn an wenig Zweifel aufkommen, dass der Derbysieg an diesem Tag an den SV Mardorf gehen sollte. Und als Paul Kobienia nach neun gespielten Minuten drei Roßdorfer Abwehrspieler austanzte, den Ball mittels Distanzschuss aufs Tor hämmerte und Roßdorfs Schlussmann Henrik Hübner die Kugel dann direkt vor die Füße von Julian Kräuter abklatschte, der aus kurzer Distanz zur Führung abstaubte, hatte der SVM den perfekten Start erwischt und eine erste gute Grundlage für den Auswärtssieg geschaffen. Doch nur zwei Zeigerumdrehungen später hätte Roßdorfs Jerome Stock die Mardorfer Glückseligkeit schon wieder zunichtemachen können. Stock wurde mittels Flugball im Gästestrafraum angespielt, ließ den Ball einmal auftippen, hämmerte das Spielgerät dann aber über den Kasten von SVM-Schlussmann Thomas Ebinger.

Nach einer intensiven Anfangsviertelstunde nahm sich die Partie eine kurze Auszeit ohne nennenswerte Spielsituationen. Erst als Frederik Rosenberg für Julian Kräuter auflegte, setzte dieser mit seinem Schuss aus rund 22 Metern das nächste Mardorfer Ausrufezeichen, verfehlte das Ziel aber hauchzart. Fünf Minuten später war es erneut Kräuter, der in die Roßdorfer Gefahrenzone eindrang, mustergültig Paul Kobienia via Flanke bediente, doch dessen Kopfball ging über das RSV-Gehäuse. Und der SVM behielt den Fuß auf dem Gaspedal: ein eigentlich schon geklärter Ball trudelte vor dem Roßdorfer Strafraum umher und RSV-Verteidiger André Zink hatte wohl die Geschwindigkeit von Mardorfs Lukas Wilschke unterschätzt. Wilschke, noch rund 20 Meter von Ball und Gegner entfernt, nahm Tempo auf, spitzelte Zink das Leder vom Fuß, sein Torschuss wurde geblockt und landete vor den Füßen von Kobienia, der aber verzog (36.). Im direkten Gegenzug hatte die Heimelf dann ihre beste Möglichkeit in Durchgang eins. Roßdorfs Top-Goalgetter Andre Abalhid tauchte frei vor SVM-Keeper Ebinger auf, der den Schuss von Abalhild stark zur Ecke parieren konnte. Mehr passierte in Durchgang eins dann nicht mehr, Referee Alexander Wiegel bat zum Pausentee.

War der SVM im ersten Abschnitt noch die tonangebende Mannschaft, so traf dies für die zweite Hälfte zunächst auf die Heimelf zu. Und wie wäre die Partie wohl ausgegangen, wenn Niklas Barthmann zehn Minuten nach Wiederanpfiff den Ball frei vor SVM-Keeper Ebinger nicht hauchzart am linken Torpfosten vorbeigesetzt hätte? Oder wenn die Kugel nach einem unglücklichen Klärungsversuch von Lukas Greb gegen Andre Abalhid, der Greb hierbei zu Fall brachte, statt an den Außenpfosten im SVM-Kasten eingeschlagen wäre (63.)? Spielszenen, die heute keinen mehr interessieren dürften, aber im gestrigen Derby auch in Abschnitt zwei für beste Unterhaltung sorgten. SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl erkannte, dass die Heimelf besser im Spiel war, neben seiner Forderung nach „mehr Spannung und Aufmerksamkeit“ brachte er mit Bela Arendt einen frischen Mann für die Defensive (66.), und Arendt bestätigte seine guten Leistungen der letzten Wochen auch in seinem ersten Derby im Schwarz-Gelben Trikot.

In der Folge verlagerte sich die Partie dann wieder mehr und mehr in die Hälfte der Roßdorfer. Zunächst war es Paul Kobienia, der im Strafraum zum Abschluss kam, aber über das Tor schoss (73.), dann bediente Bela Arendt über die rechte Außenbahn kommend Kapitän Johannes Greb, der sehenswert zum Flugkopfball ansetzte, das Leder aber nicht im Gehäuse von RSV-Keeper Hübner unterbringen konnte. Die Gäste blieben nun optisch überlegen, agierten kompakter und entschieden die entscheidenden Zweikämpfe wieder für sich. Und so fand das Derby seine Entscheidung in Minute 79. Der am gestrigen Tag stark aufspielende Lukas Wilschke setzte sich einmal mehr über den rechten Flügel durch, bediente mustergültig Julian Kräuter, der in bester Torjägermanier auf 0:2 stellte. Und hätte Schiedsrichter Wiegel in der 88. Minute erkannt, dass Lukas Greb im Strafraum kein elfmeterwürdiges Foul begangen hatte, wäre die starke Mardorfer Defensivleistung mit einem „zu null“ belohnt worden. Da der Unparteiische jedoch auf Strafstoß entschied und Roßdorfs Stürmer Mark Nemet diesen mit einem strammen Schuss in die Maschen setzte, endete das Derby mit 1:2. Ein verdientes Ergebnis, da der SVM die meisten Torchancen besaß bzw. vor dem Tor abgeklärter agierte als die Heimelf. Alles in allem war es ein interessantes Derby, das von beiden Seiten fair geführt wurde und bei dem aus Mardorfer Sicht vor allem Abschnitt eins Freude bereitete.

Der SVM beendet die Saison 2018/2019 auf dem siebten Tabellenplatz, die Kuhl-Elf hat 51 Punkte erspielt (53 Punkte ohne Abzug wegen Schiedsrichtersolls), 72 Tore geschossen und in 30 Spielen lediglich 41 Gegentore kassiert (drittbeste Defensive der A-Liga). Mit Paul Kobienia stellt der SVM zudem einen der Top-Torjäger der Spielklasse (24 Treffer). „Danke für die tolle Saison“, resümierte SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl nach dem gestrigen Spiel und spricht damit auch allen Mardorfer Anhängern aus der Seele. Die „tolle Saison“ soll am kommenden Freitag gebührend gefeiert werden. Ab 18:00 Uhr laden beide Mardorfer Mannschaften alle Fans, Freunde und Gönner zur Rundenabschlussfeier ins Sportheim ein.

Die Reserve musste sich dem RSV Roßdorf II mit 3:0 geschlagen geben. Die Partie war eigentlich nach 20 Minuten entschieden, als die Roßdorfer bereits mit drei Treffern führten. Reserve-Coach Patrick Brandwein stellte nach dem dritten Gegentreffer um und sein Team kam besser ins Spiel. Es reichte aber nicht, um die vielbeinige RSV-Defensive großartig in Verlegenheit zu bringen.


Vorbericht:

Letzter Spieltag und Derbyzeit: SV Mardorf zu Gast beim RSV Roßdorf

Am letzten Spieltag der Saison 2018/2019 gastiert der SV Mardorf zum ewigen A-Ligaderby beim RSV Roßdorf. Wenn der SVM und der RSV aufeinandertreffen, bedarf es nicht vieler Worte, denn dann wissen Spieler und Anhänger beider Clubs ganz genau, was die Stunde geschlagen hat.

Zum 63. Mal seit dem Ende des zweiten Weltkrieges stehen sich der SVM und der RSV am Sonntag gegenüber. Da beide Teams in der Tabelle etwas abgerutscht sind, ist die sonntägliche Partie anders als im Hinspiel kein Spitzenspiel, verspricht aber trotzdem beste Fußballunterhaltung. Die Roßdorfer spielen wie der SVM eine stabile Saison, belegen derzeit Tabellenrang fünf mit 54 Punkten und können im schlechtesten Falle noch auf den sechsten Platz abrutschen. Konnte der SVM den Nachbarn in der vergangenen Spielzeit noch hinter sich lassen (der SVM wurde siebter, Roßdorf Tabellenneunter), so steht man am Ende dieser Saison als erneuter Tabellensiebter aber auf jeden Fall hinter dem RSV. Zufrieden ist man beim SVM zum Ende der Spielzeit aber allemal. Denn vor der Runde wurde die Marschrichtung ausgerufen, dass man den letztjährigen siebten Tabellenplatz bestätigen oder verbessern wolle. Zwar wird sich der SVM wie erwähnt nach der Saison erneut auf dem siebten Tabellenplatz wiederfinden, doch mit 48 Punkten haben die Schwarz-Gelben bisher zwei Zähler mehr als in der Saison 2017/2018 eingefahren und die Anzahl der Gegentore konnte mit 40 Gegentreffern deutlich minimiert werden (Vorsaison: 75). An die Torausbeute der Runde 2017/2018 wird die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Kuhl aber nicht mehr herankommen: im letzten Jahr trafen die Schwarz-Gelben 83 Mal in des Gegners Kasten, in der laufenden Runde kam die SVM-Offensive bisher auf 70 Tore. Alles in allem darf der SVM aber auf eine größtenteils tolle Spielzeit zurückschauen.

70 Tore hat bisher im Übrigen auch der RSV Roßdorf erzielt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Rot-Weißen aus den vergangenen acht Spielen sechs Siege bei lediglich zwei Niederlagen einfahren konnten, der SVM kam in den letzten acht Partien auf vier Siege, drei Remis und eine Niederlage. Mit Andre Abalhid (bisher 20 Tore) und Paul Kobienia (24 Tore) verfügen beide Teams zudem über zwei treffsichere Stürmer, auf die die jeweiligen Defensivabteilungen am Sonntag ein Auge haben müssen.

Die letzten Derbys sind aus Mardorfer Sicht nicht erfreulich gelaufen. Natürlich erinnert man sich auf Mardorfer Seite gerne an den 25.08.2017, als man den RSV auf deren Geläuf mit sage und schreibe 7:1 deutlich in die Schranken wies. Doch die beiden Duelle nach diesem historischen Sieg gingen mit 0:2 und 2:3 an den RSV. Das sollte für jeden Mardorfer Spieler am Sonntag Motivation und Ansporn sein, endlich wieder das Derby zu gewinnen.

Cheftrainer Karsten Kuhl wird personell, Stand jetzt, aus dem Vollen schöpfen können. Überhaupt blieben die SVM-Kicker in der laufenden Runde größtenteils von Verletzungen verschont. Außer Marvin Werneburg, der seit der Wintervorbereitung fehlt, sowie Lukas Greb, der in der Hinrunde mehrere Wochen aussetzen musste, hatte Kuhl einen stabilen Stamm an Spielern zur Verfügung. Dauerbrenner der laufenden Spielzeit sind Kapitän Johannes Greb, Frederik Rosenberg und Niklas Rhiel, die bisher in allen 29 Partien zum Einsatz kamen. Thomas Ebinger, Paul Kobienia und Lukas Wilschke kommen auf 28 Spiele, Till Stephany war 27 Mal im Einsatz, Daniel Lanio kommt auf 26 Partien.

Das soll es mit Blick auf Sonntag gewesen sein. Wie eingangs erwähnt: für das ewige Derby in der A-Liga braucht es nicht viele Worte. Kommt zahlreich nach Roßdorf und unterstützt unsere Teams. Die erste Mannschaft startet um 15:00 Uhr, die Reserven treten ab 13:00 Uhr gegeneinander an.

Und noch einmal der Hinweis auf unsere Rundenabschlussfeier: diese findet am Freitag, 31.05.2019 ab 18:00 Uhr am Sportheim statt.
19.05.2019: SV Mardorf - FSV Schröck II


Spielbericht:

Sieg und Niederlage am gestrigen Sonntag: Erste gewinnt mit 6:0, Zweite unterliegt 1:3

Der SV Mardorf konnte sein gestriges Heimspiel gegen den FSV Schröck II letztlich verdient mit 6:0 gewinnen. Vor allem im ersten Abschnitt taten sich die Hausherren jedoch äußerst schwer, Schröcks Reserve spielte den etwas gefälligeren Ball. Und so musste eine Standardsituation herhalten, um die Schwarz-Gelben in Führung zu bringen: Lukas Greb verwandelte in der 24. Minute einen Elfmeter, nachdem Frederik Rosenberg im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Vorher hatten aber auch die Gäste beste Möglichkeiten um in Führung zu gehen. So beispielsweise in Minute 15, als Schröcks Fitim Braha seine Mardorfer Gegenspieler Justus Züchner und Niklas Rhiel narrte, die Kugel zurück zu Nils Rupp legte, dessen Torschuss dann aber in höchster Not von Lukas Greb geklärt werden konnte. Die Gäste waren es auch, die in Abschnitt eins die größte Möglichkeit zur Führung verzeichnen konnten, als erneut Braha für Rupp auflegte, der jedoch in SVM-Keeper Ebinger seinen Meister fand (19.).

Die Halbzeitansprache von SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl schien gefruchtet zu haben, denn die Heimelf zeigte sich nach Wiederanpfiff deutlich verbessert, was nach Abschnitt eins aber auch nicht allzu schwer war. Der schönste Spielzug der Partie ebnete dann den Weg in Richtung Kantersieg. Mardorfs Sturmführer Paul Kobienia legte über die rechte Seite ein starkes Solo auf den Rasen, überlief hierbei Schröcks Daniel Sima und flankte punktgenau in den Strafraum zum gänzlich freistehenden Johannes Greb, der wenig Mühe hatte, zum 2:0 zu vollstrecken. Und nur vier Zeigerumdrehungen später war Kapitän Greb erneut zur Stelle und erhöhte auf 3:0. Der Schröcker Wille und ihre Gegenwehr waren nunmehr gebrochen, die Gäste kamen lediglich noch zu einer Torchance in Minute 63, als Leonard Usbeck das Spielgerät freistehend nach einem Eckball knapp am SVM-Kasten vorbeisetzte. Und so war die Kuhl-Elf weiter für das Tore schießen verantwortlich. Zunächst belohnte sich Daniel Lanio mit dem Tor zum 3:0 für seine gute Leistung (72.) und nachdem Julian Kräuter die Kugel, genau wie Paul Kobienia vier Minuten zuvor, an den Pfosten setzte, stand Lanio erneut goldrichtig und schnürte seinen ersten Doppelpack nach zehn Jahren im SVM-Dress (82.). Mit dem Eigentor von Daniel Sima in der 86. Minute endete dann eine muntere zweite Halbzeit. Und so stand aus Mardorfer Sicht am Ende hinten wieder einmal die Null. Defensiv brilliert der SVM in der laufenden Spielzeit. Mit lediglich 40 Gegentreffern ist die Kuhl-Elf das drittbeste Defensivteam und schaffte es darüber hinaus, zehn Mal zu Null zu spielen.

Die Reserve konnte ihr Nachholspiel gegen den VFL Dreihausen II hingegen nicht erfolgreich gestalten. Mit Lukas Schraub, Leon Schick und Maximilian von Metnitz fehlten Reserve-Trainer Patrick Brandwein gleich drei wichtige Stützen, hierfür konnte Brandwein mit Bernd Benner und Andre Kräling aber auf erfahrene Alte-Herren-Spieler bauen und mit dem emsigen Julian Kräling half erneut ein A-Jugendspieler aus. Doch all das half nichts. Zwar konnte Marius Wilschke die Gästeführung nach der Halbzeit egalisieren, doch ein von SVM-Keeper Mengel verschuldeter Foulelfmeter brachte die Gäste erneut in Führung, die diese dann noch auf 3:1 ausbauen konnten. Mardorfs Reserve steckte trotz der Rückstände nicht auf, fand aber zu wenige Mittel, um weitere Treffer zu erzielen.

Am nächsten Wochenende steht dann der letzte Spieltag an und der hat es aus Mardorfer Sicht noch einmal in sich, reisen doch beide Teams zum Erzrivalen nach Rossdorf. Vorbericht folgt wie gewohnt an dieser Stelle.




Vorbericht:

Die letzten Heimspiele der Saison 2018/2019: FSV Schröck II und VFL Dreihausen II zu Gast in Mardorf

Mit den Spielen gegen Schröck II und Dreihausen II verabschieden sich die beiden Mardorfer Teams von ihrem treuen Heimpublikum. Die erste Mannschaft kann hierbei mit einem Sieg ihre starke Heimbilanz in der Saison 2018/2019 krönen. Die Mardorfer Fans bekamen auf heimischem Geläuf zum größten Teil tolle Spiele zu sehen, bei denen es darüber hinaus auch stellenweise viele Tore zu bejubeln gab. Gerne erinnert man sich an die Siege gegen den FV Wehrda II (8:0) oder den VFB Wetter II (7:3), oder auch die starken Heimspiele mit Siegen gegen den VFL Neustadt (2:1) oder die Nachbarn aus Rauischholzhausen (3:0). Und so steht der SVM gegenwärtig mit 28 Punkten auf Tabellenrang drei der Heimtabelle, ließ die Anhänger zu Hause 40 Mal jubeln und musste lediglich 16 Gegentreffer hinnehmen.

Die bitterste Heimpleite erfuhr die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Kuhl wohl im Derby am 04.11.2018 gegen den RSV Rossdorf, welches der SVM denkbar unglücklich und knapp mit 3:2 verlor. Aber diesbezüglich haben die Schwarz-Gelben am nächsten Sonntag in Rossdorf noch die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Doch am kommenden Sonntag steht zunächst einmal das Heimspiel gegen den FSV Schröck II an. Die Schröcker Reserve steht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, hat bisher erst sechs Punkte erspielt, 29 Tore geschossen und bereits über 100 Gegentore (101) gefangen. Im Hinspiel hatte die junge Schröcker Mannschaft deutlich das Nachsehen: nach drei Treffern von Paul Kobienia sowie Toren von Florian Mantey, Johannes Greb und Björn Haase konnten die Schwarz-Gelben deutlich mit 6:0 gewinnen. Am vergangenen Wochenende haben die Schröcker einen überraschenden Punktgewinn eingefahren, als die Mannschaft vom Elisabethbrunnen ein 1:1-Unentschieden in Bauerbach holte.

Die Reserve trägt am Sonntag das ausgefallene Spiel gegen Dreihausen II aus. Anpfiff der Partie ist wie gewohnt um 13:00 Uhr. Das Spiel der ersten Mannschaft beginnt um 15:00 Uhr. Kommt noch einmal zahlreich auf den Sportplatz an der Hardt, um die Teams bei ihren letzten beiden Heimspielen zu unterstützen. Und schon einmal vormerken: die Rundenabschlussfeier findet am Freitag, 31.05. ab 18:00 Uhr am Sportheim statt.
11.05.2019: Spvgg. Rauischholzhausen - SV Mardorf


Spielbericht:

Mardorfs „Ungeschlagen-Serie“ ist gerissen: 4:2-Niederlage in Rauischholzhausen

Die „Ungeschlagen-Serie“ des SV Mardorf mit sechs Spielen ohne Niederlage fand am vergangenen Samstag ein jähes Ende. Bei der Spvgg. Rauischholzhausen reichten die Tore von Lukas Greb (FEM, 18.) und Paul Kobienia (67.) nicht, um im Nachbarschaftsduell etwas Zählbares mitzunehmen. Auch die Reserve trug ihren Teil dazu bei, dass es für den SVM ein gänzlich gebrauchter Tag wurde und verlor in Rauischholzhausen deutlich mit 7:0.

Mardorfs Co-Trainer Lukas Greb, der den im Urlaub befindlichen Cheftrainer Karsten Kuhl vertrat, musste aufgrund des Fehlens von Daniel Lanio und Till Stephany auf zwei wichtige Stützen in der Defensive verzichten. Auf schwer bespielbarem Geläuf entwickelte sich in der Anfangsphase dann ein zähes Fußballspiel. Zwar näherten sich beide Teams dem gegnerischen Kasten, doch echte Chancen blieben zunächst Mangelware. Die Heimelf versuchte es vermehrt über die beiden Außenbahnen, so beispielsweis in Minute vier als Konstantin Brunnhardt das Spielgerät von halbrechts vor den Mardorfer Kasten setzte, wo der Ball jedoch von Kapitän Johannes Greb zur Ecke geklärt werden konnte. Nach zehn Minuten wurde es auch vor dem Gehäuse von Rauischholzhausens Schlussmann Ingo Dörnfeld das erste Mal gefährlich, als der SVM drei Eckbälle in Folge zugesprochen bekam. Der erste hiervon war das Resultat aus dem ersten gelungenen Angriffszug der Gäste: Zunächst bediente Frederik Rosenberg den startenden Paul Kobienia, der wiederum quer zu Florian Mantey durchsteckte, Mantey bediente geschickt Julian Kräuter, sodass die Abwehr der Heimelf in höchster Not zur Ecke klären musste (10.). Vier Zeigerumdrehungen später kam die Heimelf dann wieder über die rechte Außenbahn in Tornähe. Brunnhardt brachte die Kugel mit einem langen Ball auf Robin Ebinger, der frei vor SVM-Keeper Ebinger auftauchte, letzterer rettete gekonnt via Fußabwehr. Die Partie nahm jetzt mehr und mehr Fahrt auf, wohl auch, weil beide Teams mit dem nassen Geläuf besser zurechtkamen. In der 18. Minute bediente Kapitän Johannes Greb mit feinem Zuspiel den startenden Paul Kobienia, der von Brian Davis unsanft im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Dirk Waldschmidt entschied folgerichtig auf Strafstoß, den Mardorfs Co-Trainer Lukas Greb sicher im rechten Toreck versenkte.

Die Rauischholzhäuser Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach 23 Minuten flog ein langer Ball vor den Mardorfer Strafraum, Keeper Ebinger kam aus seinem Kasten und wollte die Situation bereinigen, doch Rauischholzhausens Robin Ebinger war vor Mardorfs Keeper am Ball und setzte das Leder mit einem schönen Lupfer in die Maschen. „Die Niederlage geht heute auf mich“, bilanzierte SVM-Schlussmann Ebinger nach der Partie. Doch hier ging Mardorfs Torhüter zu hart mit sich ins Gericht. Denn Mardorfs Keeper vereitelte allen voran in Durchgang zwei zahlreiche Möglichkeiten der Heimelf und hielt seine Farben lange in der Partie. So zum Beispiel in Minute 56, als Niklas Rhiel und Lukas Greb ausrutschten und die Bahn für Rauischholzhausens Top-Torjäger Andre Traut freimachten, oder drei bzw. sechs Minuten später als Ebinger zwei Mal sehenswert gegen Nicolai Lorch zur Stelle war.

Doch noch einmal zurück in Abschnitt eins, denn auch hier ergaben sich weitere Möglichkeiten, leider, aus Mardorfer Sicht, für die Heimelf. In der 31. Minute warf Dominik Siebert einen Einwurf punktgenau zu Konstantin Brunnhardt, der aber aus spitzem Winkel gänzlich freistehend verzog. Nur vier Minuten später wurde es vor dem Gästetor erneut gefährlich. Zunächst konnte Ebinger gegen Traut abwehren, sodass das Spielgerät vor den Füßen von Nicolai Lorch landete, SVM-Kapitän Johannes Greb musste auf der Torlinie für seinen bereits geschlagenen Keeper retten. Sieben Minuten vor dem Pausenpfiff hatte Rauischholzhausens Rene Blümke nach einem Pass von Lorch die erneute Chance zur Führung, verzog aber.

Nach Wiederbeginn konnte die Partie sogleich Fahrt aufnehmen. In der 47. Minute landete ein langer Ball bei Johannes Greb, Mardorfs Kapitän überlief Rauischholzhausens Wolfgang Nahrgang, hatte das Auge für Paul Kobienia, dieser konnte die Kugel jedoch nicht kontrolliert aufs Tor bringen. In der 50. Minute ging die Heimelf dann in Führung. Wieder war es Konstantin Brunnhardt der sich auf dem Flügel durchsetzen konnte und mittels Querpass Rene Blümke bediente, der trocken zur Führung abschloss. Der SVM zeigte sich von diesem Treffer sichtlich beeindruckt, sodass die Spvgg. zu weiteren Tormöglichkeiten kam, die wie oben erwähnt von SVM-Schlussmann Ebinger vereitelt werden konnten. Mardorfs Offensivspiel fand nur noch sporadisch statt und erwies sich in der Folge teilweise als zu ungenau, trotzdem konnten die Schwarz-Gelben den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen. In der 67. Minute schoss Florian Mantey den Ball auf das Tor der Heimelf, Rauischholzhausens Keeper Dörnfeld konnte den Schuss nur abtropfen lassen, Paul Kobienia stand goldrichtig und staubte zum 2:2 ab.

Entschieden wurde die Partie dann aber erst in der Schlussphase, als ein höchst umstrittenes Tor die Heimelf auf die Siegerstraße brachte. In der 81. Minute erhielt die Mannschaft von Trainer Reinhard Grün nach Foul von Niklas Rhiel einen Freistoß zugesprochen. Dieser konnte von Mardorfs Defensivverbund zwei Mal geblockt werden, ehe die Kugel bei Andre Traut landete. Traut legte sich das Leder mit der Hand zurecht und hatte dann wenig Mühe, zum 3:2 einzuschieben. Schiedsrichter Waldschmidt hatte das Handspiel nicht erkannt, der Treffer wurde trotz lautstarker Proteste der Mardorfer Spieler anerkannt. Den Schlusspunkt zum 4:2 setzte Nicolai Lorch nach einem Mardorfer Ballverlust im Angriffsspiel. Der SVM hatte bis auf Niklas Rhiel richtigerweise alles nach vorne geworfen, Rhiel war einziger Bewacher von Lorch. Als der lange Ball aus der Rauischholzhäuser Abwehr bei Lorch landete, konnte Rhiel via Grätsche nur unzureichend klären, sodass Lorch in Abschlussposition kam und sich diese Chance nicht nehmen ließ (86.).

Der Sieg der Heimelf geht aufgrund des Chancenplus in Ordnung, auch wenn dem spielentscheidenden Treffer zum 3:2 ein Handspiel vorausging. Für den SVM geht es nächsten Sonntag mit den beiden letzten Heimspielen der Saison weiter. Die erste Mannschaft trifft auf das Tabellenschlusslicht FSV Schröck II, die zweite Mannschaft holt das ausgefallene Spiel gegen den VFL Dreihausen II nach. Vorbericht folgt.


Vorbericht:

Beste Offensive trifft auf drittbeste Defensive: SV Mardorf zu Gast bei der Spvgg. Rauischholzhausen

Die beiden Teams des SV Mardorf treten bereits am morgigen Samstag bei der Spvgg. Rauischholzhausen an. Anpfiff der beiden Spiele ist um 14:00 Uhr bzw. 16:00 Uhr.

Nach dem Derby am vergangenen Sonntag hat der SVM das nächste Nachbarschaftsduell vor der Brust. Mit der Spvgg. Rauischholzhausen und dem SV Mardorf treffen am Samstag zwei direkte Tabellennachbarn aufeinander. Prunkstück der Rauischholzhäuser ist in der laufenden Runde einmal mehr die Offensivpower, die das Team von Trainer Reinhard Grün auf den Platz bringt. Die Grün-Weißen konnten bereits 82 Treffer erzielen, Ligabestwert! Mit Andre Traut stellt die Spvgg. zudem den treffsichersten Torjäger, der bisher 33 Mal, und somit 10-mal mehr als Mardorfs Top-Torjäger Paul Kobienia, ins Schwarze getroffen hat. Die Torjägerkanone wird dem flinken Stürmer somit wohl kaum noch zu nehmen sein. Auf die Mardorfer Defensive, die mit lediglich 36 Gegentreffern die drittbeste Abwehr in der A-Liga ist, wird am Samstag wohl einiges an Arbeit zukommen. Da kommt es nicht gerade gelegen, dass mit Till Stephany und Daniel Lanio zwei wichtige Stützen im Mardorfer Defensivverbund ausfallen werden. Mut macht aus Mardorfer Sicht, dass die Grün-Weißen defensiv anfällig sind, was 58 Gegentore belegen. Legt man all diese Statistikwerte zugrunde, dürften sich die Zuschauer am Samstag auf ein unterhaltsames Spiel mit vielen Offensivaktionen freuen.

Zurück zur angesprochenen Tabellenkonstellation. Die Spvgg. Rauischholzhausen belegt derzeit Tabellenrang sechs mit 47 Punkten und einem Torverhältnis von 82:58. Durch den 3:0-Erfolg am vergangenen Mittwoch gegen den FSV Schröck II schoben sich die Grün-Weißen zudem in der Heimtabelle am SVM vorbei und belegen dort nun den zweiten Rang. Der SVM ist in der Gesamttabelle gegenwärtig engster Verfolger der Grün-Weißen. Mit 45 Punkten und einem Torverhältnis von 62:36 belegt die Kuhl-Elf Rang sieben.

Wie man die starke Rauischholzhäuser Offensive in Zaum hält, hat die Mardorfer Mannschaft im Hinspiel gezeigt. Am 21.10. gewann der SVM nach Toren von Marvin Werneburg, Paul Kobienia und Lukas Wilschke mit 3:0. Neben dem SVM gelang es bisher lediglich dem FV Wehrda II und der FSG Südkreis in der laufenden Spielzeit, gegen die Spvgg. keine Gegentreffer zuzulassen.

Die zweite Mannschaft hat am Samstag ebenfalls ein dickes Brett zu bohren. Der zweite Anzug der Rauischholzhäuser belegt derzeit Tabellenplatz vier in der Kreisliga B Marburg III, hat bereits 40 Punkte erspielt und hierbei 76 Tore erzielt. Mardorfs Reserve hat weiterhin die rote Laterne inne und wird am Samstag über sich hinauswachsen müssen, um in Rauischholzhausen etwas Zählbares zu holen. Am gestrigen Donnerstag verlor die Brandwein-Elf gegen eine gut besetzte Momberger Reserve im Nachholspiel mit 5:1. Leon Schick hatte den SVM in Führung geschossen, doch in der Folge kamen die Momberger besser in die Partie und konnten das Spiel letztlich deutlich gewinnen.

Die Oberhessische Presse gab wie gewohnt den beiden Trainern im Vorbericht die Möglichkeit, um ihre Meinung zur Partie kundzutun. Rauischholzhausens scheidender Trainer Reinhard Grün gab zu Protokoll: „Wir müssen uns steigern und die 2:5-Hinspielniederlage wettmachen“ (Anmerkung der Onlineredaktion: wie erwähnt endete das Hinspiel 3:0). Mardorfs Cheftrainer Karsten Kuhl möchte auch in Rauischholzhausen die Erfolgsserie von sechs ungeschlagenen Spielen fortsetzen. „Es sind immer torreiche Spiele“, hat er festgestellt.

Kommt nach Rauischholzhausen und unterstützt unsere Mannschaften beim Nachbarschaftsduell. Unsere Spieler freuen sich auf eure Unterstützung.
05.05.2019: TSV Amöneburg - SV Mardorf


+++Derby+++
++ Auswärtsspiel beim TSV Amöneburg++


Seit fünf Spielen ist der SV Mardorf nun schon ungeschlagen und diese Serie soll auch am Sonntag nicht reißen. Die Mannschaft des Trainergespanns Karsten Kuhl und Lukas Greb, der am Sonntag auch wieder im Aufgebot sein wird, tritt ab 15:00 Uhr zum Derby beim TSV Amöneburg an. Unser Team freut sich wie immer auf eure Unterstützung.


Spielbericht:

Sechstes Spiel in Folge ungeschlagen: SVM holt Punkt im Derby

Der SV Mardorf und der TSV Amöneburg trennten sich am gestrigen Sonntag in einem fair geführten Derby mit 0:0 unentschieden. Beide Teams kamen zu Torraumszenen, doch in den Abschlüssen fehlte auf beiden Seiten die letzte Konsequenz, sodass es für die Fanlager keine Tore zu bejubeln gab.

SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl konnte personell aus dem Vollen schöpfen, auch Lukas Greb war nach seiner erlittenen Jochbeinverletzung dank einer Schutzmaske wieder im Aufgebot. Die Partie hatte zwar nach fünf Minuten ihren ersten Aufreger als Tugay Kildan für Tristan Walther durchsteckte, doch ansonsten bot die Anfangsviertelstunde viel Stückwerk und keine nennenswerten Möglichkeiten. Die Heimelf überließ dem SVM größtenteils das Spielgerät, doch die Schwarz-Gelben konnten zunächst nichts Produktives kreieren. Der TSV stand dank des umsichtig agierenden Abwehrchefs Hakan Keskin defensiv geordnet, der SVM fand wenig Mittel um in die gefährlichen Räume vorzudringen. Und so dauerte es bis zur 17. Minute, ehe die Gäste zur ersten guten Möglichkeit kamen. Zunächst zog Julian Kräuter mit der Kugel am Fuß an, steckte für Lukas Wilschke durch, dessen scharfe Hereingabe Lukas Greb jedoch nicht kontrolliert abschließen konnte. Die Amöneburger näherten sich in der 28. Minute dem SVM-Tor. Ein Freistoß von Ümit Özkul fand Hakan Keskin, der jedoch, bedrängt von Mardorfs Kapitän Johannes Greb, via Kopfball verzog. Nun sollte die Partie Fahrt aufnehmen und der SVM kam in der Schlussviertelstunde des ersten Abschnittes zu mehreren Torraumszenen. In der 30. Minute brachte Lukas Greb das Spielgerät scharf vor das Gehäuse von Amöneburgs Keeper Christoph Stuttfeld, Julian Kräuter konnte den Ball aber nicht mehr erreichen. Vier Zeigerumdrehungen später schlug Greb einen feinen Diagonalball über den Amöneburger Abwehrverbund auf Florian Mantey, der sich den Ball jedoch zu weit vorlegte, sodass TSV-Schlussmann Stuttfeld die Situation bereinigen konnte.

Und die Gäste behielten weiter den Fuß auf dem Gaspedal. Nach 38 Minuten versuchte Kapitän Johannes Greb sein Glück aus der Distanz, das Leder senkte sich gefährlich ab und zwang so Schlussmann Stuttfeld zu einer Glanzparade. Und fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff brannte es erneut im Strafraum der Berger. Lukas Greb hämmerte einen Eckball in den Fünfmeterraum, wo sein Bruder Johannes den Ball mit der Brust gegen den Querbalken bugsierte, sein Nachschuss konnte erneut zur Ecke geklärt werden. Diese brachte wiederum Lukas Greb vor das Tor, dieses Mal verpasste Florian Mantey aus aussichtsreicher Position. Der dann folgende Halbzeitpfiff durch den umsichtig leitenden Schiedsrichter Marius Naumann beendete zunächst die Mardorfer Drangphase.

Mardorfs Cheftrainer musste in der Halbzeit zwei Mal auswechseln und die taktische Ausrichtung ändern, für Paul Kobienia und Till Stephany kamen Jonas Schmitt und Justus Züchner in die Partie. Das Derby benötigte nach Wiederanpfiff keine lange Anlaufzeit. Bereits eine Minute nach dem Auftakt des zweiten Abschnittes eroberte Kapitän Johannes Greb das Spielgerät im Mittelfeld, steckte für Florian Mateny durch, dessen Torabschluss aber lediglich das Außennetz zum wackeln brachte. Im Gegenzug donnerte Amöneburgs Julian Aschenbach das Spielgerät aus rund 20 Metern auf das SVM-Tor, Schlussmann Thomas Ebinger rettete via Faustabwehr. Die größte Chance zur Führung hatte die Heimelf in Minute 59. Janis Walther konnte sich auf der rechten Außenbahn behaupten, spielte das Leder quer zu seinem Bruder Tristan, der in aussichtsreicher Position an SVM-Keeper Ebinger scheiterte. Eine Minute später war die Heimelf dann im Glück. Einen Pass von Lukas Greb in die Offensive bugsierte Janis Walther unglücklich via Grätsche zu Julian Kräuter, dieser bediente Florian Mantey, der aber an TSV-Keeper Stuttfeld scheiterte. Den Nachschuss hämmerte Lukas Wilschke ans Aluminium. Und erneut nur eine Zeigerumdrehung später kam der SVM zur nächsten Möglichkeit. Florian Mantey legte von der Grundlinie kommend für Frederik Rosenberg auf, der das Ziel bei seinem Schuss aber verfehlte.

In der Folge ordneten sich beide Mannschaften wieder, der SVM blieb das tonangebende Team, es dauerte aber bis in die Schlussphase, ehe die Gäste zu weiteren Möglichkeiten kamen. Die größte Chance zur Führung hatte die Kuhl-Elf nach 85 Minuten. Kapitän Johannes Greb konnte sich auf dem rechten Flügel durchsetzen, legte quer in den Fünfmeterraum zu Florian Mantey, der unbedrängt an der Kugel vorbeitrat. Und Mantey sorgte auch für das letzte Highlight im Spiel. In der Nachspielzeit hämmerte Mardorfs Offensivmann das Leder aus rund 20 Metern auf den Kasten, TSV-Schlussmann Stuttfeld lenkte die Kugel über das Gehäuse, der Eckball blieb ohne Folgen. Schiedsrichter Marius Naumann beendete nach dieser Aktion die Partie. Der SVM war die aktivere Mannschaft, ließ aber in der letzten Aktion die Konsequenz vermissen. Für beide Mardorfer Teams geht es bereits am nächsten Samstag mit den Gastspielen bei der Spvgg. Rauischholzhausen weiter.
28.04.2019: SV Mardorf - SV Bauerbach II


Der SV Mardorf gewinnt mit 5:0 gegen den SV Bauerbach II. Unser Foto zeigt unsere Torschützen (von links): Daniel Lanio, Kapitän Johannes Greb, Lukas Wilschke und Julian Kräuter (ein Eigentor). Gut gemacht, Jungs!
Foto: Luc van Moll

Pressebericht Oberhessische Presse:
„Vieles lief an diesem Tag bei den Bauerbachern verkehrt“, meinte Mardorfs Sprecher Marius Mengel. Die Gäste mussten ersatzgeschwächt antreten, fabrizierten eineinhalb Eigentore und handelten sich in der 45. Minute eine Gelb-Rote Karte ein. „Durch drei schnelle Tore und den Platzverweis war das Spiel früh entschieden“, hielt Mengel fest. Im zweiten Durchgang gab es bis auf einen weiteren Treffer der Heimelf keine Vorkommnisse mehr.


25.04.2019: SV Mardorf - VFL Dreihausen


Nach dem spielfreien Osterwochenende tritt der SV Mardorf am morgigen Donnerstag ab 18:30 Uhr gegen den VFL Dreihausen an. Die Gäste machen sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Relegationsplatz zwei, den sie gegenwärtig mit 52 Punkten auch innehaben. Auf die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Kuhl wartet also eine schwierige Aufgabe. Unsere Jungs freuen sich auf eure Unterstützung.

Spielbericht:

Keine Tore im Nachholspiel: Mardorf und Dreihausen trennen sich torlos

Das gestrige Nachholspiel in der A-Liga Marburg endete mit einem letztlich leistungsgerechten Unentschieden. Hauptverantwortlich hierfür waren allen voran die beiden aufmerksam agierenden Defensivreihen. Auf Mardorfer Seite sind hier insbesondere Till Stephany und Niklas Rhiel hervorzuheben, bei den Gästen dirigierte Marcel Hopp seinen Abwehrverbund konzentriert.

Die rund 100 Zuschauer bekamen am Donnerstagabend eine zerfahrene Partie zu sehen. Beide Teams waren bemüht in die gefährlichen Räume vorzudringen, doch sowohl die Heimelf wie auch der Tabellenzweite kamen selten zu klaren Torabschlüssen. Die erste Torannäherung hatte der VFL Dreihausen. Nach einer Kopfballabwehr von Till Stephany landete die Kugel bei Jannik Hämer, der das Leder aber deutlich über den Kasten von SVM-Schlussmann Ebinger setzte (7.). Fünf Minuten später tauchte auch die Heimelf das erste Mal vor dem gegnerischen Tor auf. Kapitän Johannes Greb tankte sich mit dem Ball am Fuß am Gästestrafraum entlang, sein Torschuss konnte jedoch geblockt werden. Erstmals gefährlich wurde es dann nach 16 gespielten Minuten. Ein verunglückter Abstoß von SVM-Keeper Ebinger landete bei Gästestürmer Elkhalil Sahili, der das Leder jedoch nicht kontrollieren konnte, sodass Ebinger die Situation bereinigte und mit einem wuchtigen Schuss Florian Mantey in Stellung brachte. Mantey umkurvte Gästetorhüter Janis Schubert, konnte den Ball dann aber nicht im Tor unterbringen.

Die Partie wurde nun mehr und mehr zu einer zähen Angelegenheit, beide Teams fanden kaum eine Lücke in den Abwehrreihen. Eine Chance ergab sich für den SVM jedoch noch, und es sollte die größte in Durchgang eins sein: Mardorfs Sturmführer Paul Kobienia legte ein starkes Solo auf den Rasen, sein Torschuss konnte von Dreihausens Schlussmann Janis Schubert nur abgeklatscht werden, sodass Daniel Lanio im Nachschuss die große Chance zur Führung hatte, doch Lanio setzte die Kugel neben das Gehäuse (35.). Mehr geschah nicht mehr, Schiedsrichter Sven Schellenberg pfiff zur Halbzeit.

Der zweite Durchgang knöpfte nahtlos an Abschnitt eins an: beide Teams standen Defensiv weiterhin größtenteils stabil, sodass gute Möglichkeiten Mangelware blieben. Nur hin und wieder ergaben sich erwähnenswerte Torchancen. Die Anhänger des SVM hatten fünf Minuten nach Wiederanpfiff den Torschrei auf den Lippen. Julian Kräuter steckte für Florian Mantey durch, dieser überlief im Strafraum Dreihausens Dennis Hopp, setzte das Leder aber an der Fünfmeterraumgrenze aus spitzem Winkel über den Kasten. Die heißeste Phase hatte die Partie zwischen der 65. und 70. Minute. Zunächst hatte Dreihausens Elkhalil Sahili zwei Möglichkeiten, seine Farben in Führung zu schießen. Der bullige Angreifer schirmte an der Strafraumgrenze die Kugel geschickt ab, versuchte sein Glück dann mit einem Schlenzer in das linke untere Toreck, doch SVM-Schlussmann Ebinger war zur Stelle (67.). Und eine Minute später wurde es noch brenzliger. Nach einem Mardorfer Ballverlust im Mittelfeld wurde Sahili erneut freigespielt, umkurvte geschickt Till Stephany, sodass Niklas Rhiel in allerhöchster Not via Grätsche vor dem einschussbereiten Gästestürmer klären musste. Fast im Gegenzug dann das gleiche Bild. Nach einem langen Abschlag von SVM-Keeper Ebinger landete das Spielgerät bei Paul Kobienia, der sich auf den Weg zum VFL-Tor machte, dann aber einen Tick zu lange zögerte, sodass Dreihausens Oliver Jacob mit feiner Grätsche vor dem einschussbereiten Kobienia retten konnte. Der Rest ist schnell zusammengefasst. SVM-Kapitän Johannes Greb sah in der 71. Minute nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte, Dreihausens Akteur Jonathan Gebhardt musste, nachdem er bereits in Abschnitt eins eine Kopfverletzung davon trug, noch mit einer Fingerverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. An dieser Stelle gute Besserung und rasche Genesung!

Für den SVM geht es bereits am Sonntag weiter. Die zweite Mannschaft trifft ab 13:00 Uhr auf die Ballsportfreunde Richtsberg II, die erste Mannschaft spielt ab 15:00 Uhr gegen den SV Bauerbach II.