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03.10.2019: SV Mardorf - Spvgg. Rauischholzhausen



Spielbericht

Knappe Niederlage im Topspiel: Mardorf unterliegt der Spvgg. Rauischholzhausen mit 2:3

Rund 170 Zuschauer boten dem Topspiel zwischen dem SV Mardorf und der Spvgg. Rauischholzhausen eine angemessene Kulisse. Und der Großteil der Anwesenden war sich nach dem Spiel einig: die Rauischholzhäuser waren dieses eine Tor besser als der gastgebende SV Mardorf. Allen voran in Durchgang zwei besaß die Elf von Trainer Brian Davis ein deutliches Chancenplus, allein Top-Torjäger Nicolai Lorch scheiterte drei Mal in aussichtsreicher Position an SVM-Keeper Ebinger (53./57./80.).

Die Rauischholzhäuser erwischten in beiden Hälften einen Traumstart. In Abschnitt eins waren gerade einmal sechs Minuten gespielt, da segelte ein langer Flugball in den Mardorfer Strafraum, SVM-Keeper Ebinger zögerte einen Moment, kam dann aus seinem Kasten, erwischte das Leder jedoch nicht rechtzeitig, sodass Gästestürmer Lorch den Ball via Kopf zur Führung einnetzen konnte. Und vier Minuten nach Wiederanpfiff des zweiten Abschnittes belohnten sich die Rauischholzhäuser für den ersten gelungen Angriffszug. Zunächst umspielte Lorch Mardorfs Lukas Greb, passte dann in die Mitte des Strafraums wo ein Gästespieler den Ball passieren ließ, Robin Ebinger stand gänzlich frei und hatte keine Mühe zu verwandeln.

Dem SV Mardorf fehlte es am gestrigen Tage oftmals an zündenden Ideen im Offensivspiel und auch das Passspiel erwies sich viel zu häufig als zu unsauber. Eines kann man der Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl aber nicht vorwerfen: das sie sich aufgaben. Im Gegenteil. Der SVM stemmte sich mit aller Gewalt gegen die drohende Niederlage und fand ein ums andere Mal die richtigen Antworten. So beispielsweise nach der frühen Führung der Gäste, die Paul Kobienia quasi im Gegenzug hätte egalisieren können. Kobienia wurde von Julian Kräuter mittels Lupfer bedient, ließ das Leder einmal aufkommen und hob es dann sehenswert über Rauischholzhausens Keeper Dörnfeld hinüber, nahm hierbei aber zu genau Maß, sodass die Kugel auf der Oberkante der Latte aufschlug. Und auch auf das zwischenzeitliche 2:0, welches erneut Lorch nach einem Mardorfer Ballverlust im Mittelfeld besorgte (28.), hatte der SVM eine Antwort parat. Frederik Rosenberg spielte den Ball durch die Schnittstelle der Gästeabwehr in Richtung Grundlinie, wo Nils Schick den Ball via Grätsche gerade noch erreichen konnte und so Daniel Lanio bediente, der aus fünf Metern eiskalt zum Anschlusstreffer abschließen konnte (33.). Und auch der schnelle Gästetreffer in Durchgang zwei konnte den SVM nicht schocken. Zwei Zeigerumdrehungen nach dem Gästetor flankte Mardorfs Julian Kräuter butterweich auf den am Fünfmeterraum lauernden Leon Schick, der bei der Ballannahme zu Fall gebracht wurde, sodass Schiedsrichter Pfeiffer folgerichtig auf Strafstoß entschied. SVM-Co-Trainer Lukas Greb übernahm die Verantwortung und hämmerte das Leder unhaltbar unter die Latte und ließ so wieder Hoffnung bei den zahlreichen SVM-Fans aufkommen.

Es war an diesem Tag nicht der erste Strafstoß, den die Zuschauer zu sehen bekamen. Denn schon wenige Minuten vor dem Pausentee hatte Referee Nils Pfeiffer auf den Punkt gezeigt. Was war geschehen? Rauischholzhausens Dennis Visosky zog über die rechte Seite in den Mardorfer Strafraum hinein und wurde hierbei von Mardorfs Lukas Greb regelwidrig von den Beinen geholt. Klare Angelegenheit: Elfmeter. Und wie so häufig in dieser Partie hieß es auch hier: Nicolai Lorch gegen Thomas Ebinger. Und letzterer bügelte seinen Fehler beim 0:1 wieder aus, parierte stark und hielt sein Team somit im Spiel.

In Durchgang zwei hatte der SVM noch zwei gute Möglichkeiten um auszugleichen. Nach 59 Minuten landete ein Flugball direkt bei Leon Schick, der das Leder annahm und allein vor Gästekeeper Dörnfeld hätte abziehen können. Da der Winkel ein klein wenig zu spitz war, legte er auf Nils Schick quer, der den Ball aber nicht erreichen konnte. Und nach 70 Minuten konnte die Gästeabwehr einen Ball nicht klar bereinigen, Kapitän Johannes Greb kam in aussichtsreicher Position zum Abschluss, setzte das Leder aber über das Gehäuse. Und so ging ein faires Nachbarschaftsduell mit 2:3 zu Ende. Aufgrund des Chancenplus geht der Sieg der Gäste in Ordnung, der SVM hat eine gute Einstellung und einen starken Willen gezeigt, konnte die Niederlage aber letztlich nicht abwenden. Sei es drum. Bereits am kommenden Sonntag geht es mit einem schweren Auswärtsspiel in Schönstadt weiter. Auch hier treffen ab 15:00 Uhr wieder direkte Tabellennachbarn aufeinander.

Die zweite Garnitur musste sich am gestrigen Tag ebenfalls geschlagen geben. Rauischholzhausen II wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die Partie deutlich mit 1:5. Den sehenswerten Mardorfer Ehrentreffer erzielte Benedikt Schick kurz vor Spielende.


Vorbericht:

Nächster Härtetest: SV Mardorf empfängt die Spvgg. Rauischholzhausen

Nachbarschaftsduell, Duell der Tabellennachbarn, der Drittplatzierte zu Gast beim Fünftplatzierten – man kann es drehen wie man es will: wenn der Unparteiische Nils Pfeiffer die morgige Partie freigibt, dürften die Zuschauer beider Lager wohl voll auf ihre Kosten kommen. Und das alles zur besten Sendezeit an einem Feiertag um 15:00 Uhr.

Die Spvgg. Rauischholzhausen gehört zu den offensivstärksten Teams der Liga und hat in der laufenden Spielzeit in sieben Partien bereits 30 Treffer erzielt. 19 gefangene Tore in ebendiesen Spielen trüben das Tabellenbild ein wenig, dass es bei Spielen der Rauischholzhäuser aber auf beiden Seiten gerne mal klingelt ist für die Grün-Weißen jedoch keine neue Erkenntnis und dürfte den dortigen Trainer Brian Davis nicht großartig in Aufregung versetzen. Denn wenn du vorne ein Ding mehr machst als du hinten kassierst, gehst du immer noch als Sieger vom Platz. Verlassen kann sich die Spvgg. hierbei wieder auf ihren Top-Torjäger Nicolai Lorch, der in der laufenden Saison bereits 13 Mal ins Schwarze getroffen hat und die Mardorfer Defensive wohl auch im morgigen Nachholspiel beschäftigen wird. Der SVM hat bisher in acht Partien erst elf Gegentore gefangen und das Team um Cheftrainer Karsten Kuhl hätte sicher nichts dagegen, wenn die Anzahl der Gegentore auch nach der morgigen Partie weiter Bestand hat. Doch hierzu wird der SVM einen herausragenden Tag brauchen, zumal die Gastgeber auf einige Leistungsträger verzichten müssen. Kapitän Johannes Greb fällt mit einer Oberschenkelzerrung aus, Luc van Moll und Lukas Wilschke befinden sich im Urlaub und gegen eine starke Offensive fehlt in Niklas Rhiel darüber hinaus noch ein wichtiger Stabilisator in der Defensive, der sich morgen fußballerische Inspirationen im Stadion von Vitoria Guimaraes einholen wird. Dafür kann SVM-Chefcoach Karsten Kuhl mit Julian Kräuter einen wichtigen Mann für die Offensive einplanen.

Aus den letzten beiden schweren Partien in Großseelheim und in Neustadt konnte der SVM vier Punkte holen (0:0 / 0:1). Gegen zwei auch in der Offensive starke Mannschaften hielt sich der schwarz-gelbe Defensivverbund schadlos, was für das morgige Spitzenspiel Mut machen sollte. Zudem will der SVM seine weiße Weste vor dem heimischen Publikum bewahren: aus den bisherigen drei Heimspielen konnte die Kuhl-Elf die Maximalausbeute von neun Punkten einfahren. Alles in allem wird es wohl selbst für die größten A-Ligakenner außerordentlich schwierig, für das Nachholspiel einen seriösen Tipp abzugeben. Also die einfache Devise: auf den Sportplatz gehen und schauen was die beiden Teams am morgigen Tag zu liefern im Stande sind.

Mardorfs Reserve grüßt nach wie vor mit null Punkten aus acht Spielen vom letzten Tabellenplatz. Die Truppe von Trainer Patrick Brandwein kämpft in jedem Spiel aufopferungsvoll, konnte sich hierfür aber noch nicht belohnen. Ob dies morgen ab 13:00 Uhr gelingt, darf zumindest bezweifelt werden. Denn mit der zweiten Garnitur der Spvgg. kommt eine starke Reserve nach Mardorf, das Team hat in acht Spielen bereits 39 Treffer erzielt und hierbei 21 Punkte erspielt. Der SVM II wird wohl erneut auf einige Spieler der Alten Herren zurückgreifen müssen, da bei ohnehin dünner Personaldecke mit Hendrik Schick (Urlaub) und Jonas Schmitt (verletzt) auch noch zwei weitere Spieler für morgen ausfallen.

Wir drücken unseren Teams die Daumen und freuen uns auf zwei spannende und faire Spiele. Anpfiff der Begegnungen ist um 13:00 Uhr bzw. 15:00 Uhr.
25.09.2019: VFL Neustadt - SV Mardorf


Spielbericht

Mit geschlossen starker Mannschaftsleistung zum Auswärtssieg: SVM gewinnt beim VFL Neustadt mit 0:1!

Der SV Mardorf legt derzeit eine flotte Sohle aufs Parkett. Nach dem Punktgewinn in Großseelheim konnte die Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl die gestrige Partie in Neustadt mit 1:0 für sich entscheiden. Das Tor des Tages erzielte Leon Schick mit einem herrlichen Schlenzer ins rechte Toreck nach 64 Minuten.

Die rund 70 Zuschauer sahen zuvor eine völlig offene Partie mit zwei aufmerksam agierenden Defensivreihen. Auf Neustädter Seite sorgte Routinier Sascha Blöss für Ordnung in der Defensive, sodass der SVM Mühe hatte, gegen eine vielbeinige Abwehr Torchancen zu generieren. Die Neustädter konnten die ersten Torabschlüsse verzeichnen, die jedoch allesamt am SVM-Kasten vorbeistrichen. Und so neutralisierten sich beide Teams in Abschnitt eins größtenteils, einziger großer Aufreger war die Rote Karte gegen VFL-Spieler Alexander Kulikov, der wegen einer Tätlichkeit gegen Nils Schick vom Platz gestellt wurde. Die Heimelf hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff ihre beste Phase. Nach 40 Minuten schloss Neustadts Maurice Schubert gezielt ab, doch SVM-Keeper Ebinger war zur Stelle. Und als Neustadts Tolga Cetincelik über die rechte Seite anzog und frei vor Schlussmann Ebinger auftauchte hatte der SVM Glück, dass Cetincelik das Leder aus aussichtsreicher Position über das Gehäuse setzte (42.). Der SVM bemühte sich in Abschnitt eins um Möglichkeiten, blieb vor dem Kasten der Neustädter aber zumeist blass, konstruktive Angriffe fanden meist 20 Meter vor dem VFL-Tor ein jähes Ende. Vereinzelte Möglichkeiten gab es aber: Daniel Lanio bediente den freistehenden Sebastian Klein, der jedoch nur das Außennetz traf (19.), kurz zuvor köpfte Nils Schick einen fein getretenen Freistoß von Lukas Greb knapp am Gehäuse vorbei (15.). Quasi mit dem Pausenpfiff legte Kapitän Johannes Greb für Paul Kobienia ab, dessen Torschuss wenige Zentimeter über das Tor strich.

Der zweite Abschnitt begann ohne große Abtastphase. Eine Minute nach Wiederanpfiff steckte ein Neustädter Angreifer für Maurice Schubert durch, der stark abseitsverdächtig abschließen konnte, aber in SVM-Keeper Ebinger seinen Meister fand. Im Gegenzug bediente Kobienia nach starkem Dribbling Lukas Greb, der jedoch deutlich verzog. Zwei Minuten später musste Neustadts Keeper Dennis Schlegel seine ganze Klasse auf den Platz bringen, als Lukas Greb nach feiner Co-Produktion mit Paul Kobienia den Abschluss suchte. Die Partie beruhigte sich nun erst einmal wieder und es war in der nächsten Hochphase dem eingewechselten Leon Schick vorenthalten, das Tor des Tages zu erzielen. Nach 64 Minuten machte Mardorfs Paul Kobienia die Kugel fest, hatte dann das Auge für Leon Schick, der mit einem herrlichen Schlenzer ins Toreck den Puls der Mardorfer Anhänger in die Höhe trieb.

In der Folge muss man schon nach spielerischen Höhepunkten suchen. Werfen wir also zunächst einen Blick auf die „Nichtspielerischen“ Höhepunkte: Luc van Moll erhielt als Ersatzspieler wegen Meckerns die gelbe Karte, Justus Züchner stellte nach Foulspiel und Meckerns die nummerische Gleichheit an Spielern auf dem Feld wieder her. Einen spielerischen Höhepunkt setzte Neustadts Maurice Schubert, der sehenswert zum Seitfallzieher ansetzte, den Torwart Ebinger aber entschärfen konnte (82.). Die Gäste hätten in der Schlussminute den Sack endgültig zu machen können. Zunächst parierte Ebinger einen Torschuss von Neustadts Fabian Schmitt, im Gegenzug umkurvte Paul Kobienia VFL-Schlussmann Schlegel, übersah dann aber den gänzlich freistehenden Sven Richter, der nur noch hätte einschieben müssen. Sei es drum. Den starken Auftritt in Großseelheim konnte die Kuhl-Elf am gestrigen Abend noch toppen. „Wichtig wird für uns eine in allen Teilen engagierte Mannschaftsleistung sein“, hatte SVM-Routinier Daniel Lanio vor der Partie zu Protokoll gegeben. Und damit sollte er Recht behalten. Aus einer geschlossen starken Mannschaftsleistung kann man keinen Spieler gesondert hervorheben, alle Akteure haben am gestrigen Abend die Vorgaben des Trainergespanns Karsten Kuhl/Lukas Greb in herausragender Weise umgesetzt.

Nun wird erst einmal Kirmes gefeiert. Am 03.10.2019 geht es dann mit den Partien gegen die Spvgg. Rauischholzhausen weiter. Vorbericht folgt wie gewohnt.


Vorbericht

Nächster schwerer Brocken : SVM zu Gast beim VFL Neustadt

Nach dem sonntäglichen Härtetest beim SV Großseelheim ist der SV Mardorf am morgigen Mittwoch beim nächsten Aufstiegsaspiranten zu Gast. Ab 18:30 Uhr messen sich mit dem VFL Neustadt und dem SVM zwei A-Liga-Schwergewichte, die im Kampf um die vorderen Plätze ein Wörtchen mitreden wollen.

Der VFL Neustadt spielt bisher eine starke Runde, die weiße Weste der Ostkreisler hat lediglich einen Fleck, hat man doch gleich am ersten Spieltag bei der Spvgg. Rauischholzhausen mit 4:3 verloren. Alle folgenden Partien hat die Elf von Trainer Mario Selzer allesamt für sich entscheiden können und wird damit ihrer Favoritenrolle auf die vorderen Tabellenplätze gerecht, zumal die Rot-Weißen auch noch zwei Nachholspiele zu absolvieren haben. Der VFL befindet sich mit 15 erspielten Punkten und als Tabellenvierter in Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen. Eine Position, die auch der SV Mardorf gerne innehätte. Der SVM hat bisher zwei Niederlagen kassiert und konnte am vergangenen Spieltag in Großseelheim einfach punkten, sodass die Kuhl-Elf derzeit mit zwei Punkten weniger als der VFL auf Tabellenrang sechs beheimatet ist. Von den blanken Zahlen her dürfen sich die Zuschauer daher wohl auf einen fußballerischen Leckerbissen freuen, so wie es auch schon in der vergangenen Spielzeit der Fall war.

Hieran kann sich auch Daniel Lanio, der der SVM-Onlineredaktion im Vorfeld des Nachholspiels für ein Gespräch zur Verfügung stand, noch gut erinnern: „Gegen Neustadt waren es zuletzt immer enge Spiele mit knappen Ergebnissen. In der letzten Saison gab es in den beiden Partien jeweils einen Sieg für jede Mannschaft.“ Angesprochen auf eine der Stärken des Gegners meint Lanio: „Mit dem VFL Neustadt treffen wir auf eine zweikampfstarke Mannschaft, wo wir gegenhalten müssen. Wichtig wird für uns eine in allen Teilen engagierte Mannschaftsleistung sein. Wenn wir als Team auftreten hat es jede Mannschaft in der Liga schwer, gegen uns Punkte zu holen.“ Der 28-jährige Lanio, der seit seinem Eintritt in das Fußballseniorengeschäft die Schuhe für den SVM schnürt, hat für die morgige Partie eine klare Zielvorgabe: „Das Team aus Neustadt ist uns bekannt, sodass wir uns optimal auf den Gegner einstellen werden. Mit einem Sieg können wir uns weiter oben in der Tabelle festsetzen, das muss unser Ziel sein.“

Anpfiff der Partie ist um 18:30 Uhr, gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz in Neustadt. Die Spieler freuen sich auf eure Unterstützung.

Das Spiel der Reserve muss leider ausfallen. Der SVM hat für heute Abend zu wenige Spieler zur Verfügung, sodass bei den Verantwortlichen des VFL Neustadt um eine erneute Verlegung gebeten wurde. Dies wurde nach kurzer Prüfung abgelehnt. Sehr schade, hatte der SVM doch bei der letzten Neustädter Anfrage auf Spielverlegung von vor knapp zwei Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die VFL-Anfrage positiv zu beantworten.

22.09.2019: SV Großseelheim - SV Mardorf


Spielbericht

SVM-Schlussmann Ebinger hält den Punkt fest: Mardorf und Großseelheim trennen sich torlos

SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl wusste nach Spielschluss, wer großen Anteil am Punktgewinn in Großseelheim hatte. Sein Keeper Thomas Ebinger vereitelte allen voran in Durchgang zwei zahlreiche gute Möglichkeiten der Hausherren und hielt seine Mannschaft so mit aufmerksamen Paraden im Spiel und letztlich den Punktgewinn fest. Die rund 120 Zuschauer sahen vom Start weg an zwei von ihren Trainern taktisch gut eingestellte Mannschaften, die sich über weite Strecken neutralisierten. Und so ist Durchgang eins schnell zusammengefasst. Der SVM versuchte sich im Spielaufbau oftmals mit langen Diagonalbällen, welche die Abwehr der Heimelf jedoch nicht großartig in Verlegenheit brachte. Ohnehin präsentierten sich beide Defensivreihen äußerst aufmerksam, sodass Torraumszenen Mangelware blieben. Großseelheim kam in Minute 25 nach einer Ecke zu einer Torchance, doch Christoph Vollmer setzte das Leder via Kopfball neben das Gehäuse. Eine Minute später war Mardorfs Lukas Greb nach schönem Sololauf von Till Stephany ebenfalls per Kopf zur Stelle, es fehlten einige Zentimeter zum Torerfolg. Die beste Möglichkeit zur Führung in Abschnitt eins hatte die Heimelf fünf Minuten vor dem Pausentee. Nach einem schnellen Konter landete das Spielgerät in zentraler Position bei SVG-Stürmer Marcel Tautermann, seinen Torabschluss konnte Keeper Ebinger stark zur Ecke parieren. Der umsichtig leitende Unparteiische Günter Konle, der mit der über weite Strecken fairen Partie nur wenige Probleme hatte, bat in der Folge in die Kabinen.

Nach der Pause brauchte der SVM keine Anlaufzeit und prüfte gleich einmal die Qualität der Großseelheimer Tornetze, leider von der falschen Seite. Nach einem von Julian Kräuter getretenen Eckball konnte der erste Torabschluss von Lukas Greb noch geblockt werden, Greb blieb jedoch am Ball und hämmerte das Leder an das Außennetz (49.). Zwei Minuten später zirkelte Till Stephany einen Freistoß gefühlvoll in den Großseelheimer Strafraum, wo Paul Kobienia die Kugel aus spitzem Winkel ebenfalls gegen das Außennetz donnerte. Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe auch die Grün-Weißen wieder in die gefährlichen Räume vordrangen. Ein langer Ball in den Mardorfer Strafraum fand in Großseelheims Kapitän Maximilian Schüler einen Abnehmer, der den Ball auch gleich Richtung Tor bugsierte, Mardorfs Daniel Lanio rettete für seinen bereits geschlagenen Keeper Ebinger zur Ecke. Diese landete bei Christoph Vollmer, dessen Kopfball von Till Stephany in höchster Not erneut zur Ecke geklärte werden konnte.

Diese Aktionen gaben dem SV Großseelheim nun deutlich mehr Rückenwind, die Steitz-Elf ergriff nun mehr und mehr die Initiative und bei den Gästen ging ein wenig die Ordnung verloren. Nach 64 Minuten flankte Großseelheims Florian Hofmann in die Mitte, wo Schüler bedrängt von Stephany nicht kontrolliert abschließen konnte. Acht Zeigerumdrehungen später setzte sich SVG-Stürmer Tautermann stark durch, fand aber in SVM-Keeper Ebinger seinen Meister. In der Folge mussten die Spieler beider Teams der spätsommerlichen Hitze Tribut zollen, was einige Auswechslungen zur Folge hatte und den Spielfluss ein wenig erlahmte. Die Heimelf kam mit diesen Unterbrechungen besser zurecht, erhöhte die Schlagzahl und spielte weiter forsch nach vorne, sodass sie allen voran in der Schlussviertelstunde noch zu einigen guten Möglichkeiten kamen, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. In der 79. Minute brachte SVM-Schlussmann Ebinger Heimstürmer Tautermann erneut zur Verzweiflung, als er wieder sehenswert entschärften konnte. Und als drei Minuten vor Schluss Maximilian Schüler auf Philipp Löber durchsteckte, der dann frei vor Ebinger auftauchte, hatten die meisten der Grün-Weißen Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Ebinger wehrte auch diese wohl größte Möglichkeit zum Sieg der Heimelf zur Ecke ab und war auch eine Minute später erneut gegen Löber zur Stelle.

Im Spiel der Reserven gab es für den SVM nichts zu holen. Es war die erwartet schwere Partie für die Elf von Trainer Brandwein, die sich deutlich mit 5:1 geschlagen geben musste, einzig Sven Richter sorgte mit seinem Treffer für etwas Ergebniskosmetik. Darüber hinaus musste Defensivmann Jonas Schmitt auch noch mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus gebracht werden, auch von dieser Stelle gute und schnelle Genesung!

Morgen und am Mittwoch geht es bereits weiter, dann tritt der SVM mit beiden Teams beim VFL Neustadt an. Vorbericht folgt.
08.09.2019: TSV Amöneburg - SV Mardorf (Borussia Momberg II - SV Mardorf II)


Spielbericht

Punktloser Sonntag für den SVM

Zwei aufopferungsvoll kämpfenden Mardorfer Mannschaften war es am gestrigen Sonntag nicht vergönnt, bei den Momberger Borussen und beim TSV Amöneburg etwas Zählbares einzufahren. Die zweite Mannschaft verlor 4:2, die erste Mannschaft mit 4:3.

Das Derby und Spitzenspiel hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. Sieben Tore, hart geführte, aber zumeist faire Zweikämpfe und immer einmal wieder hitzige Dispute sorgten dafür, dass die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die zahlreich mitgereisten Mardorfer Fans, die der heimischen Anhängerschaft zahlenmäßig deutlich überlegen waren, konnten drei Treffer ihrer Mannschaft bejubeln, aber die Tore von Lukas Greb (45./90.) und Kapitän Johannes Greb (69.) reichten nicht, um dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage zuzufügen.

Die Berger ließen vor allem Offensiv immer wieder ihre Klasse aufblitzen. Der agile Fabio Monaco war oftmals nur durch Fouls zu stoppen und wenn er doch mal vor SVM-Keeper Ebinger auftauchte, wurde es zumeist gefährlich. Amöneburgs Top-Torjäger war es dann auch, der seine Farben nach 33 Minuten in Führung schoss. Die Gäste vertendelten das Spielgerät nach eigenem Einwurf, Monaco wurde via Flugball bedient, umkurvte dann noch SVM-Abwehrmann Niklas Rhiel und schloss eiskalt zur Führung ab. Und als SVM-Torwart Ebinger sechs Minuten später einen Berger Torschuss sehenswert entschärfte, diesen aber nur in die Mitte abklatschen konnte, war Monaco erneut zur Stelle und staubte zum 2:0 ab. Das der Spitzenreiter in der Defensive verwundbar ist, wurde kurz vor der Halbzeit deutlich. Daniel Lanio setzte Amöneburgs Torwart Palumbo vehement unter Druck, dieser verstolperte den Ball und Lukas Greb traf aus kurzer Distanz zum vielumjubelten Anschlusstreffer (45.).

Der zweite Abschnitt begann zunächst verhalten, Torbedrohungen blieben schüchtern, einzig ein abgerutschter Schuss von TSV-Flügelspieler Tim Cajnko schlug gegen den Torpfosten (53.). Also musste eine Standardsituation herhalten, um den Spitzenreiter auf die Gewinnerstraße zu führen. Mardorfs Bela Arendt stieg gegen Fabio Monaco im Strafraum zu forsch ein, klare Angelegenheit: Elfmeter. Diese Chance ließ sich Monaco nicht nehmen und erhöhte auf 3:1 (67.). SVM-Coach Karsten Kuhl entschied sich in der Folge für mehr Risiko, stellte seine Defensivformation auf eine Dreierkette um, eine Marschrichtung, die sich zunächst als richtig erwies. Denn nur zwei Minuten nach dem Amöneburger Treffer bekam der SVM einen Freistoß nach Foulspiel an Kapitän Greb zugesprochen, der TSV konnte das Spielgerät nicht abschließend klären und es war wie beim 2:1-Anschlusstreffer wieder Daniel Lanio, der TSV-Keeper Palumbo in Bedrängnis brachte, sodass dieser die Kugel direkt in die Füße von Johannes Greb spielte, der über den Berger Schlussmann hinweg zum 2:3 verwandelte. Im Anschluss sollte der SVM dann aber für die risikoreiche taktische Ausrichtung bestraft werden und es war erneut Fabio Monaco, der Nutznießer der Mardorfer offensiven Ausrichtung wurde. Monaco wurde an der Strafraumgrenze freigespielt, hatte das Auge für den mitgelaufenen und gänzlich freistehenden Tim Cajnko, der nach 73 Minuten den alten Abstand wieder herstellte.

Der SVM gab sich aber auch nach diesem Treffer nicht auf, spielte unbeeindruckt weiter, kämpfte aufopferungsvoll und stemmte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage. Und die Kuhl-Elf hatte ohnehin mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Julian Kräuter fehlte krankheitsbedingt, Mardorfs Goalgetter Paul Kobienia musste aufgrund einer Knieverletzung zur Halbzeit vom Feld und als Schiedsrichter Rohpeter Kapitän Johannes Greb mit einer äußerst fragwürdigen Gelb-Roten Karte vom Platz stellte, drohte das Mardorfer Offensivspiel komplett zu erliegen. Doch der SVM kämpfte sich noch einmal heran. In der Schlussminute zog der eingewechselte Nils Schick in den TSV-Strafraum, spielte das Leder vor das Gehäuse, wo Daniel Lanio den Ball geschickt passieren ließ, sodass Lukas Greb nur noch einschieben musste. Doch der Anschlusstreffer kam zu spät. Schiedsrichter Rohpeter pfiff das emotionsgeladene Derby nach 93 Minuten ab.

Auch Mardorfs Reserve zeigte bei der zweiten Garnitur der Momberger Borussen eine ansprechende Leistung, doch die beiden Treffer von Maximilian von Metnitz reichten nicht, um in Momberg die ersten Punkte der Saison einzufahren. Letztlich musste sich die Brandwein-Elf mit 4:2 geschlagen geben, zeigte aber wie bereits in der Vorwoche eine gute Leistung, auf der sich aufbauen lässt.





Vorbericht

Das Derby wird zum Topspiel und ist Auftakt zu den „Wochen der Wahrheit“

Es läuft für den SV Mardorf in der laufenden Spielzeit! Nach fünf Spieltagen steht die Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl mit 12 Punkten auf Tabellenplatz drei, hat bisher vier Spiele gewonnen und lediglich eine Partie verloren. Was dieser tolle Saisonstart Wert ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Denn das Derby am kommenden Sonntag gegen den TSV Amöneburg, der bisher noch ungeschlagen an der Tabellenspitze der A-Liga steht, bildet zugleich den Auftakt in eine Serie mit gleich vier schweren Partien in Folge. Nach dem Derby empfängt der SVM den VFL Neustadt, ist dann zu Gast in Großseelheim und spielt im Anschluss zu Hause gegen die Spvgg. Rauischholzhausen. Nach diesen Spielen weiß man wohl, wo die schwarz-Gelbe Reise in dieser Saison hingehen kann.

Doch zunächst liegt der Fokus auf dem Gastspiel beim TSV Amöneburg. Ging der SVM in der vergangenen Saison noch als Favorit in die beiden Spiele gegen den TSV, so haben sich die Kräfteverhältnisse diesbezüglich etwas verändert. Den Amöneburger Verantwortlichen ist es gelungen, zur neuen Saison namhafte Neuzugänge an Land zu ziehen. Und so schnüren inzwischen Spieler wie Fabio Monaco, Kevin Dippel, Tim Cajnko und Kevin Schudy die Schuhe für die Berger, was vor allem dem Offensivspiel der Rot-Weißen zugutekommt. Da verwundert es nicht, dass die Kernstädter in fünf Spielen bereits 26 Tore erzielt haben. Bisher hat sich die Mannschaft von Trainer Murat Moradaoglu aber auch mit vermeintlich eher „leichteren“ Gegnern gemessen, so z. B. mit den Reserveteams aus Bauerbach und Cappel sowie gegen die Aufsteiger aus Schönstadt und Kleinseelheim, ohne die Leistung dieser Teams schmälern zu wollen. Das sonntägliche Duell könnte also auch für den TSV der erste echte Gradmesser der neuen Saison sein.

Besonderes Spiel – besonderer Vorbericht! Im Vorfeld zum Derby konnte die SVM-Onlineredaktion erstmals je einen Spieler beider Kontrahenten zum Gespräch willkommen heißen. Für den SVM war Keeper Thomas Ebinger zu Gast. Mardorfs Schlussmann hat großen Anteil am guten Saisonstart seiner Mannschaft, zeigt sich Ebinger derzeit doch in glänzender Verfassung und konnte in den ersten Partien schon einige Hochkaräter der gegnerischen Angreifer entschärfen. Für den Tabellenführer nahm das Amöneburger Eigengewächs Janis Walther in den Räumlichkeiten der Onlineredaktion Platz. Walther ist nach Stationen beim SV Beltershausen und beim FSV Schröck vor zwei Jahren wieder zurückgekehrt zu seinem Heimatverein und ist mit ein Garant dafür, dass seine Mannschaft derzeit die Liga als Spitzenreiter anführt.

Mardorfs Schlussmann Thomas Ebinger freut sich auf das Duell am Sonntag: „Derby, Erster gegen Dritter, viel besser kann es eigentlich nicht sein.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Janis Walther: „Die Vorfreude auf Sonntag ist auch deswegen extrem groß, da das Derby nun auch Topspielcharakter hat und so noch mal eine besondere Brisanz mit sich bringt.“ Auf die Favoritenrolle angesprochen äußert Ebinger: „Nach unserem guten Saisonstart fahren wir mit breiter Brust auf die Amöneburg, auch wenn wir in meinen Augen in diesem Jahr der Außenseiter sind.“ Auch Walther sieht sein Team leicht favorisiert: „Wir sind Spitzenreiter und haben bisher drei Punkte mehr als der SVM geholt, daher gehen wir als leichter Favorit ins Spiel. Wir haben uns vor der Saison gut verstärkt, wissen aber auch um die Stärken der Mardorfer Spieler, wie z. B. von Paul Kobienia, der nach seinem Hattrick am letzten Spieltag jetzt wohl ins Rollen gerät.“ Auch SVM-Keeper Ebinger sind die Stärken des Gegners bekannt: „Der TSV hat sich vor der Saison extrem verstärkt, vor allem die Angriffsabteilung um Fabio Monaco wird uns am Sonntag sicher beschäftigen.“

Janis Walther vermutet, dass das Derby das bisher schwerste Spiel der Saison werden wird: „Bisher haben wir gegen Gegner gespielt, die wohl am Saisonende eher in unteren Tabellengefilden bzw. im Mittelfeld landen werden. Ich freue mich auf das Derby, auf die vielen bekannten Gesichter auf und neben dem Platz und hoffe auf ein faires und spannendes Spiel.“ Und Ebinger meint abschließend: „Wir wollen mit der Unterstützung unserer Fans dem TSV die ersten Punkte abluchsen. Sicher wird das schwierig, aber ein bisschen Fußballspielen können wir ja auch.“

Anpfiff der Begegnung ist um 15:00 Uhr. Kommt zahlreich und unterstützt unsere Jungs beim Gastspiel auf der Amöneburg. Die Reserve ist am Sonntag beim SV Momberg im Einsatz.
01.09.2019: SV Mardorf - TSV Eintracht Stadtallendorf II (SV Mardorf II - SV Hatzbach II)



Spieler der Woche

Wölfe beißen!
Unser Stürmer Paul Kobienia wurde nach seinem 7-Minuten-Hattrick zum "Spieler der Woche" gewählt. Glückwunsch Paul und Danke an Benjamin Kaiser von der Oberhessischen Presse für den schönen Bericht.




Spielbericht

Erste siegt deutlich, Zweite verliert denkbar knapp gegen den Spitzenreiter

Der SV Mardorf wurde am gestrigen Sonntag seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte den TSV Eintracht Stadtallendorf II mit 6:2. Leon Schick brachte die Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl mit zwei Toren in einer vielversprechenden Anfangsphase früh auf die Siegerstraße. Nach acht Minuten erlief Schick einen langen Flugball, ließ das Leder noch einmal auftippen und hob das Spielgerät dann über Stadtallendorfs Schlussmann Dirk Novosad hinweg ins Tor. Und als Paul Kobienia drei Minuten später im Strafraum elfmeterreif gefoult wurde, übernahm Schick die Verantwortung vom Punkt aus und erhöhte für seine Farben auf 2:0. Doch auch die Gäste drangen in der Anfangsphase immer wieder in die gefährlichen Räume vor und hatten nach beiden Mardorfer Toren die Gelegenheit zu treffen. So nahm sich Stadtallendorfs Maen Aldasani nach der Mardorfer 1:0-Führung einem missratenen Querpass von Niklas Rhiel an, umspielte zwei Mardorfer Abwehrspieler, fand dann aber in SVM-Keeper Ebinger seinen Meister. Das Chancenplus lag in Abschnitt eins aber deutlich auf Seiten der Heimelf und die Hessenliga-Reserve konnte sich bei ihrem Schlussmann Dirk Novosad bedanken, der die Immel-Elf mit starken Paraden immer wieder im Spiel hielt. Novosad parierte mehrmals gegen Paul Kobienia (17./40./44.), entschärfte einen Fernschuss von Kapitän Johannes Greb (39.) und musste darüber hinaus aber auch stellenweise gar nicht eingreifen, weil es der Heimelf bei klarsten Möglichkeiten an Präzision fehlte oder Novosads Vorderleute in höchster Not klären konnten, so z. B. bei einem Schussversuch von Bela Arendt, der sehenswert via Flugball von Johannes Greb in Szene gesetzt wurde.

Was in Abschnitt eins noch nicht richtig gelingen wollte, holte der SVM dann aber in Durchgang zwei nach: das Tore schießen. Garant für feine Spielzüge und geschickte Pässe war einmal mehr Julian Kräuter, der dem SVM in dieser Saison beruflich bedingt nur sporadisch zur Verfügung steht und zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. Seine Einwechslung brachte frischen Wind in das Mardorfer Offensivspiel und allen voran Mardorfs Stürmer Paul Kobienia profitierte vom spielfreudigen Kräuter. Doch bevor Kobienia seine Torparade startete, musste der Mardorfer Anhang die Luft anhalten. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff wollte Kapitän Johannes Greb einen Stadtallendorfer Angriff mittels Brustabwehr bereinigen, der Ball landete jedoch bei Gästestürmer Salem Milto, der das Leder gegen die Latte setzte. Im Gegenzug war Greb dann wieder im Blickpunkt des Geschehens: Mardorfs Kapitän wurde nach einem gefühlvollen Pass von Julian Kräuter im gegnerischen Strafraum vorstellig, konnte aber mit dem Kopf nicht gezielt in Richtung Tor abschließen. Und wieder im direkten Gegenzug glitt SVM-Schlussmann Ebinger eine Flanke durch die Finger, erneut war Salem Milto zur Stelle, konnte aber auch diesen Mardorfer Fehler nicht ausnutzen, da der aufmerksame Bela Arendt das Spielgerät von der Linie kratzte (55.). Ab dieser Szene übernahm der SVM dann mehr und mehr das Kommando, verlagerte das Spielgeschehen deutlich in die Hälfte der Gäste und die SVM-Offensivabteilung ließ ihre Muskeln stellenweise nach Belieben spielen. Den ersten schönen Spielzug der Schwarz-Gelben in Abschnitt zwei leitete Paul Kobienia ein, der Kräuter bediente, dieser wiederum flankte zielgenau auf Kapitän Greb, dessen Kopfball zur Ecke geklärt wurde. Diese brachte Kräuter vor den Kasten, wieder war Greb per Kopf zur Stelle, setzte das Leder aber über das Gehäuse. Nach 62 Minuten wurde Julian Kräuter von Stadtallendorfs Salem Milto vor der Strafraumgrenze von den Beinen geholt, den fälligen Freistoß setzte Frederik Rosenberg knapp über das Tor. Dies sollte der Startschuss für wilde Minuten werden.

Wenn man im Fußballsport den sprichwörtlichen Knoten platzen hören könnte, hätten im Mardorfer Wald am gestrigen Sonntag wohl die Bäume gewackelt. Denn wenn ein Stürmer der Marke Paul Kobienia, der in der vergangenen Spielzeit noch 24 Tore erzielt hat, nach vier Ligaspielen immer noch auf seinen ersten Torerfolg warten muss, dann gleicht der erste Saisontreffer einem wahren Befreiungsschlag. Kobienias Knoten platzte in der gestrigen Partie nach 60 gespielten Minuten. Zunächst setzte der emsige Lukas Wilschke einen Stadtallendorfer Abwehrspieler unter Druck, sodass der Ball in den Füßen von Julian Kräuter landete, der überlegt zu Kobienia quer legte und diesem zu seinem ersten und äußerst umjubelten Saisontor verhalf. Aber nicht nur das: Kobienia legte nach 65 und 67 Minuten noch zwei Treffer nach und schoss sich mit einem Hattrick binnen sieben Minuten in die SVM-Geschichtsbücher. Stadtallendorfs Obaida Al Aassaf sendete dann noch ein Lebenszeichen der Grün-Weißen, als er in der 78. Minute das 5:1 markierte. Mardorfs Kapitän Johannes Greb rückte die Verhältnisse fünf Minuten später aber wieder gerade und stellte mit seinem Treffer den alten Abstand wieder her. Den Schlusspunkt einer fairen und unterhaltsamen Partie setzten dann erneut die Gäste, als Ismail Kardag mit dem Schlusspfiff zum 6:2 vollstreckte.

Mardorfs Reserve musste sich hingegen denkbar knapp mit 0:1 dem Tabellenführer SSV Hatzbach II geschlagen geben. Die Elf von Trainer Patrick Brandwein zeigte eine über weite Strecken konzentrierte und ansprechende Leistung, profitierte hierbei von einer Roten Karte gegen Gästespielertrainer Lukas Dörrbecker und konnte auch gute Offensivkationen generieren. Doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor. Und wenn du oben stehst, hast du eben das Glück, dass irgendwann eine Kugel reinfällt: so geschehen in Minute 83, als Rene Zimmer sich ein Herz fasste und aus 20 Metern ins untere Toreck abschloss.

Am kommenden Sonntag heißt es dann: Derby und Topspiel. Der SVM reist als Zweitplatzierter zum Spitzenreiter auf die Amöneburg. Der SVM II ist bei Borussia Momberg II gefordert.




Vorbericht

Stadtallendorf und Hatzbach zu Gast in Mardorf

Am Sonntag stehen für die beiden Mardorfer Teams die nächsten Heimspiele auf dem Programm. Die erste Mannschaft trifft auf Eintracht Stadtallendorf II, die zweite Mannschaft spielt gegen den Ligaprimus der B-Liga Marburg III, den SSV Hatzbach II.

Mardorfs erste Garnitur möchte den Auftrieb aus dem Derbysieg mitnehmen und auch das dritte Heimspiel der laufenden Spielzeit siegreich bestreiten. Die Schwarz-Gelben sind gut in die Saison gestartet, neben drei Siegen gab es lediglich eine Niederlage beim FV Cölbe zu verzeichnen. Dieser gelungene Saisonstart und das gewonnene Derby beim RSV Roßdorf sollten den richtigen Schwung geben, um auch gegen die Hessenliga-Reserve aus Stadtallendorf zu punkten. Diese ist recht holprig in die Saison gekommen, was aber nicht weiter verwundert, hat die junge Mannschaft nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga doch ein neues Gesicht bekommen. Auch auf der Trainerposition haben sich die Stadtallendorfer verändert, Ex-Bundesligatorwart Eike Immel hat den Trainerposten von Marco Jarosch übernommen. Es dauerte also, bis Mannschaft und Trainer zusammengefunden haben, was die ersten Spielergebnisse zeigen: Gegen Bauerbach setzte es eine 9:2-Klatsche, die Spiele gegen Kleinseelheim und Wohratal gingen jeweils mit 3:0 verloren. Der 4:2-Sieg am vergangenen Spieltag beim FSV Cappel II soll nun der Auftakt sein, um das Ruder herumzureißen. Verlassen kann sich Immel wohl auch am Sonntag wieder auf namhafte Unterstützung aus der Stadtallendorf Ü35-Mannschaft. Akteure wie Eugon Morar, Christian Rettig oder Jens Jarkow waren bereits in den letzten Spielen im Einsatz und haben einmal mehr gezeigt, dass sie wenig von ihren fußballerischen Fähigkeiten verloren haben. Mit dem Sieg am letzten Spieltag schob sich der TSV mit nun drei Punkten auf Tabellenrang 13 vor.

Aufgrund der Tabellenkonstellation und des guten Saisonstarts geht der SVM am Sonntag favorisiert in die Partie. Auch wenn einige Spieler in der vergangenen Woche nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnten, ist man beim SVM fest gewillt, auf dem heimischem Sportgelände die weiße Weste zu wahren. Till Stephany, der in Roßdorf eine Kopfverletzung davon trug, wird am Sonntag wieder auflaufen können, gleiches trifft, Stand heute, auch auf Co-Trainer Lukas Greb zu. Dafür gilt es für Cheftrainer Karsten Kuhl die beiden verhinderten Spieler Daniel Lanio und Nils Schick zu ersetzen. Vor dem sonntäglichen Duell war Flügelflitzer Lukas Wilschke zu Gast bei der SVM-Onlineredaktion. Wilschke ist auch in der neuen Spielzeit Garant für ein agiles und schnelles Offensivspiel über die Flügel und freut sich auf die kommende Aufgabe am Sonntag: „Nach dem guten Saisonstart und dem Derbysieg freuen wir uns nun auf das Duell gegen Stadtallendorf. Wir werden auch am Sonntag alles reinhauen, um das dritte Heimspiel der Saison positiv zu bestreiten. Wenn wir die gezeigte Leidenschaft aus dem letzten Spiel wiederholen, können wir auch gegen Stadtallendorf punkten und fahren dann zum Top-Spiel auf die Amöneburg. “

Mardorfs Reserve hat am Sonntag indessen ein dickes Brett zu Bohren. Als Tabellenletzter trifft die Elf von Trainer Patrick Brandwein auf den Ligaprimus der B-Liga Marburg III, den SSV Hatzbach II. Der SSV konnte in den bisherigen vier Spielen bereits zehn Punkte einfahren und hat hierbei schon 13 Treffer erzielt. Mardorfs zweiter Anzug belegt mit null Punkten und 1:20 Toren den letzten Tabellenplatz und wird sich am Sonntag strecken müssen, um die starken Hatzbacher in Zaum zu halten.

Wir drücken unseren Teams die Daumen und freuen uns über viele Zuschauer am Sonntag. Hinweis: das Spiel der Reserve wurde auf 12:30 Uhr vorverlegt.
25.08.2019: RSV Roßdorf - SV Mardorf


Spielbericht

SVM gewinnt das Derby: 3:2-Sieg beim RSV Roßdorf

Das Derby am gestrigen Sonntag hielt wieder einmal, was viele erwartet hatten: ein intensives Spiel, in dem zwischenzeitlich kurz die Emotionen hoch kochten, in dem es aber nicht unfair zur Sache ging – kurzum: die rund 150 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Und die, die es mit dem SV Mardorf hielten, konnten sich nach Spielende über den zweiten Derbysieg binnen eines Jahres in Roßdorf freuen. „Wir hatten das glücklichere Ende für uns“, resümierte SVM-Chefcoach Karsten Kuhl nach Spielschluss. Sein Team kam gut aus den Startlöchern, eine Abtastphase schenkte sich der SVM und die Gäste setzten den heimischen Defensivverbund mit ihrem forschen Beginn sofort unter Druck. Hiervon zeigten sich die Roßdorfer mehr als beeindruckt und die Rot-Weißen konnten sich glücklich schätzen, dass sie nach zehn Minuten nicht schon mit 0:2 zurücklagen. Denn in Minute sechs bediente Mardorfs Sturmführer Paul Kobienia Kapitän Johannes Greb, dessen Torschuss in allerhöchster Not geblockt wurde, und ein Treffer von Paul Kobienia wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt. Der RSV hatte mit dem schwungvollen Mardorfer Spiel Probleme – das war unverkennbar. Die Führung fiel dann in der 12. Minute. Mardorfs Defensivstratege Till Stephany schlug einen langen Freistoß in den gegnerischen Strafraum, Roßdorfs Schlussmann Henrik Hübner unterschätzte die Flugkurve des Spielgeräts, sodass die Kugel über ihn tippte und der mitgelaufene Justus Züchner nur noch einschieben musste. Die Führung für die Gäste war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, doch die Mardorfer Glückseligkeit fand nur sechs Minuten später ein jähes Ende. Denn wie aus dem Nichts konnte der RSV ausgleichen. Roßdorfs Stürmer Mark Nemet nahm das Leder an, eine geschickte Körpertäuschung reichte um seinen Bewacher aussteigen zu lassen, um dann frei vor SVM-Keeper Thomas Ebinger zum Abschluss zu kommen und um mit seinem Treffer die Zeiger wieder auf null zu stellen.

Die Gäste zeigten sich vom Ausgleichstreffer sichtlich beeindruckt. „Nach dem 1:1 haben wir völlig die Linie verloren“, musste auch SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl feststellen. Die Heimelf war nun deutlich besser in der Partie, ohne jedoch nennenswerte Torchancen kreieren zu können. Einzig RSV-Kapitän Yanik Schick hätte seine Farben in dieser Spielphase in Führung bringen können, doch er verzog hauchzart aus guter Position (26.). Dann mussten die zahlreich mitgereisten Schwarz-Gelben Anhänger den Atem anhalten: Till Stephany musste mit einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden und konnte nicht mehr weiterspielen. Für ihn „opferte“ SVM-Trainer Kuhl Kapitän Johannes Greb, der seinen Platz im Mittelfeld räumen musste, fortan in der Innenverteidigung spielte und auch dort eine starke Leistung ablieferte. Die größte RSV-Chance in Abschnitt eins hatte dann Andre Abalhid, als den Gästen fast ein eigener Einwurf um die Ohren geflogen wäre. Abalhid setzte sich nach dem Mardorfer Ballverlust stark gegen zwei Bewacher durch, sein Torabschluss konnte von Schlussmann Ebinger geklärt werden, doch der Ball trudelte weiter in Richtung Tor, ehe Niklas Rhiel die Kugel in höchster Not von der Linie kratzte. Mardorfs Coach Karsten Kuhl und sein Co-Trainer Lukas Greb, der verletzungsbedingt zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, waren erkennbar angefressen über die Leistung ihrer Mannschaft nach dem Gegentreffer. Doch zum Ende des ersten Abschnittes lief der SVM noch einmal heiß. Zunächst servierte der am gestrigen Tag stark aufspielende Frederik Rosenberg für Daniel Lanio, doch Roßdorfs Schlussmann Hübner war zur Stelle (36.). Quasi mit dem Pausenpfiff bediente Leon Schick gefühlvoll den erneut startenden Daniel Lanio, dessen Heber aber am Gehäuse der Heimelf vorbeiging. Schiedsrichter Mario Opper, der die umkämpfte Partie gut im Griff hatte, bat in der Folge zum Pausentee.

Auch in Abschnitt zwei schenkten sich die beiden Rivalen nichts. Die Zweikämpfe wurden nach wie vor intensiv, aber nur selten unfair geführt. Die ersten Offensivaktionen hatten die Roßdorfer zu verzeichnen: SVM-Keeper Ebinger hielt gegen Simon Schmitt das Stopp-Schild hoch (53.), ein gefühlvoller Heber von Mark Nemet ging über den Kasten (55.). Drei Minuten später versuchte Mardorfs Paul Kobienia sein Glück aus der Distanz, verzog jedoch. Also musste erneut eine Standardsituation herhalten, um den SVM auf die Siegerstraße zu führen. Frederik Rosenberg legte sich das Leder zurecht, schlug die Kugel scharf in den Roßdorfer Fünfmeterraum, wo der Ball leicht abgefälscht wurde und dann im Tor landete (65.). Dieser Treffer war nun Wind auf den SVM-Mühlen und das Mardorfer Spiel erfuhr eine nochmalige Temposteigerung. Die Gäste behielten den Fuß auf dem Gaspedal und konnten 10 Minuten nach der Führung auf 1:3 erhöhen. Zunächst eroberte Daniel Lanio den Ball, der für Leon Schick auflegte, und Schick gab RSV-Schlussmann Hübner mit einem gezielten Schuss das Nachsehen.

Nun nahm sich die Partie eine kleine Auszeit, aber die Schlussphase hatte es dann noch einmal in sich. Zunächst kam Roßdorfs Julian Görge frei vor Keeper Ebinger zum Kopfball, Ebinger parierte stark. Weil aber Andre Abalhid den späten Anschluss schaffte und es satte fünf Minuten Nachspielzeit gab, wurde es doch noch einmal spannend – mehr aber auch nicht. Und so schallte nach Spielschluss wieder ein lautes „Derbysieger“ aus den Kehlen der Mardorfer Spieler über den Sportplatz am Einweg.

„Ich habe ein ausgeglichenes Spiel gesehen, in dem wir das glücklichere Ende für uns hatten. Es war ein zum Teil hektisches Spiel, von dem wir uns stellenweise haben anstecken lassen. Aber natürlich bin ich mit dem Derbysieg sehr zufrieden“, so SVM-Coach Karsten Kuhl nach der Partie.

Das Spiel der Reserven ging deutlich an den RSV. Zwar konnte der SVM die Partie gerade in der zweiten Hälfte ausgeglichen gestalten, doch am deutlichen Sieg der Roßdorfer gab es nichts zu rütteln. Roßdorf Stürmer Johannes Schuermann hatte bereits zur Halbzeit mit drei Treffern die Weichen auf Sieg gestellt, Yohannes Abraha Tekle und Ex-SVM-Keeper Andreas Schüler erhöhten in Durchgang zwei zum deutlichen 5:0-Sieg.



Vorbericht

Das ewige Derby: der SV Mardorf gastiert beim RSV Roßdorf

Der SVM zu Gast in Roßdorf an einem 25. August? Da war doch was...! Richtig: Am 25.08.2019 jährt sich der fulminante 1:7-Derbysieg des SV Mardorf beim RSV Roßdorf zum zweiten Mal. Ein gutes Vorzeichen für kommenden Sonntag? Das möge jeder für sich entscheiden. Ganz gleich wie die Partie am Sonntag ausgehen wird, wer am 25.08.2017 beim Derby zugegen war, wird diesen Abend so schnell sicher nicht vergessen haben. Hier noch einmal die Torfolge:

0:1 Johannes Greb (35.)
0:2 Paul Kobienia (43.)
1:2 Yannick Stahl (59.)
1:3 Johannes Greb (63.)
1:4 Paul Kobienia (68.)
1:5 Björn Haase (75.)
1:6 Johannes Greb (79.)
1:7 John Patrick Schick (89.)

Das soll es dann aber auch mit dem Blick in die Archivbücher gewesen sein, der Fokus richtet sich nun wieder auf die Gegenwart. Die beiden sonntäglichen Kontrahenten sind ordentlich in die neue Spielzeit gestartet und marschieren zu Saisonbeginn fast im Gleichschritt. Der SVM konnte bisher sechs Punkte erspielen, der RSV holte in den drei gespielten Partien fünf Punkte, hat ergo noch kein Spiel verloren und in den bisherigen Spielen bereits acht Treffer erzielt. Ohnehin trifft am Sonntag eine starke Offensive auf eine starke Defensive. Auch in der letzten Spielzeit endeten beide Spiele knapp, im Hinspiel hatte der RSV die Nase vorn (2:3), das Rückspiel konnte der SV Mardorf für sich entscheiden (1:2). Mardorfs Kapitän Johannes Greb, der der SVM-Onlineredaktion vor dem Derby Rede und Antwort stand, hat dahingehend festgestellt: „Bereits beim Rhiel-Cup hat man gesehen, dass beide Teams auf Augenhöhe agieren. Das kann man wohl auch am Sonntag wieder erwarten.“ Auch ist Greb nicht entgangen, dass das Roßdorfer Trainergespann Sebastian Gropp/Andre Zink beim 2:1-Sieg des SVM am vergangenen Sonntag gegen Südkreis zugegen war. „Die Roßdorfer Trainer werden aus unserem Heimsieg die richtigen Schlüsse gezogen haben und werden ihr Team gut auf uns einstellen.“

Personell steht hinter dem Einsatz von Co-Trainer Lukas Greb, der sich gegen Südkreis an der Schulter verletzt hat, ein Fragezeichen. Gabriel Steger steht erstmals nach seiner Handverletzung wieder im Aufgebot. Er sowie auch der Rest der Mannschaft präsentierten sich im Training hochmotiviert und da der SVM bis auf drei Spieler nur einheimische Akteure im Kader hat, muss am Sonntag zum Derby wohl kein Spieler besonders motiviert werden.

„Nach den Auftritten im Kreispokal und beim Meier-III-Cup galten wir im Umfeld schon wieder als Abstiegskandidat. Nach einem zufriedenstellenden Saisonstart hoffe ich, dass wir längerfristig in der oberen Tabellenhälfte verweilen können, wohlwissend, dass die Spielzeit noch sehr jung ist“, so Greb zum Abschluss. Das der Saisonstart zufriedenstellend verlaufen ist, liegt auch an Mardorfs Kapitän. Greb präsentiert sich in starker Verfassung, war zudem Siegtorschütze zum Saisonauftakt gegen Niederklein/Schweinsberg und sein Treffer zum 1:0 am vergangenen Spieltag ebnete den Weg zum zweiten Heimsieg gegen die FSG Südkreis. „Bei unseren Spielen in Roßdorf konnten wir uns in den letzten Jahren immer auf die großartige Unterstützung unserer Fans verlassen, wir Spieler vertrauen fest darauf, dass dies auch am Sonntag wieder so sein wird.“

Mehr Worte bedarf es nicht. Alle nach Roßdorf zum Derby!