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Auswärtsspiele



Vorbericht

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17.10.2021: SV Mardorf - Eintracht Stadtallendorf II / TSV Erksdorf II


Vorbericht

Platzt gegen Stadtallendorf der Knoten?

Drei Spiele, drei Niederlagen, kein Tor geschossen und zehn Tore gefangen – so lautet die magere Bilanz des SVM seit dem Auswärtssieg vor drei Wochen in Kleinseelheim. Zwar hatte es der SVM in den drei Partien mit Cölbe, Wohratal und zuletzt Rauischholzhausen nicht gerade mit A-Liga-Leichtgewichten zu tun, doch man muss im Vereinsarchiv wohl schon einige Jahre zurückblättern, um eine Serie von drei Spielen in Folge zu finden, bei denen die Schwarz-Gelben nicht einen einzigen Treffer erzielen konnten.

Mit ausschlaggebend für den derzeitigen Mardorfer Durchhänger ist sicherlich auch die zum Teil dünne Personaldecke, die am Sonntag gegen die Zweitvertretung der Stadtallendorfer Eintracht aber wohl etwas stabiler wird. In den nun folgenden Partien ist die Elf des Trainergespanns Lukas Greb/Patrick Brandwein zum Punkten verdammt, will man im Rennen um die Play-Off-Plätze doch noch ein Wörtchen mitreden. Der Zug dorthin ist sicher noch nicht abgefahren: mit 16 Punkten und Tabellenplatz neun hat der SVM lediglich drei Punkte Rückstand auf den sechsten Tabellenrang. Auf diesen hat aber auch der sonntägliche Kontrahent berechtigterweise ein Auge geworfen, denn die Elf von Trainer Marco Loi ist ebenfalls nur drei Punkte von den Play-Off-Plätzen entfernt und findet sich in der Tabelle einen Platz vor dem SVM wieder. Die Herrenwälder können am Sonntag den Schwung aus zuletzt zwei Siegen gegen Kleinseelheim und Cölbe mitnehmen und werden versuchen, mit dem SVM einen direkten Konkurrenten auszustechen. Ihre Siege holte die Stadtallendorfer Zweite in der laufenden Spielzeit oftmals mit namhafter Unterstützung aus ihrem Hessenliga-Kader, was unter anderem der TSV Caldern und eben zuletzt der FV Cölbe leidvoll erfahren mussten.

Für den SVM geht es am Sonntag darum, endlich wieder in die Erfolgsspur zu finden. Gerade in den vergangenen Jahren waren die Mardorfer auf heimischem Geläuf äußerst schwer zu bezwingen, in der laufenden Spielzeit konnte der SVM jedoch erst neun Punkte auf dem Sportplatz an der Hardt erspielen. Bela Arendt kehrt nach abgesessener Rot-Sperre in den Kader zurück, auch Kapitän Johannes Greb und Etienne Stock sind wieder mit an Bord, doch mit Frederik Rosenberg, Lukas Wilschke und Lukas Greb fehlen wichtige Stützen und hinter dem Einsatz von Leon Schick und Till Stephany stehen Fragezeichen. Es gibt also bessere Voraussetzungen, um wieder auf die Erfolgsspur abzubiegen.

Bessere Voraussetzungen könnte auch Mardorfs Zweitvertretung mit Blick auf Sonntag brauchen, wenn der B-Liga-Spitzenreiter TSV Erksdorf II zu Gast ist. Die Reserve musste sich mit ihrem letzten Aufgebot zuletzt deutlich mit 7:0 in Rauischholzhausen geschlagen geben, die Aufgabe am Sonntag ist nur unmerklich einfacher.

Wir drücken unseren Teams die Daumen, unsere Spieler freuen sich auf eure Unterstützung.


Spielbericht

Vierte Niederlage in Folge: Mardorf verliert auch gegen die Stadtallendorfer Eintracht

Der SVM musste sich auch am gestrigen Sonntag mit einer Niederlage abfinden und wartet nunmehr seit vier Spielen auf Punkte und Tore. In einer durchwachsenen A-Liga-Partie sorgten Stadtallendorfs Jerome Kauffmann und der eingewechselte Lucas Rambow für die Treffer (28./75.). Vom Start weg entwickelte sich eine zerfahrene Partie, die nur wenige Höhepunkte für die rund 60 Zuschauer bereithielt. Erste zarte Torannäherungen verpufften, Stadtallendorf näherte sich durch einen Freistoß dem Mardorfer Gehäuse (12.), der SVM kam nach schönem Zuspiel von Jerome Stock auf Paul Kobienia zum ersten Mal gefährlich vor das Gästetor, doch Daniel Lanio verpasste die Kobienia-Hereingabe knapp (15.).

Wie aus dem Nichts gingen die Gäste dann nach 28 Minuten in Führung und die Heimelf musste wie schon oft in dieser Saison wieder einmal einem Rückstand hinterherlaufen. Stadtallendorfs Diego Lamm hätte sogar noch erhöhen können, verzog aber via Distanzschuss und Lupfer (38./45.), sodass der SVM nach einer durchschnittlichen ersten Hälfte mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine ging.

Mit Wiederanpfiff präsentierte sich der SVM verändert. Fehlte in Abschnitt eins oftmals die Bindung zum Spiel, legte die Heimelf zu Beginn von Durchgang zwei an Tempo zu, war aber Sekunden nach Freigabe des Spiels durch den sicher leitenden Schiedsrichter Martin Koch im Glück, als Stadtallendorfs Dino Casagrande das Spielgerät unter Keeper Ebinger durchspitzelte, das Ziel aber knapp verfehlte. Im Gegenzug musste auch TSV-Keeper Dirk Novosad eingreifen, Stadtallendorfs Torwart-Routinier lenkte einen Ball von Daniel Lanio reaktionsschnell gegen den Querbalken, Lanio stand bei seinem Torabschluss jedoch im Abseits. In der Folge verflachte die Partie wieder zusehends, der Greb-Elf fehlten die Ideen im Aufbauspiel, Mardorfs Stürmer Kobienia als einzige Spitze hing größtenteils in der Luft oder war bei Stadtallendorfs Kevin Dippel in besten Händen, kurzum: in der Offensive fehlte den Hausherren der letzte Punch. Und als Lucas Rambow kurz nach seiner Einwechslung mit einem eleganten Schlenzer SVM-Schlussmann Ebinger keine Abwehrchance ließ, hatte die Partie ihre Vorentscheidung gefunden. Die Schwarz-Gelben konnten nicht mehr viel entgegensetzen, aber auch die Gäste schienen sich mit dem 0:2 angefreundet zu haben, lediglich Kauffmann zwang Ebinger per Freistoß nochmals zu einer Faustabwehr (83.), kurz vor Spielende verzog Kobienia frei vor TSV-Keeper Novosad.

Der SVM steckt nach der vierten Niederlage in Folge weiter in der Krise und schafft es derzeit nicht, das vorhandene Potential auf den Platz zu bringen. Gestern verdienten sich Dauerläufer Daniel Lanio und Bela Arendt ein Sonderlob, es bedarf aber einer Leistungssteigerung aller Akteure, um den Bock nun endlich wieder umzustoßen. Sorge bereitet auch die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive, das A-Liga-Urgestein wartet seit nunmehr vier Spielen auf einen Torerfolg. Die Personalprobleme halten zudem weiter an, neben den verletzten Lukas Greb, Till Stephany, Frederik Rosenberg und Lukas Wilschke musste gestern auch Marvin Werneburg mit einer schweren Knieverletzung ausgewechselt werden.

Von Personalproblemen ist auch Mardorfs zweite Mannschaft geplagt und so hatte Trainer Patrick Brandwein auch gestern wieder Probleme, eine Mannschaft stellen zu können. Zum Glück kann sich der SVM auf einige Alte-Herren-Spieler und Stand-by-Fußballer verlassen, die auch gestern wieder die Schuhe für Schwarz-Gelb schnürten. Spielertrainer Brandwein brachte seine Farben kurz nach Anpfiff in Führung, letztlich konnte sich der Tabellenerste aus Erksdorf aber mit 1:3 durchsetzen.

Für den SVM geht es am Samstag in Langenstein weiter (Reserve / 13:00 Uhr), die erste Mannschaft spielt am Sonntag um 13:00 Uhr beim VFB Wetter II.