\n \n


Willkommen
Willkommen auf der Homepage des SV 1921 Mardorf e.V.
Live Ticker
... lade Modul ...
SV Mardorf auf FuPa
Termine---Termine---Termine---Termine
Dienstag, 12.11.2019 / 19:00 Uhr / Training
Donnerstag, 14.11.2019 / 19:00 Uhr / Nachholspiel II. Mannschaft in Kleinseelheim
Freitag, 15.11.2019 / 19:00 Uhr / Training
Sonntag, 17.11.2019 / 12:45 Uhr u. 14:45 Uhr / Meisterschaftsspiele in Niederklein gegen die SG Niederklein/Schweinsberg
Dienstag, 19.11.2019 / 19:00 Uhr / Training
Donnerstag, 21.11.2019 / 19:00 Uhr / Training


10.11.2019: SV Mardorf - SG Salzböde/Lahn


Spielbericht

Beide Mardorfer Teams räumen erneut dreifach ab

Zwei 3:0-Siege gegen die SG Salzböde/Lahn sorgten für den zweiten "6-Punkte-Sonntag" binnen einer Woche für den SVM. Beim Spiel der ersten Mannschaft sorgten Lukas Greb per Foulelfmeter sowie Julian Kräuter mit einem Doppelpack für den Heimsieg, die Reserve jubelte nach Treffern von Luc van Moll, Sebastian Klein und Marius Wilschke über den nun schon fünften Sieg in Folge.

Hatte die erste Mannschaft ihre Offensivmaschine vor der Partie am letzten Sonntag noch ohne Mängel durch den TÜV gebracht, so stotterte der Mardorfer Offensivmotor gestern allen voran im ersten Abschnitt doch wieder ein ums andere mal. "Mit unserem Passspiel in Durchgang eins war ich nicht zufrieden", bemängelte SVM-Chefcoach Karsten Kuhl nach der Partie entsprechend. Und so bedurfte es eines späten Foulelfmeters in der Schlussphase der Partie, um den SVM auf die Siegerstraße zu bringen: nach 82 Minuten foulte Salzbödes Christoph Schwalm Julian Kräuter im Strafraum, sodass dem umsichtig leitenden Schiedsrichter Manuel George keine andere Wahl blieb, als richtigerweise auf den Punkt zu zeigen. Co-Trainer Lukas Greb übernahm wie gewohnt die Verantwortung und vollstreckte sicher zum 1:0 für seine Farben. Greb hatte schon zuvor große Möglichkeiten um seine Mannschaft in Front zu bringen: sieben Minuten nach Wiederanpfiff zeigte der SVM seine schönste Ballstafette der Partie. Nach einem Ballgewinn von Lukas Wilschke bediente Frederik Rosenberg Julian Kräuter, der quer zu Lukas Greb spielte, Mardorfs "Co" stand gänzlich frei vor SG-Keeper Maximilian Müller, brachte dann aber das Kunststück fertig, die Kugel aus kurzer Distanz über das Gehäuse zu bugsieren. Und zehn Zeigerumdrehungen später tauchte Greb erneut frei vor Schlussmann Müller auf, doch sein Abschluss ging wieder über das Tor. "Aufgrund unserer mangelnden Chancenverwertung haben wir die Sache unnötig spannend gemacht", befand SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl nach der Partie. "Trotzdem haben wir eine engagierte Leistung gegen einen Gegner gezeigt, der sich gewehrt hat."

Und die engagierte Leistung seines Teams wurde mit zwei weiteren Treffern belohnt. Mit dem schönsten Tor des Tages beseitigte Julian Kräuter fünf Minuten vor Spielschluss alle Zweifel am Sieg der Schwarz-Gelben. Nach einer Rosenberg-Ecke setzte Kräuter das Leder via Direktabnahme in die Maschen - Traumtor! Und als sich Kapitän Johannes Greb quasi mit dem Schlusspfiff über den rechten Flügel durchsetzen konnte und für Julian Kräuter quer legte, hatte dieser keine Mühe den 3:0-Endstand zu erzielen. "Nach dem ersten Tor war der Bann gebrochen", resümierte SVM-Chefcoach Kuhl.

Abschnitt eins bot hingegen viel Stückwerk, auf Mardorfer Seite fehlte oft der Kreativgeist und da auch die Gäste nicht in Abschlusspositionen vordringen konnten, entwickelte sich eine zähe Partie. Gegen einen dichten SG-Abwehrverbund fanden Greb & Co. kaum einen Knotenlöser, sodass Torchancen Mangelware blieben. Und so ist der erste Durchgang auch schnell zusammengefasst: nach 24 Minuten kam Leon Schick, der für den verletzten Paul Kobienia im Sturmzentrum ins Aufgebot rückte, zum Torabschluss, verzog aber. Kurz zuvor wurde Kapitän Johannes Greb von Julian Kräuter freigespielt, Greb ließ mit feiner Finte seinen Bewacher aussteigen, drosch das Leder aber gegen das Außennetz. Mehr nennenswerte Höhepunkte hatte Abschnitt eins dann auch nicht mehr zu bieten.

Was im Fußball mit Einstellung und Leidenschaft alles möglich ist, zeigt gegenwärtig Mardorfs Reserve. Auf schwerem Geläuf in der "Talentschmiede Oberwiese" kämpfte die Reserve erneut aufopferungsvoll und wurde hierfür wieder belohnt. Bereits zur Halbzeit führte die Brandwein-Elf mit 3:0. Zunächst traf Luc van Moll nach einem Foulspiel an Neuzugang Patrick Erbe vom Punkt aus, Sebastian Klein erhöhte weniger später per abgefälschtem Distanzschuss. Den schönsten Treffer des Tages erzielte Marius Wilschke zum 3:0. Mit seiner unnachahmlichen Geschwindigkeit enteilte Wilschke zunächst über die rechte Seite seinem Bewacher, umspielte im Strafraum dann noch zwei Gegenspieler und schob zum 3:0-Endstand ein.

Zwei Spiele, sechs Punkte, die erste Mannschaft klettert auf Tabellenplatz vier, die Reserve schiebt sich auf Rang elf vor. Läuft! Für die Reserve geht es bereits am kommenden Donnerstag mit dem Nachholspiel beim RSV Kleinseelheim weiter, bevor dann beide SVM-Teams am Sonntag wieder bei der SG Niederklein/Schweinsberg zu Gast sind.

Vorbericht

Letztes und vorletztes Spiel der Hinrunde: SG Salzböde/Lahn zu Gast in Mardorf
Niklas Rhiel: „Die Leistung der Vorwoche bestätigen!“

Die erste Mannschaft beendet am Sonntag mit dem Spiel gegen die SG Salzböde/Lahn die Hinrunde der Saison 2019/2020. Die zweite Mannschaft empfängt am Sonntag ebenfalls die SG Salzböde/Lahn, schließt die Hinrunde jedoch erst in der nächsten Woche mit dem Nachholspiel in Kleinseelheim ab.

Seit nunmehr vier Spielen in Folge ist die erste Mannschaft des SVM ungeschlagen, zuletzt fuhren die Schützlinge von Cheftrainer Karsten Kuhl einen ungefährdeten 4:0-Erfolg beim FSV Cappel II ein und versprühten hierbei große Spielfreude. „Wenn wir diese Leistung erneut abrufen, gewinnen wir auch am Sonntag gegen die SG Salzböde/Lahn“, äußerte Abwehrspieler Niklas Rhiel gegenüber der SVM-Onlineredaktion. „Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, für die SG geht es um den Klassenerhalt, die werden alles reinhauen“, ist sich Rhiel sicher. Seit seinem Aufstieg von der Jugend in die Seniorenmannschaft des SVM gehört Rhiel zu einer festen Größe im Mardorfer Defensivverbund. In der laufenden Spielzeit kommt der Anhänger der Frankfurter Eintracht zwar bisher „nur“ auf 951 Spielminuten, stand hierbei aber in 12 von 14 Partien auf dem Feld.

Die SG Salzböde/Lahn wurde am 28.06.2015 durch die Vereine SV Salzböde, SG Fronhausen/Lahn und SV Odenhausen/Lahn gegründet. Zur laufenden Spielzeit gelang den Kombinierten der Aufstieg in die A-Liga, nach dem Weggang von Aufstiegstrainer Armin Dahlhoff übernahm David Gerisch die Leitung des Teams. Derzeit hat die SG den Abstiegsrelegationsplatz inne: 18 geschossenen Toren stehen 47 gefangene Tore gegenüber, insgesamt können die Kombinierten 15 Punkte auf der Haben-Seite verbuchen. Vom Papier her ist der SVM also Favorit. Die Schwarz-Gelben belegen mit 24 Punkten Tabellenrang fünf und bedenkt man, dass die SG auswärts in dieser Saison noch keinen Punkt geholt hat, spricht doch einiges für das A-Liga-Urgestein. Doch der SVM ist gewarnt. „Wie die SG bisher auswärts abgeschnitten hat, sollte uns eher als Warnung dienen, denn irgendwann fängst du auch an, auswärts deine Punkte zu holen“, so Niklas Rhiel. „Wir müssen auf uns schauen und mit einem Sieg unsere Ungeschlagen-Serie weiter ausbauen. Wir haben uns schon oft gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte schwer getan, man denke nur an das Kleinseelheim-Spie“, so der 20-jährige weiter.

Holt der SVM am Sonntag einen Dreier, bleiben die Schwarz-Gelben weiter in der Spitzengruppe der A-Liga. Niklas Rhiel wagt schon einmal eine Prognose für den weiteren Saisonverlauf: „Die ersten drei Plätze sind meiner Meinung nach schon vergeben. Wir müssen mit einem Sieg an Neustadt dran bleiben und unseren Platz unter den ersten fünf Teams verteidigen.“ Rhiels Erfolgsformel für Sonntag: „Zweikämpfe annehmen, Torchancen nutzen und die Passgenauigkeit hochhalten!“

Die Mardorfer Reserve schwebt derzeit auf Wolke sieben. Vier Siege in Folge holte die Mannschaft von Trainer Patrick Brandwein zuletzt, da muss man im Vereinsarchiv schon etwas blättern, um eine derartige Siegesserie der Reserve zu finden. Am Sonntag wartet auf die Brandwein-Elf ein weiterer Brocken: die zweite Mannschaft der SG Salzböde/Lahn grüßt von Tabellenrang zwei, hat bereits 49 Treffer erzielt und erst 20 Tore hinnehmen müssen, woraus bereits 29 Punkte hervorgegangen sind. Mit Alexander Fey verfügen die Kombinierten zudem über einen treffsicheren Stürmer, den die Mardorfer Defensive im Auge behalten muss. Wenn es die Mannschaft schafft, die zuletzt gezeigten Leistungen erneut abzurufen, ist auf der „Talentschmiede Oberwiese“ auch gegen den Tabellenzweiten etwas zu holen.

Wir freuen uns auf zwei tolle Spiele und hoffen, dass viele Zuschauer den Weg zu unseren Teams finden werden, um sie angemessen zu unterstützen. In vier Wochen geht der Kreisligafußball in die Winterpause, also sollte man die letzten Spieltage inmitten seiner Fußballfreunde noch einmal genießen!
03.11.2019: FSV Cappel II - SV Mardorf / BSF Richtsberg II - SV Mardorf II


Spielbericht

Sechs-Punkte-Sonntag: beide Mardorfer Teams siegreich!

Das war ein Sonntag ganz nach dem Geschmack der Mardorfer Anhängerschaft. Die erste Mannschaft konnte ihr Auswärtsspiel beim FSV Cappel II mit 4:0 gewinnen, die Reserve blieb auch im vierten Spiel in Folge siegreich und fuhr einen 6:4-Sieg bei der zweiten Garnitur der Ballsportfreunde Richtsberg ein.

„Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt und den Gegner größtenteils im Griff gehabt“, resümierte der zufriedene Mardorfer Cheftrainer Karsten Kuhl nach der Partie. Seine Mannschaft ging mit dem ersten gelungenen Angriffszug in Führung. Frederik Rosenberg steckte für Lukas Greb durch, der im Strafraum quer für Paul Kobienia auflegte, Kobienia verwandelte aus kurzer Distanz. Und Mardorfs Topstürmer hätte nachlegen können, ja eigentlich müssen. Zwei Zeigerumdrehungen nach der Führung tauchte Kobienia erneut vor FSV-Schlussmann Kevin Kiel auf, verzog jedoch und nach einem langen Befreiungsschlag machte sich Kobienia erneut auf in Richtung Tor, umkurvte FSV-Keeper Kiel, der Kobienia den Ball aber gerade noch vom Fuß fischen konnte (21.). Nur eine Minute später brannte es erneut lichterloh im Strafraum der Hausherren. SVM-Verteidiger Till Stephany machte sich über den rechten Flügel auf die Reise, hatte das Auge für den gut positionierten Lukas Greb, dessen Torabschluss aber die Hände von Kevin Kiel fand.

Der SVM hatte die Partie zu diesem Zeitpunkt im Griff, Cappeler Angriffe wurden meist schon im Keim erstickt und allen voran in der Offensive zeigten die Kuhl-Schützlinge schöne Ballstafetten und kombinierten sich ein ums andere Mal sehenswert in die gefährlichen Zonen, was auch SVM-Chefcoach Karsten Kuhl nicht entgangen war: „Wir haben heute tollen Fußball gespielt“, freute sich Kuhl nach zuletzt eher enttäuschenden Leistungen. Und seine Mannschaft behielt in Durchgang eins den Vorwärtsgang bei. Acht Minuten vor der Pause bediente Paul Kobienia den startenden Kapitän Johannes Greb, dessen Torschuss geklärt werden konnte, doch mit dem Pausenpfiff erhöhte der SVM auf 2:0, nachdem Johannes Greb für seinen Bruder Lukas aufgelegt hatte, und dieser die Führung ausbauen konnte.

Die zweite Hälfte blieb zunächst ereignisarm. Cappels Niklas Hönemann prüfte SVM-Schlussmann Ebinger, der zur Ecke abwehren konnte (53.). Der SVM wirkte zu Beginn des zweiten Abschnittes etwas lethargisch und konnte zunächst nicht an den schönen Offensivfußball aus Durchgang eins anknüpfen, hatte die Partie aber trotzdem vollumfänglich im Griff. „Wir sind rechtzeitig wieder wach geworden“, konstatierte SVM-Coach Kuhl, da es bis zur 77. Minute dauerte, ehe der SVM den Deckel drauf machte: Paul Kobienia schloss aus 20 Metern mit einem satten Pfund zum 0:3 ab und zog den Cappelern so endgültig den Zahn. Sechs Minuten später krönte Co-Trainer Lukas Greb seine starke Vorstellung am gestrigen Tag mit seinem zweiten Treffer zum 0:4 vom Punkt aus, dem Elfmeter war ein Foulspiel von Cappels Torhüter Kiel an Paul Kobienia vorausgegangen. Wenn man dem SVM am gestrigen Tage überhaupt etwas vorwerfen kann, dann höchstens die mangelnde Chancenverwertung. A-Jugendspieler Etienne Stock feierte einen gelungenen Einstand im Mardorfer Trikot und zeigte nach seiner Einwechslung in der 75. Minute eine grundsolide Leistung. Vier Tore und viele schöne Spielzüge ließen die mitgereisten Mardorfer Anhänger zufrieden den Heimweg antreten.

Zeitgleich mit der ersten Mannschaft und nur wenige Kilometer entfernt ging auch Mardorfs zweiter Anzug bei den Ballsportfreunden Richtsberg II auf Punktejagd. Die Mardorfer Reserve zeigt sich in den letzten Wochen stark formverbessert und bestätigte die zuletzt gezeigten Leistungen auch am gestrigen Tag. Da Reservecoach Patrick Brandwein aufgrund eines Kurzurlaubes erst zum zweiten Abschnitt zur Partie hinzu kam, übernahm Helmut Kräling als Interimscoach. Und Kräling war voll des Lobes für die Schützlinge der Reserve: „Das war richtig gut heute und hat großen Spaß gemacht“, zeigte sich Kräling nach der Partie hochzufrieden. Aus einer geordneten Defensive heraus erspielte sich der SVM zahlreiche Möglichkeiten, von denen ganze sechs zu Torerfolgen führten. Mardorfs Jan-Niclas Schick eröffnete nach nur drei Minuten und nach Vorlage von Leon Schick das Torspektakel, Matias Ples, Ali Kadri und Bastian Schmidt drehten die Partie zunächst zu Gunsten der Heimelf (18./22./34.). Doch erneut Jan-Niclas Schick per Elfmeter sowie Leon Schick stellten mit ihren Treffern die Zeiger wieder auf null (37./38.). Und Leon Schick war es dann auch, der seine Mannschaft mit zwei weiteren Treffern binnen fünf Minuten auf die Siegerstraße führte (74./79.), Julian Kräling baute auf 6:3 aus (84.). Der Treffer von Matias Ples in der Schlussminute war lediglich noch Ergebniskosmetik. Das Team von Patrick Brandwein hat tolle Moral gezeigt und einen 3:1-Rückstand gedreht, der Erfolg am gestrigen Sonntag war bereits der vierte Sieg in Serie für die Reserve.

Fazit: toller Tag für den SVM! Weiter geht es am nächsten Sonntag, dann sind die beiden Teams der SG Salzböde/Lahn in Mardorf zu Gast.


Vorbericht

Auswärtsspiele in Cappel und Richtsberg
Co-Kapitän Frederik Rosenberg: „Müssen an die erste Halbzeit des letzten Spiels anknüpfen.“

Am kommenden Sonntag jagen die Mardorfer Spieler früher als gewohnt dem runden Leder nach. Bereits um 12:30 Uhr trifft die erste Mannschaft auf die zweite Garnitur des FSV Cappel, die Reserve ist zur gleichen Uhrzeit bei den Ballsportfreunden Richtsberg II zu Gast.

Nach zuletzt zwei Remis in Folge möchte die erste Mannschaft am Sonntag auf dem Cappeler Köppel endlich wieder dreifach punkten. Die Mannschaft von Cheftrainer Karsten Kuhl wird beim Gastspiel in Cappel mindestens an die starken 30 Minuten in Durchgang eins der letzten Partie anknüpfen müssen, um beim Tabellenvierzehnten die Maximalausbeute einfahren zu können. Denn ab dem Gegentor im letzten Spiel gibt es wenig zu kritisieren. Der SVM zeigte schöne Spielzüge in der Offensive, hatte die Partie im Griff und wirkte durchweg konzentriert. Das ist auch Co-Kapitän Frederik Rosenberg nicht entgangen, der der SVM-Onlineredaktion im Vorfeld des Auswärtsspiels für ein Gespräch zur Verfügung stand: „Nach eher schlechten Leistungen in den letzten Wochen haben wir es letzten Sonntag zumindest in der ersten Halbzeit wieder besser gemacht.“ Die Leistung in Abschnitt zwei schmälert dieses Bild ein wenig, sodass man sich am Ende mit einem leistungsgerechten Unentschieden begnügen musste. Für Sonntag hofft Rosenberg, der in dieser Saison mit bisher 1064 Einsatzminuten wieder einmal zu den Dauerbrennern im Mardorfer Dress gehört: „Wenn wir die Leistung gegen Wohratal im ersten Abschnitt über 90 Minuten auf den Platz bringen, holen wir auch wieder drei Punkte.“ Das der SVM zu mehr im Stande ist als zuletzt gezeigt, muss auch SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl enttäuscht feststellen. Gegenüber der Oberhessischen Presse äußerte Mardorfs Übungsleiter: „Die Leistung ist derzeit nicht so, wie sie sein sollte. Deshalb stehen wir zu Recht da, wo wir stehen.“

Legt man die nackten Zahlen zugrunde, geht der SVM am Sonntag als Favorit in die Partie. Die Kuhl-Elf hat bisher neun Punkte mehr als der FSV erspielt und ist auch neun Plätze weiter vorn in der Tabelle beheimatet. 19 gefangene Tore in zwölf Spielen belegen einmal mehr, dass der A-Liga-Dino auch in der aktuellen Spielzeit defensiv wenig anbrennen lässt. Der FSV hingegen hat die drittmeisten Treffer aller Teams in der A-Liga gefangen, was dem SVM mit seiner starken Offensivabteilung in die Karten spielen könnte. Doch die Schwarz-Gelben sollten gewarnt sein. Denn offensiv marschieren die sonntäglichen Kontrahenten fast im Gleichschritt: die Kuhl-Elf hat bisher 27 Tore erzielt, drei Tore weniger als die Mannschaft vom Köppel. Zudem tritt der SVM am Sonntag auf ungewohntem Geläuf an. Der große Kunstrasenplatz in Cappel dürfte von Vorteil für die Heimelf sein, zumal die Mannschaft von Trainer Ingo Hartmann auf eigenem Platz neun der bisherigen zwölf Punkte holte. Doch der SVM hat beispielsweise in Neustadt gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, auch auf Kunstrasen eine starke Leistung abzuliefern.

Wenn sich der SVM in der vorderen Tabellenregion behaupten will, sollte er sich am Sonntag keinen erneuten Ausrutscher erlauben. Personell hat die Rückkehr von Paul Kobienia und Johannes Greb dem Mardorfer Spiel gut getan, das Trainergespann Karsten Kuhl/Lukas Greb muss am Sonntag einzig auf die verletzten Nils und Leon Schick verzichten. Mit Etienne Stock gibt ein A-Jugendspieler sein Debüt im Seniorentrikot. Auch mit Blick auf die taktische Ausrichtung darf man gespannt sein, in welcher Formation der SVM auflaufen wird. Das zuletzt gespielte 4-3-3-System lässt erkennen, dass der SVM inzwischen auch taktisch variabel agieren kann, damit er für die gegnerischen Teams nicht so einfach auszurechnen ist.

Die zweite Mannschaft gastiert am Sonntag bei der Reserve der Ballsportfreunde Richtsberg. Die Brandwein-Elf konnte die vergangenen drei Spiele siegreich bestreiten und muss diesen positiven Lauf nun mitnehmen, um im schweren Auswärtsspiel in Richtsberg zu punkten. Mut macht, dass die Richtsberger bereits acht Tore mehr als der SVM II hinnehmen mussten, tabellarisch stehen die Ballsportfreunde mit 15 Punkten aber fünf Plätze vor dem SVM. Mit der gezeigten Einstellung der letzten Spiele ist aber auch am Sonntag durchaus ein Punktgewinn möglich.

Am Sonntag heißt es dann: Mittagessen vorverlegen! Damit hierbei nichts anbrennt oder kalt bleibt, empfehlen wir folgende Website:

https://eatsmarter.de/rezepte/rezeptkategorien/suche-nach-zeit

Hier findet man viele Rezepte mit der dazugehörigen Zubereitungszeit. Also, keine Ausreden: 12:30 Uhr – wir sehen uns!
27.10.2019: SV Mardorf - TSV Wohratal


Spielbericht

Keeper Ebinger hält den Punkt fest: Mardorf und Wohratal spielen 3:3-Unentschieden

Trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung konnte der SV Mardorf sein gestriges Heimspiel gegen den TSV Wohratal nicht siegreich gestalten. Zeigte die Elf von Cheftrainer Karsten Kuhl nach dem 0:1-Rückstand in Durchgang eins noch erfrischenden Offensivfußball, so waren es in Abschnitt zwei die Gäste, die den gefälligeren Ball spielten.

Nachdem der sicher leitende Unparteiische Peter Nahrgang die Partie freigegeben hatte, nahm diese auch umgehend Fahrt auf. Eine größere Abtastphase sparten sich die beiden Kontrahenten, sodass es bereits in der Anfangsviertelstunde erste Torannäherungen gab. So verzog Mardorfs Topstürmer Paul Kobienia nach fünf Minuten knapp, zwei Minuten später hatte der SVM Glück, als Wohratals Nico Bubenheim einen von Niklas Rhiel auf Thomas Ebinger zu kurz gespielten Rückpass nicht verwerten konnte. Die Gäste kamen nun besser in die Partie. Marvin Fitzke versuchte sein Glück aus der Distanz (11.) und nach einer Ecke von Marcel Hühn fehlten beim Kopfball von Nico Bubenheim nur wenige Zentimeter zum Torerfolg.

Folgerichtig ging die Elf von Trainer Thomas Slany nach 21 Minuten in Führung. Tim Buckert flankte über die rechte Seite kommend das Spielgerät in den Strafraum, wo Andre Heinmöller goldrichtig stand und zur Führung verwandelte. Und Wohratal hätte nachlegen können: nur zwei Minuten nach der Führung scheiterte Marcel Hühn aus kurzer Entfernung am glänzend parierenden SVM-Keeper Ebinger. Die Schwarz-Gelben mussten sich kurz schütteln, fanden dann aber endlich zu ihrem Spiel und glichen in Person von Paul Kobienia aus. Stark freigespielt tauchte Mardorfs Stürmer frei vor TSV-Schlussmann Andreas Kremer auf, verwandelte in bester Stürmermanier und stellte so die Zeiger wieder auf null (26.).

Und die Heimelf behielt den Fuß auf dem Gaspedal und agierte nun deutlich selbstbewusster. Drei Minuten nach dem Ausgleich kombinierten sich Johannes Greb, Leon Schick und Daniel Lanio in die gefährliche Zone, Lanio konnte nur via Foulspiel im Strafraum gestoppt werden, sodass Schiedsrichter Nahrgang folgerichtig auf den Punkt zeigte. Co-Trainer Lukas Greb verwandelte den Strafstoß sicher und schoss seine Farben in Führung. Und diese war Wind auf die Mühlen des SVM, die Kuhl-Elf behielt den Vorwärtsgang bei, es dauerte jedoch bis zur 40. Minute, ehe der Heimanhang wieder jubeln durfte. Frederik Rosenberg schoss das Leder aus der Distanz in Richtung Gästetor, TSV-Keeper Kremer konnte das Spielgerät nur abklatschen, Paul Kobienia sagte artig „Danke“ und staubte zum 3:1 ab. Die Gäste waren jedoch nicht klein zu kriegen und antworteten zwei Zeigerumdrehungen später in Person von Stefan „Bubi“ Schmidt. Der SVM bekam den Ball vor dem Tor nicht abschließend geklärt, sodass Schmidt unter Keeper Ebinger hindurch zum 3:2-Anschlusstreffer vollstrecken konnte. Das letzte Wort einer unterhaltsamen ersten Hälfte hatte dann noch einmal der SVM: nach schöner Flanke von Kapitän Johannes Greb setzte Daniel Lanio die Kugel per Kopf knapp neben das Tor.

In Durchgang zwei präsentierte sich der TSV Wohratal spielstärker. Der SVM verlor den Faden und fand auch offensiv nur selten statt. Allen voran über die linke Außenbahn produzierte die Slany-Elf einige gefährliche Aktionen, so beispielsweise nach 60 gespielten Minuten, als Marvin Fitzke an Bela Arendt vorbeizog, den Ball scharf in Richtung Tor bugsierte, wo SVM-Keeper Ebinger stark zur Ecke parierte. Zwei Minuten später versuchte Wohratals „Bubi“ Schmidt sein Glück mit einem Heber, aber wieder war Ebinger zur Stelle. Der SVM tauchte in Durchgang zwei nur noch sporadisch vor dem gegnerischen Kasten auf. Die größte Möglichkeit hatte Lukas Wilschke drei Minuten nach Wiederanpfiff. In höchstem Tempo machte sich Wilschke auf den Weg in Richtung TSV-Tor, umkurvte Schlussmann Andreas Kremer, der Wilschke aber gerade noch rechtzeitig die Kugel vom Fuß fischte. In der 72. Minute erzielten die Gäste dann den verdienten Ausgleich. Wieder über die linke Seite kommend bediente Andre Heinmöller den im Strafraum lauernden „Bubi“ Schmidt. Mit dem Rücken zum Tor stehend konnte Schmidt den Ball annehmen, eine Körperdrehung reichte um SVM-Verteidiger Niklas Rhiel zu überlisten und zum 3:3 abzuschließen.

Der SVM rappelte sich in der Folge noch einmal auf: Nach 77 Minuten klärte Wohratals Manuel Klein in höchster Not vor den einschussbereiten Lukas Wilschke und Lukas Greb, Kapitän Johannes Greb setzte einen Rosenberg-Freistoß per Kopf über das Gehäuse (85.). Im Gegenzug musste SVM-Keeper Ebinger eine scharfe Bogenlampe von Marvin Fitzke über das Gebälk lenken und nur eine Minute später hielt Ebinger erneut überragend gegen Manuel Klein, der von Marcel Hühn via Flanke bediente wurde.

Einen Pfeil hatte der SVM noch im Köcher. Der eingewechselte Justus Züchner setzte über die linke Seite zum Sprint an, lief fast bis zur Grundlinie und spielte den Ball dann scharf in den Wohrataler Strafraum. Dort setzte Paul Kobienia zur Grätsche an, verpasste das Spielgerät aber denkbar knapp (90.).

Die Reserve konnte am gestrigen Sonntag ihr drittes Spiel in Folge siegreich bestreiten. Auf schwerem Geläuf in der „Talentschmiede Oberwiese“ taten sich beide Teams schwer, sodass es torlos in die Pause ging. Der SVM hatte in Durchgang eins schon zahlreiche Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Aber es musste ein Eigentor nach einem langen Freistoß von Marius Mengel herhalten, um die Brandwein-Elf in Führung zu bringen (73.). Der TSV II glich postwendend durch Malte Roth aus (75.), aber Hendrik Schick stellte mit seinem Treffer zehn Minuten vor Schluss die Weichen auf Sieg.

Nächsten Sonntag spielt die erste Mannschaft beim FSV Cappel II, die Reserve ist bei den Ballsportfreunden Richtsberg II gefordert. Beide Begegnungen beginnen bereits um 12:30 Uhr.


Vorbericht

SV Mardorf empfängt den TSV Wohratal
Bela Arendt: „Wir wollen drei Punkte holen, um Wohratal auf Distanz zu halten.“

Mit dem SV Mardorf und dem TSV Wohratal treten am Sonntag zwei Tabellennachbarn gegeneinander an. Der SVM belegt mit derzeit 20 Punkten Tabellenrang fünf, die Mannschaft des TSV, die seit dieser Spielzeit von Thomas Slany trainiert wird, rangiert mit 16 Punkten auf Tabellenplatz acht.

Wie unschwer zu erkennen ist, sind die Wohrataler dem SVM auf den Fersen. Ein Umstand, der nicht weiter verwunderlich ist, hat der TSV doch gerade in den letzten Partien gezeigt, welches Leistungsvermögen die Mannschaft abrufen kann. Aus den vergangenen vier Spielen holten die Rot-Weißen drei Siege, zuletzt gewann die Slany-Elf mit 3:0 gegen den FSV Cappel II. Der SVM ist also gewarnt, die Wohrataler präsentieren sich in den letzten Wochen stark formverbessert, doch für Sonntag vertrauen die Schwarz-Gelben einmal mehr auf ihre Heimstärke. „Wir wollen die drei Punkte holen, um den TSV auf Distanz zu halten“, so Nachwuchsspieler Bela Arendt, der der SVM-Onlineredaktion im Vorfeld der Partie für ein Gespräch zur Verfügung stand.

Die vergangenen Spiele zwischen den sonntäglichen Kontrahenten endeten denkbar knapp. In der Spielzeit 2017/2018 konnte der SVM drei Punkte gegen den TSV einfahren (2:3-Heimniederlage, 2:3- Auswärtssieg), in der letzten Saison waren es vier Punkte (2:1-Heimsieg, 0:0 in Wohratal). Beim 0:0-Uentschieden im Rückspiel gab Bela Arendt sein Debüt im Mardorfer Seniorentrikot. „Es gefällt mir sehr gut im Seniorenbereich und ich fühle mich beim SVM bestens aufgehoben“, so der 19-jährige robuste Abwehrspieler. Mit Blick auf Sonntag hofft Arendt: „Wir müssen unsere Passgenauigkeit verbessern und im Angriff im Vergleich zum Kleinseelheim-Spiel wieder mehr Durchschlagskraft entwickeln.“ Für die Rückkehr der Durchschlagskraft im Angriff sollen auch die wiedergenesenen Paul Kobienia und Johannes Greb sorgen. Beide sind nach Krankheit bzw. Verletzung wieder einsatzbereit und dürften bis in die Haarspitzen motiviert sein, um den SVM am Sonntag auf Erfolgskurs zu bringen.

SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl sah den Grund für das torlose Unentschieden in Kleinseelheim darin, dass seine Mannschaft nicht ins Spiel gefunden hat. Gegenüber der Oberhessischen Presse befand Kuhl: „Gegen Wohratal waren es immer umkämpfte Spiele und das wird auch am Sonntag so sein.“ Wohratals Fußballabteilungsleiter Tim Buckert gab zu verstehen: „Wir haben hochverdient gegen Cappel II gewonnen. Ich hoffe, dass wir mit dem Rückenwind in das Spiel in Mardorf gehen“.

Im Spiel der zweiten Mannschaft kommt es zum Duell der Kellerkinder. Der TSV Wohratal II belegt mit sieben Punkten Tabellenplatz 14, spürt aber bereits den Atem der Mardorfer Reserve im Nacken (15. Platz, sechs Punkte). Auffallend ist, dass beide Teams zu den Schießbuden der Liga gehören. Die Wohrataler haben in bisher elf Saisonspielen sage und schreibe 71 Gegentore gefangen, der SVM bei gleicher Spielanzahl bereits 40 Gegentore. Man darf also gespannt sein, was beide Teams am Sonntag im Vorspiel auf den Rasen bringen werden.

Wie gewohnt werden die Spiele um 13:00 Uhr und um 15:00 Uhr angepfiffen. Unsere Spieler freuen sich über unsere Unterstützung.
19.10.2019: RSV Kleinseelheim - SV Mardorf


Spielbericht

Torloses Unentschieden in Kleinseelheim

"Ich kann meiner Mannschaft in Sachen Kampf und Willen keinen Vorwurf machen", resümierte SVM-Cheftrainer Karsten Kuhl nach der Partie. Doch der alles entscheidende Faktor im Fußballsport, das Tore schießen, blieb seinem Team am gestrigen Samstag verwehrt. Und auch Torchancen blieben auf beiden Seiten über 90 Minuten Mangelware.

Die Heimelf aus Kleinseelheim stand sehr defensiv und ließ sich nur selten in die Offensive locken. Der SVM tat sich schwer gegen die vielbeinige Abwehr, das tiefe Geläuf tat sein Übriges. "Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, uns den schweren Platzverhältnissen anzupassen. Der Platz hat dem Gegner in die Karten gespielt", so SVM-Coach Kuhl, der am gestrigen Tag krankheitsbedingt auch noch auf Topstürmer Paul Kobienia verzichten musste. Der angeschlagene Kapitän Johannes Greb nahm zunächst auf der Bank Platz, Nils Schick fiel ebenfalls verletzt aus.

Die Gäste hatten in der ersten Hälfte zwei gute Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Nach 17 Minuten landete ein Eckball von Leon Schick bei Niklas Rhiel, der aus spitzem Winkel hauchzart verzog. Und als Leon Schick nach schöner Co-Produktion von Daniel Lanio und Lukas Greb zum Schlenzer ansetzte, musste RSV-Schlussmann Hendrik Runzheimer seine ganze Klasse auf den Platz bringen um die Situation zu entschärfen (30.).

Auch der Unparteiische Eddy Scheufele trug seinen Teil zur mäßigen Partie bei. "Mit einigen äußerst fragwürdigen Entscheidungen", wie SVM-Coach Kuhl befand, unterbrach Scheufele oft den eh schon zähen Spielfluss. Als der SVM in Abschnitt zwei endlich einmal Raum bekam, entwickelte sich gleich eine Riesenmöglichkeit zur Führung. Nach einem Kleinseelheimer Angriff machten sich Leon Schick und Julian Kräuter auf die Reise, Schick bediente Kräuter der sich mit dem Ball am Fuß auf den Weg in Richtung Tor machte, er hämmerte das Spielgerät dann aber an den Außenpfosten (68.). Die Heimelf hatte 15 Minuten vor Spielende ihre einzige Großchance, als Leon Mai frei vor SVM-Keeper Ebinger auftauchte, aber vergab. Das Schlusswort einer schwachen A-Ligapartie hatten dann die Gäste. Eine Minute vor dem Schlusspfiff lenkte RSV-Keeper Runzheimer einen scharf getretenen Freistoß von Leon Schick über das Gehäuse. "Es war einfach schwierig heute", befand SVM-Trainer Kuhl abschließend.

Für den SVM geht es am kommenden Sonntag mit den Heimspielen gegen Wohratal weiter.



Vorbericht

SV Mardorf bereits morgen zu Gast beim RSV Kleinseelheim
Till Stephany: „Unser Ziel müssen drei Punkte sein“

Nach den beiden Niederlagen gegen Rauischholzhausen und in Schönstadt konnte sich der SVM am vergangenen Sonntag mit dem 4:0-Sieg gegen Bauerbach ein wenig den Frust von der Seele schießen. Zwar zeigte die Elf von Chefcoach Karsten Kuhl eine Leistung die noch Luft nach oben ließ, aber wenn eine durchwachsene Leistung zu einem ungefährdeten Sieg in dieser Höhe reicht, sollte man hiermit auch einfach mal zufrieden sein.

Mit dem RSV Kleinseelheim trifft der SVM nun erneut auf eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Der RSV ist seit dieser Spielzeit nach vielen Jahren zurück in der A-Liga und war sich von Saisonbeginn an darüber im Klaren, dass es zunächst erst einmal darum geht, genügend Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die Mannschaft von Trainer David Koch wird sich diesbezüglich noch etwas steigern müssen, bisher stehen sieben Punkte zu Buche, der letzte Sieg datiert vom 11.08. (0:3 in Stadtallendorf). Doch gerade auf ihrem eigenen Geläuf sind die Kleinseelheimer schwer auszurechnen und der SVM sollte hochkonzentriert zu Werke gehen, um nicht beim Tabellenvorletzten zu stolpern.

„Unser Ziel müssen am Samstag drei Punkte sein“, redet Mardorfs DefensivstrategeTill Stephany nicht lange um den heißen Brei herum. Stephany ist auch in dieser Saison wieder Garant für eine starke Mardorfer Defensivabteilung. Der flinke Innenverteidiger bringt in der A-Liga so manchen gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung, weiß aber auch um die Schwächen seines Teams in den letzten Spielen: „Wir müssen uns wieder besser auf die Passgenauigkeit konzentrieren“, konstatiert Stephany vor der Partie gegen den Aufsteiger, der für ihn ein unbeschriebenes Blatt ist: „Gegen Kleinseelheim habe ich noch nie gespielt, dennoch freue ich mich sehr auf die Partie, weil dort einige bekannte Gesichter spielen.“ Ein Sieg wäre für den SVM wichtig, um die vorderen Tabellenplätze nicht aus dem Blick zu verlieren. „Wenn wir ohne Gegentor bleiben, bin ich mir sicher, dass wir drei Punkte holen werden, weil wir vorne immer unsere Tore machen“, so Stephany.

Mardorfs zweiter Anzug konnte seine beiden letzten Partien siegreich bestreiten und sich in der Tabelle auf den 14. Platz vorschieben. Kleinseelheims Reserve schaffte es in den letzten beiden Spielzeiten, jeweils die Reservekreismeisterschaft der B-Ligen zu gewinnen. Auch in der B-Liga III spielt die RSV-Reserve bisher eine grundsolide Runde und belegt mit 13 Punkten Tabellenrang neun. Der SVM II muss sich vor allem in der Offensive steigern und vor dem gegnerischen Kasten mehr Durchschlagskraft entwickeln, die bisher neun erzielten Treffer sind Ligaminusrekord und werden auch die Kleinseelheimer nicht vor Angst erstarren lassen, zumal der RSV aus den letzten drei Spielen sieben Punkte erspielen konnte.

Aufgrund des Oktoberfestes in Kleinseelheim finden die Partien bereits am morgigen Samstag statt. Anpfiff: 14:00 Uhr und 16:00 Uhr. Unsere Spieler freuen sich auf eure Unterstützung.
SVM sagt "Danke"
+++VIELEN DANK+++

Heute heißt es "Danke" sagen. Zu Beginn der Saison wurde unsere 1. Mannschaft mit neuen Trikots ausgestattet, die freundlicherweise von Fabian Lapp, Deutsche Vermögensberatung, gesponsert wurden. Ganz herzlichen Dank für die Unterstützung, lieber Fabian!