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21.11.2021: SV Schönstadt - SV Mardorf


Vorbericht

SVM-Teams gastieren beim SV Schönstadt

Mit den Auswärtsspielen in Schönstadt und dem Nachholspiel gegen den FSV Cappel II am darauffolgenden Sonntag neigt sich das Kalenderjahr für den SVM aus sportlicher Sicht langsam, aber sicher dem Ende zu. Es wird sich nun zeigen, ob die personell massiv dezimierten Schwarz-Gelben Teams zum Jahresendspurt noch einmal alle Kräfte mobilisieren können, um den sportlichen Jahresausklang versöhnlich zu gestalten und um für die Restrunde noch Punkte einfahren zu können. „Wir haben nur noch theoretische Chancen auf Tabellenplatz sechs und es gilt somit für die verbleibenden zwei Spiele gegen Mannschaften, auf die wir auch in der Rückserie treffen werden, das Maximum an Punkten einzufahren“, gibt Mardorfs Co-Trainer Patrick Brandwein eine klare Marschrichtung für die letzten Aufgaben des Jahres vor.

Beim SV Schönstadt, der derzeit mit 18 Punkten drei Tabellenplätze hinter dem SVM rangiert (Platz 12), hängen die Trauben hoch, wie die Mardorfer in der letzten Saison leidvoll erfahren mussten, als beide Mannschaften ihre Spiele dort verloren haben (erste Mannschaft 1:0, Reserve 3:2). „Wir haben in der letzten Saison mit beiden Teams in Schönstadt verloren, somit ist da noch eine Rechnung offen“, ist Brandwein auf Wiedergutmachung am Sonntag aus. An das letzte Aufeinandertreffen kann sich Mardorfs „Co“ noch gut erinnern und weiß, worauf es für seine Jungs ankommen wird: „Schönstadt ist eine robuste Mannschaft, die über den Kampf und den körperlichen Einsatz ins Spiel kommt.“

Personell geht der SVM mit beiden Teams weiter auf dem Zahnfleisch. Zwar kehrt mit Leon Schick Mardorfs treffsicherster Angreifer zurück (derzeit zehn Saisontore), dafür fällt mit Jonathan Steinert ein wichtiger Akteur im Mittelfeld aus. „Ich freue mich, dass Leon aus dem Urlaub zurück ist. Die Aufgabe am Sonntag wird auch aufgrund der Personalsituation schwierig, da ist es gut, dass unser derzeit bester Stürmer wieder mit dabei ist“, freut sich Brandwein über die Rückkehr von Mardorfs Zehner. Und weiter macht er deutlich: „Es gilt am Sonntag zu punkten, um Schönstadt auf Abstand zu halten.“

Zum neuen Spielmodell mit Play-Off-Runden nach der Hinserie, dem sich auch die heimische Lokalpresse in der Freitags-Ausgabe widmete (der Amateurfußball scheint dort also noch nicht ganz vergessen zu sein), hat Co-Trainer Brandwein eine klare Meinung: „Das vor der Saison gewählte Modell finde ich absolut unglücklich. Er fordert von seinem Team, in den beiden verbleibenden Spielen noch einmal sechs Punkte einzufahren, um mit einem guten Punktepolster in die Rückrunde zu starten. Durch das Unentschieden in Roßdorf und den Sieg gegen Südkreis verliert der SVM vier Punkte in der Restrunde. Man holt Punkte, um sie dann wieder zu verlieren – nur ein Umstand von vielen der zeigt, wie grotesk dieses Spielmodell ist. Von fehlenden Einnahmen bei zuschauerstarken Nachbarschaftsduellen, die für die Amateurclubs essenziell sind (aus Mardorfer Sicht wären hier insbesondere die Rückspiele gegen Roßdorf und Rauischholzhausen zu nennen), ganz zu schweigen.

Mit Blick auf „sein“ Reserveteam äußert Brandwein: „Ich hoffe, dass sich die zweite Mannschaft an den guten Leistungen der letzten Wochen bereichert und in Schönstadt drei Punkte holt.“ Mit welchem Spieleraufgebot dieses Ziel gelingen soll, wird wohl bis Sonntagmittag spannend bleiben. Die Schönstädter Reserve hat bereits zehn Punkte mehr erspielt als Mardorfs zweiter Anzug, was die Aufgabe nicht unbedingt einfacher macht.

Auswärtsspiele sind schön, ein letztes Mal in diesem Jahr die Mardorfer Jungs in der Ferne unterstützen: unsere Teams freuen sich auf euch!




14.11.2021: SV Mardorf - TSV Caldern


Spielbericht

0:2-Niederlage gegen Caldern, Reserve punktet

Nein, einen allzu großen Vorwurf konnte man den Mardorfer Kickern am gestrigen Sonntag nicht machen. Die Greb-Elf tat alles in ihrer Macht stehende und wehrte sich mit Kräften gegen die Heimniederlage – allein, es half nichts. Ein Umstand, den auch Mardorfs Cheftrainer Lukas Greb anerkannte: „Wir waren in den Zweikämpfen präsent und jeder Spieler war gewillt, unsere allerletzte Chance auf Platz sechs am Leben zu erhalten.“

Vor den Objektiven von Sportfotograf Stefan Tschersich (viele tolle Bilder des Spiels sind auf seiner Facebook-Seite und auf der Seite des TSV Caldern zu sehen) erwischten die Gäste den besseren Start und kamen dynamischer in die Partie, ohne hieraus aber Kapital schlagen zu können. Calderns Top-Torjäger Razan Farag war der erste Akteur, der sich dem Gehäuse näherte, bei seinen Abschlüssen aber verzog (11./15.). Für den SVM zeichneten sich David Greb und Jerome Stock nach schöner Einzelaktion für die ersten Torannäherungen verantwortlich, die jedoch von Calderns Schlussmann Kolat gehalten wurden bzw. vorbei gingen (17./19.). Fünf Minuten vor dem Pausentee überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst rettete Mardorfs Schlussmann Ebinger sehenswert gegen Nicolas Schmitt und Niklas Debus, beim folgenden Eckball unterschätzte Mardorfs Keeper die Flugbahn des Spielgerätes, SVM-Kapitän Johannes Greb musste für seinen bereits geschlagenen Schlussmann auf der Torlinie in höchster Not retten. Eine Zeigerumdrehung später stand Greb dann erneut im Rampenlicht, nach einem lehrbuchmäßigen Sololauf von Paul Kobienia legte dieser quer in den Strafraum zu Greb, der jedoch aus kurzer Distanz verzog und Mardorfs Hochkaräter in Durchgang eins liegen ließ. „In der ersten Halbzeit mussten wir aus unseren Möglichkeiten ein Tor machen“, haderte Mardorfs Cheftrainer Lukas Greb mit der Chancenverwertung seines Teams.

Und auch Durchgang zwei begann gleich mit einem Mardorfer Paukenschlag: zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch den sicher leitenden Unparteiischen Thorsten Dersch legte sich Mardorfs Youngster David Greb den Ball in rund 25 Metern Torentfernung zurecht. Greb zielte dann aber zu genau, der Ball klatschte gegen die Latte und landete auf dem Kopf seines Cousins Lukas, dessen Kopfball konnte von Calderns Keeper Kolat sehenswert zur Ecke gelenkt werden. „Beim Torabschluss von David und der sehenswerten Parade von Calderns Keeper kam dann für uns auch noch etwas Pech dazu“, trauert Coach Greb den beiden Großchancen nach. Wer aber nun meinte die Partie würde weiter an Fahrt aufnehmen, wurde relativ schnell enttäuscht, beide Teams versprühten nicht wirklich große Gefahr und es fehlten die Ideen, um die Abwehrketten in Verlegenheit zu bringen. Etwas aus dem Nichts gingen die Gäste dann in Führung. „Die Standardsituation, die zum 0:1 führte, haben wir schlecht verteidigt“, resümiert Lukas Greb deutlich. Calderns Goalgetter Razan Farag war das gänzlich egal, er kam im Strafraum an den Ball und ließ Keeper Ebinger keine Abwehrchance.

Aber auch dieser Treffer war für die Kontrahenten kein Schleusenöffner – im Gegenteil. Das Spiel plätscherte vor sich hin, den nächsten Aufreger gab es erst in Minute 72, als Farag in bester Abschlussposition an Ebinger scheiterte. Fünf Zeigerumdrehungen später versuchte Farag sein Glück mit einem Lupfer, doch erneut war Ebinger zur Stelle. Erst mit dem Schlusspfiff erzielte die Muth-Elf dann nach einem Konter den 0:2 Endstand durch Orcun Aksoez. Nicht nur Mardorfs Chefcoach dürfte die Winterpause herbeisehnen: „Wir kriechen personell nun seit Monaten auf dem Zahnfleisch, dem mussten wir auch im Spiel gegen Caldern im Laufe der Partie Tribut zollen. Es ist auf Grund der vielen, teils schweren Verletzungen eine bisher verkorkste Saison für uns, mir nötigt es großen Respekt ab, wie die vorhandenen Spieler sich in den Dienst des Vereins stellen und alles versuchen!“

Der ersatzgeschwächte zweite Anzug des SVM zeigte eine ansprechende Leistung, einzig das Tore schießen, dieser so wichtige Faktor im Fußball, ließ die Schwarz-Gelben am gestrigen Tag verzweifeln – Chancen gab es zuhauf, sie wurden jedoch teilweise fahrlässig vergeben. Auf den Torinstinkt von Spielertrainer Patrick Brandwein konnte sich die Reserve aber verlassen. Nach schönem Steilpass von Gabriel Steger stellte Brandwein nach der zwischenzeitlichen Gästeführung die Zeiger wieder auf null. Das es letztlich bei diesem Ergebnis blieb, ist aus Mardorfer Sicht aufgrund der vielen Hochkaräter bedauerlich.